Wie Du die perfekte About-Seite erstellst

neil patel about

Deine About-Seite ist eine der wichtigsten Seiten Deines Blogs. Warum? Eine gute About-Seite hilft Dir beim Aufbau Deiner Marke und positioniert Dich als den Experten Deiner Branche.

Schau Dir meine About-Seite an. Sie ist so gut geschrieben, dass sie mir hilft mich mit Dir zu vernetzen – sieh selbst nach, wie viele Leute sie bereits kommentiert haben. Tatsächlich haben bereits über 1000 dort einen Kommentar hinterlassen!

Wie schreibst Du also die perfekte About-Seite? Ich gebe Dir heute Tipps, wie Du eine About-Seite erstellst die Aufmerksamkeit erregt und Deine Leadzahlen nach oben treibt. Der Artikel beschreibt:

  1. About-Seiten – ein Überblick
  2. Schlüsselelemente einer erfolgreichen About-Seite
  3. Conversion Rate Optimierung für Deine About-Seite
  4. Wie Du Absprünge auf Deiner About-Seite vermeidest

Hole Dir diese praktische Checkliste für die Erstellung Deiner erfolgreichen About-Seite.

#1: About-Seiten – ein Überblick

Wenn Du mit Deinem Webauftritt eine Autoritätsposition innerhalb Deiner Branche einnehmen willst, darf eine About-Seite nicht fehlen. Auf der About-Seite können Leser und Besucher mehr über Dich und Dein Unternehmen erfahren. Diese Seite zu verfassen ist nicht gerade einfach – aber möglich, wenn Du weißt welche essentiellen Elemente auf keinen Fall fehlen dürfen.

Oft zeigt diese Seite die Entwicklung eines Webseitenbetreibers von den anfänglichen Schwierigkeiten zum Erfolg (oder vice versa).

Die About-Seite von Google gibt einen Überblick darüber, was das Unternehmen macht, stellt die Gründer vor und liefert andere, nützliche Informationen:

Eine About-Seite kann sehr förderlich für den Erfolg Deines Blogs sein. Wenn Du beispielsweise nach ‘Pat Flynn’, dem Inhaber von Smart Passive Income, suchst, wirst Du sehen dass die About-Seite des Blogs auf der zweiten Position rankt:

Lass uns versuchen herauszufinden, wie viele Besucher die About-Seite von Pat Flynn durch dieses Suchergebnis generiert. Dafür müssen wir wissen, wie viele Leute jeden Monat nach “pat flynn” suchen. Dabei kann uns der Google Adwords Keyword Planner helfen:

Es ergeben sich im Durschnitt 4000 Suchen im Monat. Seitdem Search Engine Watch aufgedeckt hat, dass die Top 3 Suchergebnisse eine CTR von bis zu 58.4% aufweisen, können wir davon ableiten, dass ein Suchbegriff mit durchschnittlich 4000 monatlichen Suchen mehr als 1000 organische Seitenbesucher generiert.

Wenn Leute also nach Dir suchen, werden sie wahrscheinlich auf Deine About-Seite stoßen. Daher ist sie so unglaublich wichtig.

Hier noch einmal einige Gründe, warum Deine Webseite eine About-Seite haben sollte:

Organischer Traffic: Eine About-Seite schickt kostenlosen organischen Traffic auf Deine Webseite. Wenn Du z.B. nach ‘social triggers’ suchst, wird die About-Seite als erstes Snippet unter dem der Hauptseite angezeigt.

Du kannst potentiellen Neukunden mehr über Deine Produkte / Services erzählen: Es ist wesentlich einfacher, Dein Produkt an Interessenten zu verkaufen, die Du bereits von Dir selbst überzeugt und umfassend informiert hast als an solche, die nur die Empfehlung zum Produkt selbst erhalten. James Chartrand deutet zum Beispiel auf ihrer About-Seite mit einigen Schlüsselsätzen geschickt auf die eigentlichen Services hin, die sie anbietet:

Sie verbessert das Image Deiner Marke:: Eine About-Seite kann Deine Zielgruppe dazu bringen, Dir zu vertrauen – indem Du zeigst, dass Du verlässlich bist und bereits Erfolge nachweisen kannst. Das perfekte Beispiel hierfür ist die About-Seite von Chris Brogan. Sieh selbst, wie er Verweise auf Bücher, Vorträge und die Zusammenarbeit mit bewährten Marken eingebaut hat.

