Wie Du mit dem richtigen Email Betreff Deine Öffnungsrate um 203% steigerst

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Was nützt es Dir, wenn Deine Email Liste tausende Empfänger umfasst, aber am Ende nur einige wenige Deine Mails öffnen?

Hast Du schon einmal eine wichtige Mail verschickt und Dich gewundert, warum die Öffnungsrate so schlecht ist? Wenn ja, bist Du damit in bester Gesellschaft. Mit diesem Problem haben viele Internet Marketer zu kämpfen.

In der Email Analyse des letzten Quartals 2012 deckte Epsilon auf, dass bei 7.3 Mrd. verschickten Emails in unterschiedlichen Branchen die durchschnittliche Öffnungsrate bei 27.4% und die durschnittliche Klickrate bei 4.5% lag.

Das heißt: Fast 75% der Empfänger öffnen ihre Mails erst gar nicht und von fast 95% derjenigen, die sie öffnen, klickt niemand auf Links.

Das ist ein echtes Problem, wenn Du eigentlich die Aufmerksamkeit Deiner Kunden gewinnen möchtest. Aber es gibt eine Lösung! In diesem Artikel gehe ich auf die Faktoren ein, die die Öffnungsraten von Emails beeinflussen und zeige Dir Mittel und Wege, wie Du Email Betreffzeilen formulierst, die Deine Öffnungsraten um 203% und mehr erhöhen. Folgendes werde Ich Dir heute beibringen:

  1. Wie sich Deine Email Öffnungsrate zusammensetzt
  2. Warum Du Dich gut um Deine Subscriber kümmern solltest
  3. Case Studies mit erfolgreichen Betreffzeilen
  4. Wie Du klickbare Betreffzeilen formulierst
  5. Wie das richtige Timing Deine Öffnungsraten steigert

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Wie sich Deine Email Öffnungsrate zusammensetzt

Wenn Du einem 2-Jährigen erklären müsstest, was genau die Email Öffnungsrate ist – was würdest Du sagen? Gottseidank musst Du das ja nicht. Echogravity hat dazu eine fantastische Infografik erstellt:

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Um es auf den Punkt zu bringen: Die Email Öffnungsrate setzt sich aus der Zahl zusammen, die sich ergibt wenn Du alle unzustellbaren von den erfolgreich gesendeten Emails abziehst und die Zahl aller geöffneten Emails durch diese Zahl teilst.

Wenn Du Email Marketing betreibst, weißt Du über diese Zahl Bescheid. Alle Email Marketing Provider bilden Öffnungsraten ab und versorgen Dich mit weiteren Statistiken, wie Klickraten und die Zahl an Bounces (unzustellbare Mails) und Beschwerden.

Aber bevor Du Dich an das Steigern Deiner Öffnungsrate machst, gibt es 3 Faktoren die Du kennen solltest, da sie Email Marketing so viel einfacher machen:

1. Definiere ein klares Ziel: Um Erfolg zu haben in egal was man tut, muss man wissen warum man es eigentlich tut. Die meisten Leute bauen Email Listen aus ein und demselben Grund auf: Um Geld zu verdienen. Aber es gibt auch andere Gründe.

Michael Massie erläuterte 5 Gründe, warum man einen Email Verteiler für sein Unternehmen aufbauen sollte. Zwei meiner Lieblingsgründe aus seiner Liste sind Automation (was es deutlich vereinfacht, bei Deinen Kontakten nachzufassen) und Beziehungsmarketing (worauf ich bald zurückkommen werde).

Das Ziel Deiner Email Marketing Kampagne kann auch sein, ein Problem für Deine Kunden zu lösen. Wenn sie merken, dass Du Dich um ihre Probleme sorgst, werden sie Deine Mails wahrscheinlicher öffnen.

Klar definierte Ziele beeinflussen Deine Entscheidungsfindung, Motivation und Handlungen – und Deine Öffnungsraten.

2. Definiere Dein Alleinstellungsmerkmal: Um ein einzigartiger Internet Marketer zu werden und Deine Kunden dazu zu bringen Deine Emails aufzumachen, musst Du ihnen das gewisse Etwas bieten können. Das ist genau das, worum es bei einem Alleinstellungsmerkmal, oder auch USP (Unique Selling Propostion), geht.

Du solltest Dir selbst die folgenden drei Fragen stellen:

  • Was kannst Du, was andere Marketer nicht können?
  • Was macht Dein Produkt einzigartig und besser als das Deiner Konkurrenz?
  • Wie kannst Du Deinen Service so präsentieren, dass Leute zum klicken, öffnen oder kaufen angeregt werden?

