Hier erfährst Du, wie Du unwiderstehlichen Content für „langweilige“ Branchen erstellst

nio aburrido

Wenn Du der Meinung bist, dass Du in einer „langweiligen“ Branche tätig bist, dann hast Du womöglich auch noch nicht darüber nachgedacht, Content Marketing zu nutzen.

Wie dem auch sei, Du solltest diese Entscheidung überdenken.

Content Marketing kann für fast jede, wenn nicht sogar für jede Branche und Nische, funktionieren.

Es funktioniert fast immer. Das Einzige, was Dich aufhält, ist die fehlerhafte Einschätzung, wie das Content Marketing funktioniert. 

In diesem Artikel wollen wir uns anschauen, wie Du einen Marketing-Plan für eine „langweilige“ Branche umsetzen kannst. 

Wir analysieren einige der Glaubensansätze, die Du haben solltest, wenn es um Content Marketing für „stumpfe“ Branchen geht, schauen uns aber auch die spezifischen Strategien an, um Ergebnisse zu generieren.

Am Ende dieses Beitrags solltest Du in der Lage sein, unwiderstehlichen Content für jede denkbare Branche zu erstellen.

Lade diese PDF-Version herunter, um zu lernen, wie man unwiderstehlichen Inhalt für langweilige Branchen erstellt.

Lass uns loslegen! 

Erkenne, dass Deine Branche gar nicht langweilig ist

Bevor wir alles andere besprechen, ist es wichtig zu betonen, dass Deine Branche in der Tat vielleicht gar nicht so langweilig ist, wie Du denkst. 

Die Wahrheit ist – in der Regel erstellst Du Inhalt für ein Unternehmen, und Unternehmen sind darauf ausgelegt, Probleme zu lösen.

Die Menschen, die zu Deinem Unternehmen kommen, benötigen Lösungen für diese Probleme und jeder Inhalt, der eine Lösung für Herausforderungen liefern kann, ist höchst interessant – für sie.

Ich bin mir sicher, dass Du Dir wahrscheinlich schon mal ein Video auf YouTube angeschaut hast, das Inhalt enthält, den Du normalerweise nie ansehen würdest – niemals.

Wie dem auch sei, weil das Video Dir dabei geholfen hat, ein Problem zu lösen, dass plötzlich in Deinem Leben auftauchte, wurde es für Dich interessant und Du hast es Dir gern angeschaut.

Stelle Dir zum Beispiel vor, alle Zündkerzen in Deinem Auto funktionieren plötzlich nicht mehr so, wie sie sollten.

Plötzlich wird ein Video mit dem Thema „Wie reinige ich die Zündkerzen“ richtig interessant.

Denk wirklich drüber nach – der Marketing-Inhalt, den Du diese Woche gelesen hast, wäre wirklich langweilig für alle, die sich nicht für dieses Thema interessieren… würde Deine Mutter diesen Inhalt gerne lesen?

Der Punkt ist, interessante Inhalte sind subjektiv und hängen ganz davon ab, an welchem Punkt in Deinem Leben und in Deinem Unternehmen Du gerade stehst.

Eins der wichtigsten Ziele vom Content Marketing ist es, die Menschen genau an dem Punkt in ihrem Leben einzufangen, an dem sie eine Anleitung benötigen.

Okay, Du hast das verstanden, aber Deine nächste Frage könnte lauten:

„Wie mache ich die Inhalte für Menschen interessant, wenn sie nicht an der Lösung eines Problems interessiert sind, bei dem mein Unternehmen helfen könnte?“

Das ist oft die Herausforderung, mir der viele Content-Vermarkter zu kämpfen haben, vor allem, wenn sie nach Möglichkeiten suchen, die ihre Markenwahrnehmung zu verbessern.

Es gibt zwei Dinge, die Du Dir merken solltest.

Erstens kannst Du in der Tat Inhalt erstellen, der fesselnd ist und sogar Branchenaußenstehende dazu bringt, sich für das zu interessieren, was Du zu sagen hast.

Vorausgesetzt die Information, die Du präsentierst, ist interessant und wird auf interessante Art und Weise dargestellt.

Wie dem auch sei, Du musst verstehen, dass die Tatsache, dass die Menschen Deine Lösung jetzt gerade nicht brauchen, nicht bedeutet, dass sie sie niemals brauchen werden.

Und deswegen solltest Du Folgendes beachten…

Verstehe, in welchem Stadium sich Dein Kunde gerade befindet

Es ist wichtig, dass Du verstehst,welche Stadien Dein Kunde durchläuft, bevor er Dein Angebot tatsächlich braucht.

Das Erstellen von Inhalt für Menschen, die Dein Angebot genau jetzt brauchen, könnte deshalb nicht so gut funktionieren, weil er nicht genau dann auftaucht, wenn sie ihn brauchen und kaufen würden.

Wenn Du Inhalte für diejenigen erstellst, die gerade nur einen Schritt entfernt sind, sprich, kurz davor stehen, Dein Angebot tatsächlich zu brauchen, könnten Deine Bemühungen im Content Marketing viel eher Früchte tragen.

Wenn Du Küchenbeleuchtung verkaufst, hast Du wahrscheinlich viel mit Kunden zu tun, die gerade in ein Haus ziehen oder sich umschauen, weil sie ihre Küche umgestalten wollen.

Vielleicht ist es besser Inhalte zu erstellen, die Tipps zum Thema „Wie gestaltet man eine Küche um“ oder „Wie führe ich einen effizienten Umzug durch“ bieten, als Inhalt, der sich mit Glühbirnen befasst.