Deiner About-Seite kann Email Leads generieren: Laut Aweber hatte das Einbauen eines Anmeldeformulars auf der About-Seite von QualityStocks eine Zunahme von 158% an Subscribern zur Folge.

Wenn Leute sich schon auf Deiner About-Seite befinden, kannst Du diese Gelegenheit nutzen und sie direkt zu Deiner Opt-in Box leiten, wo sie sich für die neuesten Updates anmelden können. So macht es z.B. Jeff Goins auf seinem Blog:

Es existieren so einige Mythen rund um die Erstellung von About-Seiten. Ich selbst dachte so z.B. lange, dass die About-Seite einfach eine Seite ist, auf der man nur von sich selbst spricht – dabei kann sie so viel mehr sein. Folgende Mythen solltest Du kennen (und vermeiden):

Mythos #1: Erzähle nur von Dir selbst – Deine About-Seite muss sich nicht ausschließlich um Dich selbst drehen. Natürlich kann sie Deine persönliche Geschichte erzählen, aber es ist viel klüger zu zeigen, wie Du ein Problem für Deine Leser lösen kannst.

Stefan Pylarinos spricht auf seiner About-Seite zunächst über sich selbst, aber im zweiten Absatz wendet er das Blatt, indem er beschreibt eine Quelle der Inspiration für alle die sein zu wollen, die sich mit nicht weniger als dem außerordentlichen Leben zufrieden geben wollen – eine großartige Möglichkeit, die Zielgruppe mit einzubeziehen, die gleichzeitig zeigt, was mit einer gut geschriebenen About-Seite alles erreicht werden kann.

Mythos #2: Bau immer ein Bild von Dir selbst ein – Diese Regel ist keinesfalls in Stein gemeißelt. Ein Foto von Dir kann zwar dazu beitragen, dass Leute Dich besser kennenlernen und Dir eher vertrauen. Auf einem Blog mit mehreren Autoren macht es aber oft mehr Sinn, ein Logo oder ein anderes relevantes Bild zu verwenden.

Ein typisches Beispiel dafür ist das von Marcus Sheridan von the Sales Lion. Anstatt sein eigenes Bild zu verwenden, das bereits in den Header eingebaut ist, hat er sich für das eines Löwen entschieden – was den Namen seiner Marke stärkt.

Mythos #3: Verwende ein minimalistisches Design – Dem stimme ich nur ansatzweise für bestimmte Branchen zu. Wenn Du beispielsweise ein freiberuflicher Texter bist, wird sich Deine Zielgruppe eher für Dein Geschriebenes interessieren als für Design und Farbe.

Wenn Du aber ein Web Developer oder professioneller Grafiker bist, sollte Deine About-Seite auch dementsprechend attraktiv aussehen.

Two Arms Inc nützen Ihre About-Seite so z.B. als Bühne für ihre Kunstwerke. Das gefällt mir wahnsinnig gut – denn es wird sofort vermittelt, um was es geht:

Was ich sagen will ist, dass diese Mythen Dich nicht davon abhalten sollten, eine About-Seite zu erstellen die genau zu Deiner Zielgruppe passt. Konzentriere Dich auf das, wo es bei Deiner Zielgruppe am meisten schmerzt und biete Lösungen dafür an. Lass Dich für den Anfang von diesen About-Seiten aus der ganzen Welt inspirieren. Du kannst auch Deine eigene About-Seite dort einreichen!

Im nächsten Abschnitt beschreibe ich die Elemente, die Deine About-Seite zu etwas Großartigem machen.

#2: Schlüsselelemente einer erfolgreichen About-Seite

Hubspot hat 2012 die 12 Schlüsselelemente einer Homepage veröffentlicht. Auch wenn der Post, den Du gerade liest, sich nicht um die Erstellung der perfekten Homepage dreht, bin ich der Meinung dass es bei einer About-Seite um dieselben Elemente geht. Mit nur einem großen Unterschied…

Im Gegensatz zur Homepage sollte die About-Seite direkt zu Deiner eigenen, persönlichen Geschichte und Deinem Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Point) führen und so Leads generieren.