Hier ist ein Beispiel aus der Reiseindustrie.
Schauen wir uns zwei der führenden Hotelvergleichsseiten an: Trivago und Agoda. Welche Seite verleitet Dich eher zum klicken?

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Trivago bietet Dir an, Hotelpreise auf 206 Seiten gleichzeitig zu vergleichen, aber bietet keinerlei Information zu Check-in / Check-out Daten, verfügbaren Zimmern oder Aufenthaltslänge.

Wie ist das bei agoda.com? Diese Seite geht über den reinen Preisvergleich hinaus:

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Die meisten Menschen würden Agoda bevorzugen, weil:

  • Du ganz einfach nach Stadt, Hotel, Wahrzeichen oder Ziel suchen kannst
  • Du das Datum für Check-in und Check-out festlegen kannst
  • Du auswählen kannst, wie lange Du bleiben willst

Anders gesagt: agoda.com bietet eine benutzerfreundliche Plattform an, die Probleme für ihre Kunden löst. Das ist ein USP.

Wenn Du genau so mit Deinen Emails vorgehst, wirst Du auch Erfolg haben.

Falls Du bei der Definition Deines USPs Hilfe brauchst, kann Dir vielleicht dieser Artikel von Convince & Convert weiterhelfen.

3. Überlege Dir, wie Du Leads generieren möchtest: Deine eigene Seite ist nicht der einzige Ort, an dem Du Leads generieren wirst. Wenn Du Deine Platzierungen richtig auswählst, hat das großen Einfluss darauf ob Leute deine Emails als relevant ansehen und wie sie darauf reagieren – was wiederum direkt mit Deinen Öffnungsraten zusammenhängt.

Zum Beispiel: Gastblogbeiträge auf Meinungsführerseiten und relevanten Blogs helfen Dir, mehr Emails zu generieren und Beziehungen aufzubauen, die zu mehr Umsätzen führen könnten.

Wenn Du Dir über Dein Geschäftsziel, Deinen USP und Deine Leadgenerierung im Klaren bist, bist Du bereit das Beste aus Deinen Subscribern herauszuholen. Deshalb musst Du Deine Empfängerliste hegen und pflegen.

Warum Du Dich gut um Deine Subscriber kümmern solltest

Wusstest Du, das 85% der weltweiten Internetnutzer das Web für Emails nützen? Das heißt: Email Newsletter bieten ein enormes Potential sich mit Menschen zu verbinden. Schwierig dabei ist nur, herauszufinden was sie dazu verleitet, Deine Mails auch zu öffnen…

Und jetzt kommt’s. Wenn Du eine Beziehung zu Deinen Rezipienten aufbaust, werden sie Deine Mails wahrscheinlicher öffnen und lesen. Ich hab die Zahlen, die das beweisen:

Diese Zahlen zeigen, dass Beziehungsmarketing (Relationship Marketing) fundamental wichtig für eine erfolgreiche Email Kampagne ist. Um Deine Öffnungsrate zu steigern, musst Du Dich um ein harmonisches Verhältnis zu Deinen Susbcribern bemühen. Du musst sie hegen und pflegen: Connecte, share und kommuniziere mit ihnen wie mit einem echten Freund.

Auch dadurch kannst Du Dich von anderen abheben (und zu Deinem USP werden). Wie eine Studie von econsultancy zeigt, investiert etwa ein Viertel der Unternehmen überhaupt nicht in Beziehungsmarketing und für etwa die Hälfte hat es keine große Priorität. Wenn Du es jedoch tust, hast Du damit auf jedenfall das gewisse Etwas.

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Einer der besten Wege, Deine Leads zu pflegen ist hilfreiche, interessante und handlungsfreudige Inhalte anzubieten.

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Email, die mein Interesse geweckt hat. Sieh Dir selbst an, warum.

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Es war die Dringlichkeit des Events in der Nachricht, die sie so interessant machte. Wenn Menschen den Eindruck haben, sofort handeln zu müssen, tendieren sie eher dazu, Deine Mails zu öffnen.

Case Studies mit erfolgreichen Betreffzeilen

Weißt Du, was das wichtigste Element Deiner Email ist? Die Betreffzeile.

Die Betreffzeile bestimmt über Deine Öffnungsrate, besonders die mit 4 – 15 Zeichen.

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Jetzt weißt Du, warum bereits tausende Artikel und Blog Posts über das Thema bessere Betreffzeilen geschrieben wurden. HelpScout hat nur ein paar meiner Tipps in diesem Artikel umgesetzt und eine Öffnungsrate von 60% für ihre Email Kampagnen erreicht.