Das ist der Kernpunkt, denn wenn Du das weißt, ist es leichter Inhalte zu erstellen. Auch wenn Du versuchst, eine vermeintlich „langweilige“ Branche zu vermarkten.

Irgendwann brauchen Leute, die ihre Küche umgestalten, auch Küchenbeleuchtung, und genau dann kannst und solltest Du Dein Produkt als beste Option positionieren.

Zu diesem Zeitpunkt hat die Person, die Deinen Inhalt liest, bereits angefangen Dir zu vertrauen und Du hast Dich als Experte in dieser Nische positioniert.

Du hast jetzt hoffentlich die E-Mail-Adresse, damit Du Dich vermarkten kannst, indem Du auch andere Kanäle nutzt, die höhere Conversion Rates bieten.

Potenzielle Kunden, die auf Deiner E-Mail-Liste sind oder regelmäßig Deinen Content lesen, lassen sich viel wahrscheinlicher von Deinen Angeboten fesseln. 

Tesco (ein großer Lebensmittelhändler) ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, das genau das macht.

Wenn ich nach „glutenfreie Rezepte“ suche, kann ich sehen, dass Tesco eine Seite hat, die dem Thema „Glutenfrei“ gewidmet ist.

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Wenn Du auf den Link klickst, siehst Du, dass sie einige glutenfreie Rezepte zeigen.

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Und wenn Du dann auf einen dieser Links klickst, ist ein komplettes Rezept verfügbar.

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Nun, Tesco ist kein Unternehmen, die sich glutenfreien Rezepten gewidmet hat – sie verkaufen glutenfreie Zutaten und Lebensmittel (neben vielen anderen).

Aber da sie verstehen, in welcher Phase sich ihre Kunden befinden, unmittelbar bevor sie etwas Glutenfreies kaufen (nämlich herausfinden, wie man etwas glutenfrei zubereitet), kann Tesco diese Kunden genau einen Schritt zuvor einfangen. 

Sie können nun ihre Kunden sanft leiten, damit diese ihre Lösung in Anspruch nehmen.

Und wenn Du Dir das Bild oben genauer anschaust, wirst Du merken, dass Tesco es den Lesern besonders leicht macht, die aufgelisteten Zutaten mit nur einem Klick zu kaufen. 

So…bevor Du also Inhalte erstellst, die Probleme lösen, stell Dir die Frage, in welcher Phase sich Deine Kunden gerade befinden.

Und frag Dich dann, wie Du Inhalt für diese Phase erstellen kannst. 

Inhalt für die erstellen, die Lösungen brauchen

Wie ich bereits erwähnt habe, kann Dein Inhalt oft als Inhalt klassifiziert werden, von dem sich Außenstehende fesseln lassen oder Inhalt, der Kunden Lösungen für zukünftige Probleme bietet.

Lass uns mal anschauen, wie wir lösungsorientierte Inhalte für die vermeintlich „langweilige“ Branche „Abfallwirtschaft“ erstellen können.

Wenn wir ein Abfallwirtschaftsunternehmen besitzen, müssen wir uns zunächst fragen, warum bereits viele Kunden zu uns kommen.

Sind sie gerade in ein neues Zuhause gezogen? (Anbieter von Abfallwirtschaftsmanagement können für solche Kunden Dienstleistungen einrichten).

Wollen sie ihr Unternehmen umweltfreundlicher machen? (Anbieter von Abfallwirtschaftsmanagement können beim Recycling behilflich sein).

Wollen sie ihre Kosten senken? (Anbieter von Abfallwirtschaftsmanagement können helfen alte/beschädigte Produkte in verwendbares Rohmaterial zu verarbeiten).

Suchen sie nach einer neuen Umsatzquelle? (Anbieter von Abfallwirtschaftsmanagement können dabei helfen, aus Abfall Profit zu schlagen, indem Abfall zu Treibstoffen oder Rohmaterialien verarbeitet wird und diese dann verkauft werden).

Wenn wir uns dieser Informationen bewusst sind, können wir Inhalt für die Menschen in den jeweiligen Phasen der Konsumentenreise erstellen.

Indem Du den Menschen eine Lösung lieferst, und erklärst wie sie diese Phase bewältigen können, bist Du in der Lage, Dein Unternehmen als die Lösung zu positionieren, die in der nächsten Phase verwendet werden kann.

Ein indirekter Weg, um Inhalt für diejenigen zu erstellen, die sich in der Phase vor Deinem Angebot befinden, ist das Erstellen einer Fallstudie.

54% der Vermarkter bewerten Fallstudien als die effektivste Form des Content Marketings.

Wenn Du eine Fallstudie machst, dann erstellst Du nicht einfach irgendwas, das Informationen darstellt und dafür einen Haufen Fakten und Modelle verwendet.

Du musst das Ganze so angehen, als würdest Du Deinem Zielpublikum eine Geschichte erzählen.

Das ist wichtig, denn die Fallstudie muss vergleichbar sein.

Andernfalls können sich die Leser nicht vorstellen, die gleichen Ergebnisse zu erzielen.

Wie kann das also erreicht werden?

Nun, zunähst musst Du darüber nachdenken, wie Du die Kunden erreichen kannst, mit denen Du in der Vergangenheit schon zu tun hattest.

Frag, ob es Kunden gibt, die mit Deinem Angebot erstaunliche Ergebnisse erzielt haben.