Auf der Grundlage der Hubspot Vorlage habe ich Dir hier die Elemente zusammengestellt, die auf jeder About-Seite enthalten sein sollten:

Überschrift: Jede Seite braucht eine Überschrift, und da ist Deine About-Seite keine Ausnahme. Lass Dich dabei von diesen Tipps zur Erstellung von einfachen, klaren und nutzenorientierten Überschriften inspirieren. Mach es wie Gini Dietrich im folgenden Beispiel:

Du kannst auch eine Unterüberschrift einbauen, die den Nutzen Deiner Seite unterstreicht. Die About-Seite von Help Scout macht das, indem sie die Kernmission des Unternehmens in der Unterüberschrift formuliert, die gleichzeitig den Nutzen für die Kunden darstellt:

Nutzen: Leute, die Deine Seite besuchen, haben normalerweise ein bestimmtes Problem, für das sie eine Lösung suchen. Deine About-Seite muss die Lösung zu diesem Problem präsentieren und den Nutzen für Deine Leser verdeutlichen. Das muss sich durch den gesamten Inhalt auf der Seite ziehen, von der Headline bis zum Call To Action.

Wenn Du von Dir selbst berichtest, solltest Du sicherstellen, dass Deine Leser sich damit identifizieren und davon lernen können. Wie das Craig Mcbreen auf seiner Seite gemacht hat, gefällt mir sehr gut, da es den Nutzen an drei unterschiedlichen Stellen betont:

Das Bild: “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.” Ganz egal, wie gut die Inhalte auf Deiner Seite geschrieben sind – wenn sie nur aus Text besteht, wirst Du viele mögliche Kunden verlieren. Lass das nicht zu!

Baue ein Bild auf Deiner About-Seite ein, das zeigt wer Du bist und was Du anbieten kannst. Das kann ein Bild von Dir selbst, Dein eigenes Logo oder ein kurzes Video sein – die Wahl liegt ganz bei Dir. Auf meiner eigenen About-Seite hab ich mich für eine etwas andere Version entschieden:

Storytelling: Jede erfolgreiche About-Seite dreht sich um die Geschichte der Gründer. Schließlich ist so Einiges bis zu dem Punkt in ihrem Leben passiert, an dem ihr Online Business jetzt steht.

Storytelling führt erwiesenermaßen zu einer Steigerung an Conversions. Seitdem Chris Haddad auf seiner Seite erzählt, wie seine Frau ihn einst mit ihren Sales Taktiken für sich gewinnen konnte, hat er die Conversion Rate auf Seiner eigenen Landing Page von 2% auf 8% gesteigert.

Erzähle Deine Geschichte auf Deiner About-Seite. ermeide dabei maßloses Selbstlob und langweile Deine Leser nicht. Steve von Nerd Fitness beschreibt auf seiner Seite z.B. die Fehler, die er vor dem Start Seiner Seite gemacht hat. Seine Ehrlichkeit und großartiges Storytelling helfen dabei, Leads zu generieren:

Am Ende dieses Artikels wirst Du auch wissen, wie Du Deine eigene Geschichte erzählen kannst so dass sich andere damit identifizieren können.

Call To Action: Wohin schickst Du die Besucher, nachdem sie Deine About-Seite gelesen haben? Überlass das nicht dem Zufall, sondern lotse sie mit einem Call To Action in die richtige Richtung. Der Call To Action ist ein unentbehrliches Element Deiner Homepage, Landing Page oder About Page. Egal ob Du Dich für ein Opt-In Formular, einen Link zu Deinen besten Posts oder etwas anderes entscheidest – stelle sicher, dass es Deinen Usern einen Mehrwert bietet.

Farbauswahl: Farben haben einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten Deiner User und deren Kaufentscheidungen. Die Grafik von In4mNation zeigt, wie unterschiedliche Farben die Kaufentscheidungen beeinflussen können:

Auch wenn Du auf Deiner About-Seite selbst nichts verkaufen wirst, ist es trotzdem unerlässlich, über die richtige Farbwahl für Hintergrund, Text und Links, sogar bei Deinen Bildern, nachzudenken. Zwei Forscher der Virginia Tech haben herausgefunden, dass rote und blaue Hintergründe auf einer Webseite Kaufentscheidungen direkt beeinflussen können.

Bei der Auswahl der Farben solltest Du sicherstellen, dass Deine About-Seite im Stil Deiner restlichen Seite gehalten ist, damit sich Leser mit Deiner Seite identifizieren können. Commission Junction hat es geschafft, sein Design zu überarbeiten, aber dem Farbschema trotzdem treu zu bleiben:

So hat die Seite im August 2009 ausgesehen:

Und so sah die Seite im November 2014 aus:

Die Seite sieht nun viel professioneller und übersichtlicher aus, dennoch ist Commission Junction dem Grün als prominente Farbe treu geblieben. Das ist Branding.