Nicht jeder kann diese Öffnungsraten erreichen, aber einige haben sogar noch bessere erreicht: So wie Glen Allsopp. Folgendes passierte, als er eine Nischenidee an seine Subscriber verschickte:

Betreffzeile: Profitable Niche #2 (cloud niche)

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Von 1056 Empfängern hatten sage und schreibe 879 (83.2%) die Email geöffnet.. Das ist eine phänomenale Öffnungsrate für jegliche Standards.

Das kannst Du von Glens Beispiel lernen:

  • Kurze und beschreibende Betreffzeilen funktionieren besser
  • Ein Element, das neugierig macht, kann Deine Öffnungsrate steigern
  • Du kannst Deinen Betreff immer optimieren und die Email nochmal verschicken, wenn der erste Versand nicht gut funktioniert hat

Arbeite nach dem K.I.S.S. Prinzip: In anderen Worten, verkompliziere Deine Betreffzeilen nicht übermäßig. Komm gleich zum Punkt – und Deine Subscirber werden sich sofort entscheiden, wie sie reagieren.

Der Graph von Content Marketing Up zeigt, dass kurze Betreffzeilen höhere Öffnungsraten generieren.

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Hier ist ein weiteres Beispiel, wie kurze Betreffzeilen und Neugierde zu mehr geöffneten Emails führen.

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Wusstest Du, dass der Löwenanteil der 690 Millionen $ die Barack Obama online gesammelt hat, Emails an Subscribern und Supportern zuzuschreiben ist? Wie die bereits genannten Beispiele sind auch diese Betreffzeilen kurz gehalten und stoßen zur Handlung an:

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Die Betreffzeilen von Obama kannst Du als Inspiration für Dein eigenes Email Marketing nützen. Noch mehr guten Rat hat Hubspot hier.

Wenn Du nun also Deine eigenen Betreffzeilen erstellst, solltest Du die folgenden 5 Schlüsselelemente beachten:

  • C = curiosity (Neugierde)
  • U = urgency (Dringlichkeit)
  • R = relevancy (Relevanz)
  • V = value (Wert)
  • E = emotion (Emotion)

Curiosity: Wenn man etwas wissen möchte. Du denkst dass Du eine wunderbare Neuigkeit für Deine Subscriber hast? Dann vermittle es so, als ob sie etwas essentielles verpassen würden wenn sie nicht darauf klicken. Der folgende Email Betreff von Buffer hat enorme Resonanz erzeugt:

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Urgency: Wie ich bereits beschrieben habe, erreichst Du mit Deinem Email Marketing bessere Ergebnisse für Dein Unternehmen wenn Du sofortiges Handeln Deiner Rezipienten einforderst.

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Relevancy: Der Hauptgrund, weshalb sich Leute für Deinen Newsletter entscheiden. Jedes Mal wenn Du Emails verschickst, solltest Du sicher gehen dass es auch wirklich relevant für Deine Leser ist – so wird sich Deine Öffnungsrate kontinuierlich verbessern. Das folgende Besipiel von JetBlue liefert genau das:

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Value: Information ist dann relevant wenn sie wertvoll ist und hält was sie verspricht. Der Betreff ist der Ort, an dem Du das am besten zeigen kannst, wie folgendes Beispiel von Quicksprout:

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Emotion: Ein Hauptaspekt erfolgreicher Email Betreffzeilen. Hierfür die folgenden Beispiele von wordstream.com:

  • Everyone Is Gay: Social Media As Social Action
  • Why Your 5-Year-Old Is More Digital Than Most CMOs
  • Your Marketing Sucks: Why You Need to Think Local

Wie Recherchen von Fuel Design zeigen, basieren 80% der Kaufentscheidungen auf Emotionen. Wenn Du ein Auto kaufst, sagt Dir Dein logisches Verständnis dass Du damit leichter von A nach B kommst; die Emotion dahinter ist jedoch, dass Du Dich mit einer schicken, neuen Anschaffung, mit der Du vor Deinen Freunden angeben kannst, ziemlich gut fühlen wirst.

Sprich Deine Subscriber auf emotionaler Ebene an, um sie zum Öffnen Deiner Mails zu bewegen.

Die folgende Grafik von der Ignition Marketing Group  zeigt ebenfalls, dass emotional ansprechende Betreffzeilen bessere Resultate erzeugen:

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Studien von CoSchedule unterstreichen dies ebenfalls: Emotionale Überschriften werden öfter geteilt.

So kannst Du mehr Emotion in Deine Email Betreffzeilen bringen:

Alte Überschrift: Tips To Help Keep Your Taxes Organized All Year Round
Neue Überschrift: 5 Smart Tips To Keep Your Taxes Organized Easily
Warum besser? Der neue Betreff ist präziser und spricht mit “smart” auf die Eitelkeit der Leser an.
 