Wenn Du welche findest, sprich mit ihnen und frag sie, ob sie bereit wären, ihre Geschichte als Fallstudie mit Dir zu teilen.

Die Art und Weise, wie Du diese Fallstudie präsentierst, kann variieren.

Du könntest zum Beispiel ein Videointerview mit Deinem Kunden führen.

Unten findest Du ein Beispiel für solch eine Fallstudie, bei der das Unternehmen, das „Geschäftstelefonsysteme“ anbietet, die Erfahrungen eines ihrer Kunden zeigt.

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Wenn Du eine Video-Fallstudie erstellst, stell sicher, dass Du den Kunden dazu bringen kannst, über die Herausforderungen zu sprechen, die er meistern musste und wie Du ihm dabei geholfen hast, diese Schwierigkeiten zu überwinden.

Alternativ kannst Du, wenn der Kunde einverstanden ist, ein langes Interview führen, in dem Du jedes einzelne Hindernis besprichst.

Mit diesem Interview kannst Du zeigen, wie Dein Unternehmen ihnen geholfen hat, diese Hürden zu meistern.

Das kann in Form eines Podcasts oder eines Webinars (mehr dazu später) gemacht werden.

Es ist wichtig zu betonen, dass Du, basierend auf den Ergebnissen, die Du für Deine Kunden erreicht hast, ein ganzes Webinar führen kannst.

Du könntest das erreichen, indem Du das Webinar in 3-5 Hauptabschnitte aufteilst.

Jeder dieser Abschnitte könnte ein Hindernis oder eine Herausforderung repräsentieren, mit der Dein Kunde zu kämpfen hatte.

In diesen Abschnitten kannst Du darüber sprechen, was Dein Kunde zuvor schon probiert hat.

Dann diskutierst Du, warum Dein Kunde keine Ergebnisse gesehen hat (oder zeigst die üblichen Lösungsansätze dieser speziellen Herausforderung) und zeigst anschließend, warum Deine Lösung zum Erfolg führte. 

Wenn Du Inhalte für die Kunden erstellst, die sich in dieser früheren Phase der Kundenreise befinden, ist es ganz wichtig, dass Du Deinen Inhalt richtig umrahmst.

Das klingt sicher ein wenig kompliziert, aber lass uns noch mal das Beispiel der Abfallwirtschaft anschauen. 

Wenn wir Inhalte erstellen, die Unternehmen zeigen, wie sie umweltfreundlicher werden können, würden wir nicht unbedingt die Tatsache in den Vordergrund stellen, dass wir ein Abfallwirtschaftsunternehmen sind. 

Wir möchten zeigen, wie das besagte Ergebnis durch das Implementieren von besseren Abfalllösungen erreicht werden kann, nicht nur indem man unser Unternehmen engagiert. 

80% der Unternehmensentscheider erhalten diese Information gern als Artikel, nicht in Form von Werbung. 

2014 (im Vergleich zu 2013) verließen sich 75% der B2B-Käufer auf Inhalt, um ihre Vermutungen zu unterstützen. 

Bilde die Menschen fort, bevor Du versuchst ihnen etwas zu verkaufen und lass Deine Inhalte nicht wie Werbung aussehen.

Es ist die Aufgabe Deiner Inhalte, Nutzer auf die nächste Ebene ihrer Kundenreise zu befördern und das schaffst Du nicht, wenn Du ihnen das Gefühlt gibst, als wärst Du nur auf Verkäufe aus.

Deine Inhalte müssen wie ein trojanisches Pferd funktionieren. Sie sollten Deine Leser fortbilden und Dich dabei gleichzeitig als Lösungsanbieter positionieren. 

Meistens ist das der Unterscheid zwischen Inhalten, die die Menschen verjagen und denen, die gelesen werden.

Wie Du die Nutzer an Deine Branche fesselst

Wie oben erwähnt, geht es beim Content Marketing um das Erstellen von Inhalten, die gemacht sind, um Probleme zu lösen.

Entweder für Nutzer, die Dein Angebot noch nicht benötigen (aber sehr bald), oder für Nutzer, die eine Lösungen brauchen, die Dein Angebot bieten kann. 

Es ist jedoch auch wichtig anzumerken, dass sich das Content Marketing auch auf die Inhalte bezieht, die Menschen dazu animieren, sich mit Deiner Branche zu identifizieren – auch wenn sie gar nicht nach einer Problemlösung suchen.

82% der Unternehmen nutzen Content Marketing, um ihre Markenwahrnehmung zu erhöhen, daher können Dir die folgenden Tipps dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

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Du könntest jetzt behaupten, dass die ‘Ice Bucket Challenge’ das perfekte Beispiel für Content Marketing ist, bei dem Menschen etwas über ein Thema gelernt haben, obwohl sie vorher gar kein Interesse daran hatten.

In der Tat wüssten viele Menschen wahrscheinlich gar nicht (und würden nie etwas darüber erfahren, wenn sie nicht persönlich betroffen wären), was ALS ist, wenn es die Ice Bucket Challenge nicht gegeben hätte.

Sicherlich ist das ein extremes Beispiel dafür, was man machen kann, um die Menschen für eine bestimmte Branche zu interessieren oder an ein Thema zu fesselt – obwohl es zeigt, was alles möglich ist.

Dieses Beispiel hat sich zu einer viralen Sensation entwickelt, und das Erschaffen einer viralen Sensation ist extrem schwer.