Navigation und Schriftarten: Wenn Deine About-Seite erfolgreich sein soll, müssen Leute diese einfach finden und lesen können. Stelle sicher, dass sie in der Navigation einfach zu finden ist. Der Platz neben dem “Home” Menübutton bietet sich dafür gut an:

Du kannst Deine About-Seite nennen wie Du möchtest. Die gängigsten Seitentitel sind: “Über uns”, “Über mich”, und “Wer ist [Name des Seiteninhabers]”. Aber Du kannst auch kreativ sein, wie Ryan Lee:

Verwende klar lesbare Schriftarten für Deinen Inhalt. Laut Signal Tower gehören Futura, Helvetica und Georgia zu den 9 am besten lesbaren Schriftarten für Deine Webseite.

Sei Dir im Klaren über die Wirkung Deiner Worte: Du willst mit Deiner About-Seite eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe aufbauen und ihren Entscheidungsprozess beeinflussen. Dafür bietet sich ein unterhaltender Tonus an. Erwecke mit Deiner Wortwahl Emotionen – oder wie Marketing360 sagt, “ersetze Rationalität mit Emotionalität.”

Im Englischen verwendet man so z.B. “help” anstatt von “assist”, oder “give” anstatt von “donate”, um eine emotionale Verbindung aufzubauen. Es gibt ellenlange Listen mit emotionalen Wörtern, die Du direkt für Deine Seite anwenden kannst.

Im folgenden Screenshot siehst Du, wie Leah Kalamakis einen emotionalisierenden Wortschatz einsetzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und das Interesse potentieller Kunden zu wecken:

Above the fold Platzierung: Laut SAP Business Innovation beträgt unsere Aufmerksamkeitsspanne heute lediglich 8 Sekunden – 1 Sekunde weniger als die von Goldfischen. Daher solltest Du die wichtigsten Informationen Deiner Seite immer above the fold platzieren. Das ist der Teil der Seite, den Du in Deinem Browserfenster zu allererst siehst ohne zu scrollen, und damit der Teil, auf den die Leute am meisten achten.

Wie Recherchen der Nielsen Norman Group ergeben haben, verbringen Internetuser 80% ihrer Zeit mit der Verarbeitung von above the fold platzierten Informationen und nur 20% ihrer Zeit für alles darunter.

Viele Blogger bauen einen Spannungsbogen von unwichtigen Informationen zu Beginn und den wichtigsten Informationen zu Ende der Seite auf – reine Zeitverschwendung. Das wird niemand lesen. Du musst Deine Leser zu Beginn Deiner Seite mit den Informationen einfangen, die sie benötigen. Nütze die gesamte Seite um Wert, Nutzen und Enthusiasmus zu zeigen und Deine Conversion Rate zu verbessern.

Jetzt weißt Du, wie man die perfekte About-Seite erstellt. Im nächsten Abschnitt erkläre ich Dir, wie Du die Conversions auf Deiner About-Seite verbessern kannst.

#3: Conversion Rate Optimierung für Deine About-Seite

Deine About-Seite ist ein Anknüpfungspunkt zu Deinen zukünftigen Kunden. Sie ist jedoch nicht dazu da, Dein Produkt zu verkaufen. Wenn Du dort aggressive Verkaufsstrategien fährst, kann das vielmehr dazu führen, dass Kunden abgeschreckt werden.

Du kannst Deine About-Seite aber dazu nützen, Leads über eine Opt-in Box zu generieren – da Email Marketing immer noch der beste Weg ist, eine loyale Zielgruppe aufzubauen – und diese Zielgruppe dann nach und nach zu Käufern konvertieren.

Die Grafik von den Marketing Profs zeigt, dass die Email Lead Generierung die über Search und Social deutlich schlägt:

Ich habe für Quick Sprout eine Anleitung zur Converstion Rate Optimierung geschrieben – sehr lesenswert, falls Du gerade ein bisschen Zeit übrig hast. Derweil präsentiere ich Dir hier einige Punkte, die für die Verbesserung Deiner Conversion Rate auf Deiner About-Seite wichtig sind:

Jede Sekunde zählt: Vor einem Jahr habe ich festgestellt, dass pro 1 Sekunde Verzögerung der Ladezeit einer Webseite die Conversion Rate um 7% abgenommen hat.