Alte Überschrift: How Your Organization Can Improve Conversion Rate
Neue Überschrift: How You Will Improve Sales Conversion By 110%
Warum besser? Ein eindeutiges Ergebnis ist glaubwürdiger und “will” anstatt von “can” lässt den Leser eher glauben, dass er auch Erfolg haben wird.
 

Wenn Du also das nächste Mal einen Email Betreff formulierst, dann unbedingt nach dem CURVE Modell.

Vertical Response hat außerdem 30 magische Wörter zusammengestellt, die Dir bei der Formulierung von emotionalen Email Betreffzeilen helfen.

Wie Du klickbare Betreffzeilen formulierst

Bisher hast Du gelernt, wie wichtig klickbare Betreffzeilen für Deine Emails sind. Das Problem dabei ist, dass die meisten nicht wissen, wie man eine solche formuliert.

Bei der Analyse von 200 Millionen Emails entdeckte Mailchimp, dass persönliche Emails die höchste Öffnungsrate vorweisen, gefolgt von Affiliation und rechtzeitigen Neuigkeiten.

Um eine Email zu schreiben die von den Lesern auch gerne geöffnet wird, befolge diese simple 2-Stufen Strategie (und stelle sicher, dass Du diese 50 SPAM Begriffe nicht verwendest):

1. Personalisiere Deine Emails: UsSprich Deine Empfänger mit Namen an um Ihre Aufmerksamkeit zu erregen und die Email sofort nützlicher und relevanter erscheinen zu lassen.

Mailchimp rät dazu die Ansprache “Dear” (“Liebe/r”) im Betreff zu vermeiden – verwende stattdessen den Vornamen, vollständigen Namen oder Nachnamen für eine effektive Personalisierung.

Die Personalisierungseinstellungen variieren je nach Email Provider, aber so kannst Du mit Getresponse Deine Subscriber beim Vornamen in der Betreffzeile ansprechen:

Schritt 1: Log Dich bei getresponse.com ein. Wenn Du noch nicht angemeldet bist, hol Dir die kostenlose 30-Tage Demo.

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Schritt 2: Fahre über den “Messages” Tab. Wähle “Create Newsletter” aus dem Drop-down Menü aus. Du wirst folgendes sehen:

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Hinweis: Klicke auf den New Email Creator auf der linken Seite, der sehr nutzerfreundlich ist und sich großartig für Personalisierung eignet.

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Fahre über “Personalize” und wähle “[[firstname]]” aus den Drop-down Optionen aus.

Wenn Du darauf klickst, wird es automatisch im Betreffzeilenfeld erscheinen:

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Hinweis: Sobald Du auf [[firstname]] geklickt hast, vergiss nicht einen Bindestrich [-] oder Doppelpunkt [:] einzufügen um Platz zwischen dem Vornamen des Empfängers und Deinem eigentlichen Betreff zu schaffen.

Schritt 3: Aktivere das automatische Social Sharing, um nicht nur auf den Inbox Traffic angewiesen zu sein.

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Schritt 4: Scroll nach unten und klicke auf “next step” um Deine Email zu schreiben.

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Wenn Du fertig bist, enthält Deine Email den Vornamen Deiner Subscriber in der Betreffzeile.

2. Frage die richtigen Fragen: Wir leben davon, die richtigen Fragen zu fragen und die Antworten dafür zu liefern. Dr. John V. Richardson, Professor für Information Studies an der UCLA beschreibt dafür 2 Typen von Fragen:

Die erste ist eine geschlossene Frage, die die Antworten/Möglichkeiten der Rezipienten auf die jeweilige Frage einschränkt. Die Antwort ist normalerweise ein einzelnes Wort oder eine feste Phrase, wie z.B.:

  • Verbindest Du Dich gerne mit Freunden auf sozialen Netzwerken?
  • Mögliche Antworten: Ja/Nein
  • Ist Rot Deine Lieblingsfarbe?
  • Mögliche Antworten: Ja oder Nein, meine Lieblingsfarbe ist…
  • Hast Du das Buch “Rich Dad Poor Dad” von Robert Kiyosaki gelesen?
  • Mögliche Antworten: Ja, habe ich/Nein, habe ich nicht.

Beim Formulieren eines Email Betreffs solltest Du geschlossene Fragen vermeiden. Wenn Deine Empfänger die Frage bereits für sich beantworten können, gibt es keine Intention, die Email auch zu öffnen.