Das bedeutet aber nicht, dass Du keinen Inhalt erstellen kannst, der Menschen dazu animiert, mehr über Deine Branche zu erfahren. 

Lass uns mal schauen, wie wir ein paar Nachforschungen anstellen können, um großartige Content-Marketing-Ideen für die Abfallwirtschaft zu finden, wenn wir nicht vorhaben, Inhalt zu erstellen, der Probleme löst. 

Eine Strategie, die wir nutzen können, ist das recherchieren auf Reddit.

Das mag nach einem ungewöhnlichen Ort klingen, um nach Ideen zu suchen.

Aber es könnte Dir die Möglichkeit geben, herauszufinden, welche Fragen die Menschen über Abfallwirtschaft haben und was sie noch nicht wissen. 

Du wirst vermutlich auch entdecken, welche falschen Vorstellungen von Deiner Branche die Runde machen (was Du ändern und nutzen kannst, um Deine Branche in einem positiven Licht erscheinen zu lassen).

Zunächst musst Du auf Reddit zu gehen und ein Stichwort, das mit Deiner Branche verwandt ist, in die Suche eintippen. In das Kästchen rechts oben auf der Seite.

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Hier sind die Ergebnisse, die ich bekommen habe.

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Ich habe potenziell interessante Themen markiert, zu denen Du Inhalte erstellen könntest, wenn Du ein Abfallwirtschaftsunternehmen bist. 

Basierend auf der ersten Markierung könntest Du das Thema, wie Dein Unternehmen die Herausforderung des Mülls und Plastiks in den Ozeanen, behandeln. 

Du könntest sogar darüber sprechen, welche Innovationen Dein Unternehmen umsetzt, damit Du gar nicht erst zu diesem Problem beiträgst.

Wenn Du auf den Beitrag klickst, siehst Du, worüber die Menschen mehr erfahren wollen – so bekommst Du Ideen für Inhalte.

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Die nächste Markierung ist deshalb interessant, weil sie einen Bezug zu „Star Wars“ herstellt. 

Wir sprechen später im Detail darüber, aber wenn Du schrulligen Inhalt basierend auf aktuellen Trends oder Themen erstellen kannst, kannst Du so Dein Interaktions-Level verbessern. 

Hier wir auch erwähnt, wie „Mehlwürmer“ genutzt werden können, um Styropor zu bearbeiten. Die fressen das nämlich.

Du könntest einen kompletten Artikel erstellen, der auf diesem Thema basiert. 

Oder, Du könntest das Ganze als Grundidee nutzen, um einen Beitrag zu erstellen, der sich mit sehr ungewöhnlichen, aber effektiven Möglichkeiten der Müllverarbeitung beschäftigt. 

Ich habe auch einige der unteren Beiträge markiert.

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Hier können wir erkennen, dass sich einer der Beiträge auf etwas Ungewöhnliches beziehen, das der Angestellte eines Abfallwirtschaftsunternehmens herausgefunden hat. 

Wenn Dein Unternehmen etwas Ungewöhnliches herausgefunden hat, dann teile einen Beitrag, Bilder oder ein Video darüber. Das könnte viel Aufmerksamkeit erzielen.

Wir finden auch die Erwähnung einer Person, die in einem Abfallwirtschaftsunternehmen gearbeitet hat und eine interessante Kundenerfahrung hatte. 

Natürlich willst Du nicht negativ über Kunden sprechen. Wenn Du aber eine interessante Geschichte hast, könnte Dir diese beim Content Marketing helfen. 

Es gibt auch einen guten Beitrag, der die Frage aufwirft, wo IT-Müll normalerweise „endet“. 

Wenn Du dieses Konzept nutzt, könntest Du die Reise der Produkte einer bestimmten Branche darstellen. 

Du könntest erklären, was mit den einzelnen Produkten passiert – wenn Dein Unternehmen damit arbeitet. 

Das könnte gut funktionieren, wenn Du es auf ein B2B-Unternehmen in einer bestimmten Nische abgesehen hast. 

Der letzte Beitrag ist von jemandem, der kürzlich eine tolle Statistik entdeckt hat, die was mit Abfallwirtschaft zu tun hat. 

Du könntest eine Grafik erstellen, die Details dieser Statistik darstellt und dann erklären, wie Dein Unternehmen mit der Implementierung nachhaltiger Methoden gegen Probleme vorgeht. 

Du könntest auch Ideen für die Welt der Abfallwirtschaft entwickeln, indem Du Dir anschaust, was in Magazinen darüber geschrieben wird. 

Um solche Zeitschriften zu finden, nutze die schnelle Google-Suche für das Schlüsselwort „Abfallwirtschaft Zeitschriften“. 

(Oder „Deine Nische + Zeitschriften“, wenn Du in einer anderen Branche arbeitest.)

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Und da sind sie – Zeitschriften der Abfallwirtschaft!

Gleich in einem der Artikel finden wir einen Beitrag, der sich mit Weihnachtsbäumen beschäftigt und damit, was man mit ihnen nach den Feiertagen machen sollte.

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Auf der nächsten Seite sehen wir einen Beitrag über „Busse aus London“ und wie sie „Abfallfette und -öle“ als Energiequelle nutzen. 

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Die Art der Themen und Geschichten, mit denen Du arbeitest, hängt vom Publikum ab, mit dem Dein Abfallunternehmen arbeitet. 