Deshalb muss Deine About-Seite unbedingt schnell laden. Reduziere Dich auf das Wesentliche – befreie Deine Seitenleiste von unnötigem Ballast und vermeide große Bilder. Niemand wird darauf warten, bis sich ein Bild vollständig geladen hat, sondern wird die Seite einfach wieder verlassen.

Formuliere nutzenorientierte Überschriften: Für viele Seitenbetreiber ist die Überschrift ihrer About-Seite nicht weiter wichtig. Aber wie wir in früheren Beispielen gesehen haben, hilft eine Überschrift, die den Nutzen für die Leser betont, der Seite besser zu konvertieren.

Lass mich das noch einmal klarstellen. Die Überschrift Deiner About-Seite sollte nicht zu aufdringlich sein.. Wie Inscribd festgestellt hat, wirkt sich dies sogar negativ aus:

Stattdessen solltest Du mit Deiner persönlichen Geschichte eine starke Beziehung zur richtigen Zielgruppe aufbauen. Sei einfach Du selbst und konzentriere Dich darauf, die Relevanz für Deine Nutzer herauszustellen – der Rest ergibt sich automatisch.

So geht’s: Ana Hoffman, Gründerin von Traffic Generation Cafe, hat eine Überschrift für ihre About-Seite formuliert, die ihr dabei geholfen hat, eine treue Anhängerschaft aufzubauen:

Die meisten Blogger nehmen sich nicht die Zeit, herauszuarbeiten, wie die Leser von ihrer Seite profitieren können. Die, die es machen, sonnen sich im eigenen Erfolg.

Ein weiteres Beispiel von der Seite von Chris Ducker:

Und noch eins, diesmal von Steve Scott:

Wie Du eine nutzenorientierte Überschrift für Deine About-Seite formulierst: Weißt Du, worin Du gut bist und was das eine ist, was Dich von der Masse abhebt? Es ist an der Zeit, dass Du es erkennst und verstehst – denn Du wirst es dafür brauchen, Deine Zielgruppe zu aktivieren.

Wenn Du z.B. talentiert darin bist, Informationsmaterialien zu erstellen die sich gut verkaufen, und Du diesen Service anbieten willst, sieht so Deine ideale About-Seite aus:

Typische/übliche Überschrift:

Über (Dein Name)

Inhalt: Mein Name ist Kenneth Lennard und ich möchte mich herzlich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie meine Seite besuchen. Ich komme aus Texas und habe eine wunderschöne Frau.

Die Hauptproblem hierbei ist, dass sich der Text Deiner About-Seite rein um den Autor dreht, nicht die Zielgruppe. Wenn Du Dich nicht auf die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe konzentrierst, kannst Du auch gleich das Handtuch werfen.

Alternative, nutzenorientierte Überschrift (empfohlen):

So erstellen Sie Informationsmaterialien, die sich auch verkaufen

Inhalt: Mein Name ist Kenneth Lennard. Seit 2011 erstelle ich erfolgreich Informationsmaterialien, die die Käufer auch wollen. Ich kann Ihnen schrittweise beibringen, wie Sie das auch schaffen. Aber zunächst möchte Ich Ihnen meine Geschichte erzählen – Ich werde es auch kurz halten, versprochen.

Bei dieser About-Seite geht es eindeutig um den Leser/Interessenten. Es ist offensichtlich, dass hier Besucher in Leads konvertiert werden, wenn der Autor eine Opt-in Box an eine strategisch sinnvolle Position platziert.

Kurzum, stecke etwas Zeit in das Basteln Deiner Überschriften, damit diese einen eindeutigen Nutzen überbringen, ohne aufdringlich oder überdreht zu wirken.

Manchmal kannst Du den Nutzen auch auf anderem Wege deutlich machen. Die About-Seite von Twitter ist einfach gehalten, aber sagt genau das aus, was Du zu erwarten hast und wissen musst, um durchzustarten:

Die About-Seite von National Geographic verfolgt einen anderen Ansatz und hebt die einzelnen Informationsquellen für den Leser hervor:

Dieses Beispiel verdeutlicht auch, dass es nicht den einen Weg gibt, eine About-Seite zu erstellen. Wirklich wichtig ist nur die Botschaft, das Motiv und der Nutzen der Information für Deine Zielgruppe.