Der zweite Typ Fragen sind offene Fragen. Sie bieten eine der besten Möglichkeiten, sich mit loyalen Subscribern auf einem persönlichen Level zu verbinden und sie dazu zu bringen, ihre Meinung kund zu tun.

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Offene Fragen regen den Leser zum Nachdenken an, bevor er eine Antwort gibt. Die Antwort ist normalerweise länger und detaillierter als bei geschlossenen Fragen.

Hier sind einige Beispiele für offene Fragen:

  • In welchen Bereichen des Internet Marketings brauchst Du dringend Hilfe?
  • Was würdest Du gerne über Immobilieninvestition wissen?
  • Was bereitet Dir in Deinem Startup Unternehmen am meisten Schwierigkeiten?

Obwohl zwei dieser Fragen auf eine bestimmte Branche abzielen, regen sie die Empfänger trotzdem zum Nachdenken und Antworten an.

Wenn jemand sich für Deine Emailliste einträgt und Du ihm eine Willkommensmail schickst, stelle ihm folgende Fragen:

  • Was bereitet Dir in letzter Zeit die meisten Schwierigkeiten?
  • Welche Art von Traffic würdest Du gerne auf Deinem Blog generieren?
  • Beschreibe mir alles, was Du bisher versucht hast um Deinen Traffic zu steigern.

Als Faustregel gilt: Offene Fragen in Email Betreffzeilen können sehr nützlich sein.

PeoplePulse, eine Umfragesoftware, hat folgende Erfahrungen mit offenen Betreffzeilen und deren Klickraten geteilt:

  • Betreffzeile 1: “FIRSTNAME, November Client Attraction Newsletter out now” – CTR (Click Through Rate): 20.3%
  • Betreffzeile 2:“FIRSTNAME, here’s a new 7 Marketing Trends report for you“ – CTR: 28.0%
  • Betreffzeile 3: “FIRSTNAME, 7 Marketing Trends I think you should know about” – CTR: 45.6%

Wie das richtige Timing Deine Email Öffnungsraten steigert

Es gibt noch eine Sache, mit der Du Deine Öffnungsrate um 203% steigern kannst: Mit dem richtigen Timing Deiner Emails.

Nathan Williams verzeichnete eine Öffnungsrate von 60%, als er eine Willkommensmail für neue Signups innerhalb von 24 Stunden verschickte.

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Gibt es einen zu 100% richtigen Zeitpunkt, Emails zu verschicken? Natürlich nicht.

Es gibt Unterschiede von Branche zu Branche und die jeweiligen Interessenten und Subscriber reagieren individuell unterschiedlich schnell auf Emails.

Aber für den Anfang gibt es eine Menge Insights von Branchenexperten und Email Marketing Unternehmen, die jeden Tag Milliarden an Emails verschicken und analysieren:

  • Die Infografik von KISSmetrics über Timing im Email Marketing ist ein absolutes Muss.
  • Rick Stamberger sagt, dass der beste Zeitpunkt davon abhängt, wann Deine Zielgruppe am ehesten Emails liest. Er erreichte eine Öffnungsrate von über 70%, als er Emails an Restaurantbetreiber erst nach der stressigen Mittagszeit verschickte.
  • Kevin Gao, der Gründer von comm100 behauptet dass Montag der schlechteste Tag sei, um Emails zu verschicken. Die Öffnungsraten brechen auch deutlich an Wochenenden ein, wenn sich die Menschen mehr auf die Familie konzentrieren. Laut ihm liegt der beste Zeitpunkt in der Mitte der Woche, um eine gesunde Öffnungs- und Klickrate für die Email zu erreichen.

Das richtige Timing für Deine Emails musst Du selbst testen. Für meine Quick Sprout Liste beispielsweise erreiche ich die meisten Öffnungen, wenn ich sie Montags, Mittwochs und Donnerstags um 8 Uhr morgens (PST) verschicke. Du kannst die oben genannten Artikel als Ausgangspunkt nützen, Du musst es jedoch trotzdem für Dich testen.

Fazit

Wenn Du die Tipps in diesem Artikel anwendest, wirst Du nicht nur Deine Öffnungsraten steigern, sondern auch eine stabile Empfängerliste erreichen, die sich auf jede neue Mail freut.

Du solltest auch weiterhin mit Deinen Betreffzeilen experimentieren, da sie vielleicht nicht sofort besser performen werden – aber am Ende werden sie es, wenn Du die genannten Tipps befolgst. Als ich Email Betreffzeilen getestet habe, sind die ersten 3 Versionen gründlich schief gegangen – mit der vierten jedoch konnte ich meine Öffnungsrate um 203% steigern.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, Deine Email Öffnungsraten zu steigern?

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