Die oberen Beispiele beziehen sich meist auf ein B2C-Publikum und können zu einigen, möglicherweise sehr interessanten, Beiträgen führen, mit denen sich Nutzer gern beschäftigen.

Wenn wir einen Blick auf die nächste Zeitschrift werfen, finden wir eine B2B-Idee. 

Es gibt ein Webinar, dass sich detailliert damit beschäftigt, wie Unternehmen Recycling nutzen können, um ihre Umsätze zu steigern. 

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Du könntest jetzt sagen, dass das sehr eng mit dem vorher besprochenen Absatz verbunden ist, in dem wir darüber geredet haben, wie Unternehmen Inhalte erstellen können, die Probleme lösen. 

Du kannst auch Google Alerts nutzen, um interessante Ideen zu finden

Wenn Du Google Alerts nutzt, findest Du schnell die neusten Brachen-Inhalte.

Du kannst außerdem die aktuellen Trends in Deinem Content Marketing benutzen. 

Ein Unternehmen, das mit Sanitär-Anlagen arbeitet, formulierte z.B. medizinische Hinweise zur Ebola-Krise und brachte den Menschen die Bedeutung bestimmter Hygiene-Verhaltensweisen bei.

Hier ist eine Anleitung, wie Du Google Alerts nutzen kannst. 

Geh auf google.com/alerts.

Du solltest dann Folgendes sehen:

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Wie auch bei der Google-Suche ist der Trick das richtige Schlüsselwort, um einen „Alert“ zu erstellen. 

Weil Du Deine Branche gut kennst, sollte es Dir leicht fallen, viele passende Schlüsselwörter zu finden. 

Je mehr Schlüsselwörter Du für Deine Google Alerts nutzen kannst, desto mehr Ideen findest Du, um Dich inspirieren zu lassen. 

Wenn Du nur ein Schlüsselwort hast, muss das nicht unbedingt heißen, dass Du nichts findest. 

Du kannst die Ergebnisse eines Schlüsselwortes multiplizieren, indem Du einen „Such-Operator“ verwendest, wenn Du Deinen Alert erstellst. 

Einer, der besonders gut funktioniert, ist der „*“-Operator.

Wenn Du diesen Operator verwendest, spuckt Google eine Menge Phrasen aus, die zu Deinem Schlüsselwort passen. 

Wir wollen zum Beispiel einen Alert erstellen, der einige „How-To“ Informationen für die Abfallwirtschaft liefert.

Wir würden nach “How-To * Abfallwirtschaft” suchen.

Hier sind ein paar Screenshots der Ergebnisse: 

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Siehst Du, wie Google sich um die Wörter zwischen „How-To“ und „Abfallwirtschaft“ kümmert, um vielfältige Ergebnissen zu liefern?

Diese Taktik kann genutzt werden, um mit umsetzbaren Inhalten zu starten, die für diejenigen nützlich sind, die nach Lösungen suchen.

Sie kann aber auch genutzt werden, um Themen zu finden, die Nutzer dazu animieren, sich mit Deiner Branche zu befassen.

Abfallwirtschaft, die in eine Touristenattraktion umgewandelt wird, ist ein großartiges Beispiel dafür. 

Du kannst auch Buzzsumo nutzen, um Deinen bereits existierenden Ideen etwas beizusteuern. 

Geh einfach auf Buzzsumo und tipp das Schlüsselwort ein, das sich auf das Thema bezieht, für das Du noch Ideen brauchst.

In Übereinstimmung mit dem Thema Abfallwirtschaft, verwende ich also das Schlüsselwort „Abfallwirtschaft für Unternehmen“. 

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Dann werden mir einige relevante Inhalte präsentiert, die auf diesem Schlüsselwort basieren. 

Dann sortiere ich die Inhalte danach, wie oft sie geteilt wurden, damit ich sehen kann, welche für das jeweilige Publikum besonders interessant sind.

Wenn der Inhalt oft geteilt wurde, heißt das ja letztendlich, dass die Menschen ihn mögen.

Und wenn ich Inhalte erstelle, die sich mit demselben Thema befassen, ist die Chance gross, dass sich auch meine Inhalte gut machen. 

Nach dem Sortieren kann ich nun vier Beiträge auf Buzzsumo sehen, die ich benutzen kann, um meine eigenen Bemühungen im Content Marketing zu inspirieren.

Ich habe die unterstrichen, die interessant aussehen – lass uns jeden analysieren und sehen, wie wir sie verwerten können, um unsere eigenen Inhalten zu erstellen.

Der erste Beitrag kann als Inspiration für einen Artikel verwendet werden, der „die andere Seite der Geschichte“ zeigt.

Der betreffende Beitrag erwähnt, warum Abfallwirtschaft eine großartige Möglichkeit ist. Damit es eine großartige Möglichkeit ist, muss es sehr viel Müll geben!

Die andere Seite der Geschichte ist möglicherweise, warum Haushalte und Geschäfte, die Abfallwirtschaft nutzen, diese große Möglichkeiten bieten. 

In diesem Beitrags können dann Tipps gegeben werden, wie Haushalte und Geschäfte mit den Herausforderungen exzessiver Verschwendung umgehen können.

Der zweite Beitrag handelt vom „2015 Nachhaltigkeitsbericht“ und könnte z.B. verwendet werden, um eine Infografik zu erstellen, die einige interessante Statistiken mit etwas Text darstellt.

Im unterstrichenen Artikel werden die Informationen in Form einer PDF-Datei präsentiert.