Verbessere das Image Deiner persönlichen Marke: Die About-Seite kann Dreh- und Angelpunkt dafür sein, dass Deine persönliche Marke Form annimmt. Chris Brogan ist Experte im Aufpolieren persönlicher Marken – da liegt es nahe, dass seine About-Seite dafür einige Einblicke gewährt. Aus dem Kreise andere Internet Marketer sticht er durch die Liste an Marken und Leuten hervor, mit denen er bereits gearbeitet hat:

Überlege Dir, was Du noch auf Deiner About-Seite einbauen könntest um Dein persönliches Markenzeichen herauszustellen und Dich mit Deinem Publikum zu verbinden.

Optimiere Deine About-Seite für Google: Wenn Du die Conversions auf Deiner About-Seite optimieren möchtest, musst Du Deinen Inhalt so optimieren, dass er in den Suchergebnissen auftaucht wenn Leute nach Dir suchen.

Es gibt etliche Bereiche Deiner About-Seite, die Du optimieren kannst: Deinen Namen, Deine Domain, Dein Zielkeyword. Alle tragen zum Aufbau Deiner persönlichen Marke bei. So kann das funktionieren:

Wenn Dein Keyword “SEO Consultant” heißt, solltest Du es in Deine nutzenorientierte Überschrift einbauen:

Über mich: Der SEO Consultant, der Dich in Google’s Top 10 bringen wird

Völlig egal, was genau Deine Nische ist – denke immer an eine fundierte Keywordrecherche und Platzierung. Aber gleichzeitig solltest Du Deine Seite auch nicht mit Keywords überladen und überoptimieren.

Du solltest auch im Kopf behalten, dass Backlinks immer noch zu den Google Ranking Faktoren zählen, die erwiesenermaßen Deine Rankings ankurbeln. Mit Deinen Hauptkeywords ist es also nicht getan; mach Dich an den Aufbau von Authority Links und relevanten Links zu Deiner About-Seite.

Unique Selling Proposition: Dein USP unterscheidet Dich von Deinen Mitbewerbern – und Deine About-Seite muss das klarstellen.

Mal angenommen, Du wärst ein freiberuflicher Autor. Wir wissen beide, dass es da draußen eine Unmenge an Autoren gibt – wie hebst Du Dich also von ihnen ab? Um Deinen USP herauszuarbeiten, musst Du kreativ werden. Wenn Du neue Unternehmen pitchst, sag Ihnen Du kannst:

  • über ein Thema in 3 verschiedenen Quellen recherchieren (z.B. Bücher, Magazine, Studien)
  • Deine eigenen Behauptungen und Meinungen mit präzisen Daten, Statistiken und Erfolgsgeschichten bestätigen
  • Deine Leser davon überzeugen, so zu handeln dass sie ihren Zielen ein Stück näherkommen
  • neue Inhalte über Deine Social Media Profile und Emaillisten vermarkten

Jeglicher Nutzen, den Du vorweisen kannst, fasst sich unter Deinem USP zusammen. Es ist Dein gewisses Etwas in dieser kompetitiven Geschäftswelt. Wähle Deine auffallendsten Merkmale aus und positioniere sie auf Deiner About-Seite above the fold.

Call To Action: Wie bereits erwähnt, hilft ein Call To Action Deiner Seite zu konvertieren. Ob Du nun ein Opt-in Formular verwendest oder zu Deinen besten Posts linkst, die Faustregel lautet: So einfach wie möglich halten. Wie Oli Gardner von Unbounce es richtigerweise zusammengefasst hat: “Eine Seite, Ein Ziel. Punkt.”

In anderen Worten: Wenn Du möchtest, dass Leute Deine Seite lesen und sich anmelden, dann konzentriere Dich genau darauf. Wenn Du möchtest, dass sie auf Links klicken und Deine Blogbeiträge lesen, halte Dich an diesen Fahrplan.

Beides an selber Stelle zu kombinieren, ist dabei nicht sinnvoll, da mehrere Optionen Deine Conversion Rate senken werden; so wie auch mehrere Social Share Buttons meine um 29% gesenkt haben.