Warum sollte man diese Statistiken also nicht so gestalten, dass sie leichter zu verarbeiten sind?

Infografiken sind perfekt dafür.

Du könntest sogar ein Video aufnehmen, das die Inhalte der PDF-Datei erklärt.

Der dritte Artikel zeigt, wie man „Milliarden“ sparen kann, wenn die Lebensmittelverschwendung reduziert wird.

Du kannst z.B. ein Tool erstellen, das Unternehmen zeigt, wie viel sie sparen können, wenn sie ihre Lebensmittelverschwendung reduzieren.

Wenn es richtig gemacht wird, kannst Du die Menschen dazu anregen, aktiv zu werden und ein besseres Abfallmanagement einzuführen.

Alternativ dazu kannst Du einen langen und ausführlichen Artikel veröffentlichen, in dem du erklärst, was Unternehmen tun können, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Wie Du siehst, gibt es viele Möglichkeiten, um Ideen für Deine Inhalte zu finden. 

Wenn Du immer noch zögerst, kannst Du folgende Ansätze nutzen, um Deine Strategie zu entwickeln.

Der erste Ansatz, den Du verinnerlichen solltest: Dein Unternehmen muss transparent sein. 

Das kann durch das Teilen von Daten erreicht werden, die zeigen, was Dein Unternehmen alles erreicht hat.

Wenn Du solche Daten veröffentlichst, ist es wichtig, einige Hintergrundinformationen bereitzustellen, um deutlich zu machen, warum diese Zahlen wichtig sind. 

Zum Beispiel hat der 10%ige Anstieg Deiner Conversion Rate für jemanden, der nicht viel von Marketing versteht, nur wenig Bedeutung. 

Aber wenn Du Dir einen Moment Zeit nimmst, um zu erklären, was die Conversion Rate ist und warum diese 10% so wichtig sind, dann können Außenstehende diese Zahlen bewundern. 

Wenn Du transparenter sein möchtest, dann gibt es noch andere Möglichkeiten, um die Zahlen Deines Unternehmens greifbarer zu machen. 

Du könntest z.B. beweisen, dass Du alle im Marketing gemachten Versprechen auch gehalten hast. 

Blendtec sagt nicht, dass ihre Mixer die stärksten der Welt sind – sie zeigen es Dir.

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Die Bereitschaft, ihre Mixer einem Test zu Unterziehen, hilft dabei, Vertrauen aufzubauen, während gleichzeitig beweisen wird, dass gemachte Produktversprechen auch eingehalten werden! Und das Zugucken macht wirklich sehr viel Spaß. 

Wenn Du irgendwelche Versprechen bezüglich Deines Unternehmens oder Deiner Webseite gemacht hast, überleg Dir, wie Du sie einem Test unterziehen kannst, damit jegliche Zweifel beseitigt werden können.

So was kann angsteinflößend sein, aber wenn Du ein solides Angebot hast, kann ist es eine der besten Möglichkeiten, um einen Mehrwert zu präsentieren. 

Der nächste Ansatz, den Du nutzen kannst, ist der Blick hinter die Kulissen Deines Unternehmens.

Wenn Du ein Produktionsunternehmen bist, könntest Du ein Video machen, das den Herstellungsprozess eines Deiner Produkte zeigt. 

Du könntest sogar eine Mini-Serie daraus machen, in der Du die einzelnen Phasen beleuchtest und erklärst, warum jeder einzelne Schritt so wichtig ist. 

Sogar Apple macht das. 

Hier ist ein Video zur Herstellung der „Apple Watch“.

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Wie auch bei den zuvor erwähnten Fallstudien, kann es sehr hilfreich sein, die Elemente einer Geschichte in diese Videos einzuflechten. 

Das folgende Video von Rolls Royce ist ein perfektes Beispiel dafür, wie das gemacht werden kann. 

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Das Video erzählt die Geschichte der Aufmerksamkeit zum Detail, die nur einem einzigen Teil eines Autos zuteil wird, und wie ein Handwerker 3.500 Meilen geflogen ist, um eine dekorative Linierung an einen Rolls Royce in Dubai anzubringen. 

Das folgende Video veranschaulicht die Tatsache, dass die Autos von Rolls Royce von Beginn bis zum Ende handgefertigt werden und wie dieser Prozess die Arbeit von exzellenten Handwerker und Handwerkerinnen erfordert. 

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Wenn es sich um ein Abfallwirtschaftsunternehmen handelt, könntest Du ein Video erstellen, in dem Du den gesamten Mülltrennungsprozess zeigst — so wie es dieses Unternehmen gemacht hat.

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Wie wir bereits diskutiert haben, ist diese Information wichtig, da sie dem potentiellen Kunden zeigt, dass Du mit ihrem Abfall vernünftig umgehst. 

Denk daran, wenn es Dir schwer fällt, fesselnden Content zu erstellen, bist Du nicht allein. 47% aller Unternehmen haben Schwierigkeiten damit, Content zu erstellen, der fesselt. 

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Wenn Du die aufgeführten Tipps nutzt – musst Du nicht einer von ihnen bleiben.

Erstell Inhalt, der sich leicht konsumieren lässt

Wenn Du ein Thema behandelst, das ziemlich ausführlich und komplex ist, hilft es, herauszufinden, wie Du den Inhalt auf „leicht konsumierbare“ Art und Weise präsentieren kannst.

Das bedeutet, dass Du über Möglichkeiten nachdenken musst, wie Du die Menschen weiterbilden kannst, ohne dass es ihnen schwer fällt diese neuen Informationen zu verarbeiten.

Es gibt ein paar Dinge, die Du Dir merken solltest. 

Die Beachtung ist das Medium, dass Du nutzen solltest, um Informationen zu präsentieren.

Es ist aber auch wichtig, auf welche Art und Weise Du das Medium nutzt, um die Information zu präsentieren. 

Lass uns das Beispiel der Blogbeiträge nehmen.

Blogbeiträge sind eine der beliebtesten Formen des Content Marketings – in der Tat nutzen 65% der B2B-Vermarkter Blogbeiträge, um ihre Strategie umzusetzen.

Blogbeiträge funktionieren in der Welt des Content-Marketings gut und lange Blogbeiträge funktionieren sogar noch besser. 

Lange Beiträge machen sich aus vielerlei Gründen gut – dabei ist es unnötig zu erwähnen, dass die Top 10-Listen auf Google Beiträge mit durchschnittlich 2.000 und mehr Wörtern sind. 

Wenn Du den Durchbruch schaffen willst, tue alles in Deiner Macht, um ausführliche, lange Beiträge zu erstellen. 

Aber nur weil Du Dich dazu entscheidest, einen 5000-Wort-Blog-Beitrag zu erstellen, garantiert das nicht Deinen Erfolg. 

Denke daran – Menschen lieben 5000-Wort-Blog-Beiträge, die leicht lesbar sind und denen man gut folgen kann. 

Wenn Du einfach nur einen riesige Text schreibst, und wenige oder gar keine Bildern benutzt, dann werden wenige Menschen in Deinen Inhalt eintauchen und sich mit ihm beschäftigen wollen.

Letztlich bekommen Artikel mit Bildern 94% mehr Ansichten als die ohne. 

Lass uns deshalb einige Strategien durchgehen, die Du anwenden kannst, um Deinen Content leicht verdaulich zu machen. 

Als Allererstes solltest Du eine Inhaltsübersicht am Anfang Deines Beitrags hinzufügen. 

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Wenn Du WordPress verwendest, kannst Du ein Plugin nutzen, das Dir dabei hilft, eine solche Inhaltsübersicht zu erstellen.

Du kannst auch Deinen Text so schreiben, dass er vom Leser leicht überflogen werden kann. 

Zum Beispiel durch das Schreiben kurzer Sätze, aber das Hervorheben besonderer Phrasen in kursiver oder in fett gedruckter Schrift.

Ich würde zudem empfehlen, so oft wir wie möglich, Stichpunkte zu verwenden. 

Wie oben bereits erwähnt ist es wichtig, viele Bilder im Beitrag zu verwenden.

Du wirst feststellen, dass es zwei Arten von Bildern gibt, die Deine Blog-Beiträge haben können. 

Screenshots oder Bilder, die Daten graphisch darstellen.

Ich habe hier erwähnt, wie Du Flickr nutzen kannst, um Bilder zu finden, die für die allgemeine Verwendung genutzt werden können.

Wenn Du dort aber keine Bilder findest, kannst Du auch die Google Bildsuche nutzen, um Bilder zu finden.

Um das zu tun, such zunächst auf Google nach einem Thema und wähle dann den „Bilder“-Tab. 

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Klick auf „Nutzungsrechte“.

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Und wähle dann „Zur Wiederverwendung und Veränderung“ aus. 

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Du wirst so einige Bilder finden, die Du in Deinen Blog-Beitrag einfügen kannst. 

Du kannst diese Strategie auch nutzen, um einige Statistiken für Deinen Blog zu finden.

Nehmen wir mal an, ich möchte einen Blog-Beitrag über „Twitter“ schreiben, dann würde ich nach „Twitter Statistiken“ suchen. 

Dann finde ich Folgendes:

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Du musst diese Bilder nicht verwenden, aber Du kannst die Statistiken als Bilder nutzen.

Vergewissere Dich nur, dass Du die Rechte für die Nutzung der Statistiken hast.

Natürlich sind Blog-Beiträge nicht der einzige Inhalt, den Du erstellen kannst. 

Du kannst auch Videos machen.

60% der B2B-Vermarkter halten Videos für einen der effektivsten Inhalten des Content Marketings, und 66% der Vermarkter möchten ihre YouTube Nutzung genau aus diesem Grund erhöhen. 

Wie Du vielleicht weißt, können Videos in unterschiedliche Formen haben und einige können einen Haufen Geld kosten. 

Ich habe hier aufgelistet, wie hoch die erwarteten Ausgaben für jede Videoart sein können. 

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Wenn Du ein eher enges Budget kannst, kannst Du jemanden wie Sean Duran anheuern, der Dir dabei helfen kann, die Kosten zu reduzieren.

Das Erstellen von Erklär-Videos oder generell effektiver Videos ist eine Kunst für sich. 

Natürlich kannst Du versuchen das selbst zu machen, um die Kosten gering zu halten.

Und das kann gut funktionieren – wenn Du eine Empfehlung oder ein Video Deines Produktionsprozesses aufnimmst. 

Aber wenn Du etwas Kreatives und Graphisches erstellen möchtest, dann ist es oft besser jemanden, der sich professionell damit beschäftigt, ins Boot zu holen. 

Content muss jedenfalls nicht zwangsläufig ein 5000-Wort-Blog-Beitrag sein.

Ich habe bereits erwähnt, wie Du ein Tool erstellen und dann anstelle des eigentlichen Inhalts nutzen kannst. 