Wenn Du Deine Seite einmal für Conversions optimiert hast, gibt es noch einen Bereich, um den Du Dich kümmern musst:

#4: Wie Du Absprünge auf Deiner About-Seite vermeidest

Du erinnerst Dich sicher, dass Deine About-Seite Leser in Leads konvertieren kann, aber oftmals suchen Leute auch nach einem Grund, Deine About-Seite nicht lesen zu müssen um stattdessen herauszufinden, was Du ihnen bieten kannst. Einige der Argumente könnten dabei lauten:

    • Ich habe nicht genug Zeit, mir diese Seite durchzulesen.
    • Du bist vielleicht nicht der, nachdem ich suche.

 

  • Vielleicht wäre ein anderer Blog hilfreicher für mich.

 

Wie behandelst und verhinderst Du Absprungsargumente, sodass Deine About-Seite Dir dabei helfen kann Deine Beziehung zu potentiellen Kunden zu verbessern und eine starke Marke aufzubauen?

Um diese Absprungsargumente erfolgreich zu vermeiden, musst Du die Lösung, die Du selbst anbietest, verstehen – denn Interessenten wollen wissen, ob ihr Problem gelöst werden kann oder nicht. Dann kannst Du spezifisch auf die Absprungsargumente eingehen.

So stellst Du das am besten an:

Verwende Testimonials: Baue Testimonials auf Deiner Seite ein um Deine Conversion Rate schnell zu steigern. Conversion Rate Experten haben für Moz z.B. 1 Million $ herausgeholt, indem sie einfach eine lange Liste an Testimonials von professionellen SEO Spezalisten eingebaut haben.

Carol Tice von Make a Living Writing verwendet Testimonials von Lesern, Forumsmitgliedern und Kunden um Absprünge zu vermeiden und das Vertrauen zu vergrößern. Noch besser – sie verwendet echte Bilder und Webseitenlinks, die dazu beitragen die Behauptungen zu verifizieren. So kannst Du das auch machen.

Stelle sicher dass Du keine falschen Testimonials verwendest. Diese können nicht nur Deinem Ansehen schaden, sondern Dich auch in Schwierigkeiten mit Verbraucherschutzbehörden bringen.

Verschenke nützliche Materialien: Werbegeschenke findet jeder toll. Wenn Du also etwas interessantes zu Deiner About-Seite verschenken kannst, werden Leute eine Verbindung zu Dir aufbauen.

Und hier mein Rat: Probiere ein Giveaway ohne Opt-in aus. So kannst Du die Ansichten Deiner Interessenten beeinflussen. Sie werden davon ausgehen, dass Du in ihren Erfolg investieren möchtest.

Baue ein Video ein: Laut Eye View Digital kann der Einbau eines Videos in Landing Pages (Wie Deiner About-Seite) Deine Conversions um 80% steigern. Warum? Weil es Vertrauen aufbaut und Dir dabei hilft, Absprünge zu verhindern.

Ramsey Taplin, Gründer von BlogTyrant, verwendet ein Video auf seiner About-Seite um sein Publikum direkt mit einzubeziehen. Sieh selbst nach:

Konzentriere Dich auf die Weitergabe von Wissen: Die interaktivsten About-Seiten wollen den Lesern etwas beibringen. Ich habe ein erfolgreiches Softwareunternehmen aufgebaut, da Ich durch und durch Lehrer bin. Über die Jahre habe ich diese Strategie in mehreren Unternehmen wiederholt – und es funktioniert.

Es funktioniert auch bei anderen. Rand Fishkin ist ein großartiger Lehrer, der maßgeblich zum riesigen Erfolg von Moz in der Software und SEO Branche beigetragen hat. Seine Whiteboard Friday Videotutorials sind extrem beliebt.

Bei Brian Clark und seinem Team von Copyblogger geht es auch um Wissensverbreitung. Sie bringen den Leuten nicht nur bei wie man großartigen Content erstellt, der qualifizierte Leads generiert, Sales steigert und Google Rankings verbessert, sondern wenden ihr Wissen auch von ganzem Herzen selbst an.

Wenn Du Deiner Zielgruppe beibringen kannst, wie sie ihre eigene About Seite verbessern kann, wird auch Deine mit großer Wahrscheinlichkeit erfolgreich sein.

Fazit

Wenn Du diese Tipps befolgst, kannst Du die perfekte About-Seite für Deinen Blog erstellen.

Denk daran – Dir sind keine Grenzen gesetzt. Je kreativer du bist, desto besser wirdst Du auf Deiner About-Seite Leads generieren können.

Wie funktioniert Deine About-Seite heute? Generiert sie Besucher und Leads für Dich?

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