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Hubspot, Moz und SEMRush haben das so gemacht — sogar ich habe $45.000 investiert, um ein Webseiten-Analyse-Tool zu bauen. 

Also ja, Du könntest einen ganz schönen Batzen Geld brauchen, um ein großartiges Tool zu bauen. Wenn Dein Budget es erlaubt, kann diese Investition eine großartige Option darstellen. 

Hier sind meine Tipps, wenn es um den Bau eins Tools geht: 

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Wenn Du feststeckst und nicht weißt, was für ein Tool Du entwickeln solltest, dann nutzt den gleichen Ansatz, den Du auch für die Erstellung Deiner Inhalte benutzt. 

Wenn viele Menschen eine Frage stellen, die mit Deiner Branche zu tun hat, kannst Du ein Tool bauen, dass die Antwort auf diese Frage schneller findet. 

Lass uns zurück auf das Beispiel der „Abfallwirtschaft“ zurückkommen. 

Es gibt möglicherweise Unternehmen, die herausfinden wollen, wie viel Geld sie sparen können, wenn sie die „Up-To-Date“ Abfallmanagement-Strategien anwenden. 

Du kannst ein Tool bauen, das es den Unternehmen erlaubt, diese Rechnung schnell durchzuführen. 

Unternehmen können es dann nutzen, und wenn sie von der Antwort begeistert sind, klicken sie sich möglicherweise durch Deine Webseite und kommen so mit Dir in Berührung. 

Banken tendieren dazu, einen Hypothek-Rechner anzubieten. 

Wenn Du also einen Beitrag schreiben möchtest, der den Menschen beibringt, wie sie ein bestimmtes Ergebnis erreichen können, warum denn nicht gleich ein Tool bauen, das ihnen all die harte Arbeit abnimmt?

Das Moz-Beispiel von oben ist perfekt. 

Moz hätte einen Blog-Beitrag mit 5.000 Wörtern darüber schreiben können, wie man Verlinkungsmöglichkeiten findet (und vielleicht haben sie das sogar getan) – aber sie haben auch ein Tool bereitgestellt, dass den Nutzern all diese Arbeit abnimmt! 

Das hilft den Menschen schnell dabei zu verstehen, dass es tatsächlich machbar ist.

Die Moz-Suite wir als Lösungsansatz präsentiert, der das Meiste aus den entdecken Möglichkeiten herausholen kann – und macht die Nutzung der Moz-Plattform daher zum logischen Folgeschritt. 

Und selbstverständlich kannst Du das Gleiche tun, um Webinare zu erstellen. 

61% der B2B-Vermarkter in Nordamerika nutzen Webinare. 

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Wir haben schon früher in diesem Beitrag besprochen, wie Du ein Webinar erstellen kannst.

Du musst Dich nicht an die Vorgaben halten, jedoch musst Du sicher stellen, dass Dein Webinar „unterhaltsam“ und zugleich informativ ist.

Die beste Vorgehensweise, ist, Deine Folien relativ einfach zu halten und möglichst wenig Text zu verwenden. 

Du musst außerdem dafür sorgen, dass Dein Text von passenden Bildern begleitet wird.

Und Du musst alle Informationen klar rüberbringen. 

48% der Webinar-Teilnehmer sagen, dass das Webinar weniger unterhaltsam war, wenn der Gastgeber schlecht ist.

Lass Dich davon nicht einschüchtern – bereite Dich einfach rechtzeitig vor. 

Der ultimative Weg, um Menschen zu fesseln, ist ihnen einen Mehrwert zu bieten. 

Deshalb verlasse Deinen Pfad nie während der Präsentation.

Stell sicher, dass die Teilnehmer etwas lernen. 

Webinare sollten aufgezeichnet werden, da Du auch später noch Traffic zu ihnen weiterleiten und sie auch für andere Zwecke nutzen kannst.

Und auch die Teilnehmer, die sich zwar für Dein Webinar eingetragen haben, es aber nicht live verfolgen konnten, können sich dann später noch die aufgenommene Version anschauen. 

In der Tat bevorzugen 16% der B2B-Konsumenten Live-Webinare. 

Du kannst auch einen Podcast erstellen. 

Podcasts geben Dir mehr Freiheit, um etwas längeres zu erstellen.

Nur 22% der Vermarkter nutzen Podcasts als Content-Marketing-Taktik, also gibt es hier noch einige offene Möglichkeiten. 

Es gibt viele Informationen darüber, wie man kreative Podcasts erstellt und ich habe dieses Thema hier im Detail abgedeckt.

Du musst Dir merken, ist, dass der Mehrwert über allem anderen stehen sollte.

Wenn Du der Gastgeber eines Interviews bist, und einen Podcast erstellen willst, vergewissere Dich, dass Du Fragen stellst, die in für die Zuhörer umsetzbare Einblicke resultieren.

Schlussendlich kannst Du daraus dann auch eine Slideshare Präsentation erstellen. 

49% der B2B-Vermarkter bewerten Slideshare als effektives Mittel beim Bewerben ihres Contents. 

Wenn Du eine Slideshare Präsentation erstellst, stell sicher, dass Deine Folien nicht mit Text überladen sind – also nicht mehr als 25 Wörter pro Folie haben. 

Und genau wie beim Webinar, sollten die Bilder zum Inhalt passen. Wenn Du ein Bild nutzen kannst, um einen Batzen Text zu ersetzen – mach das!

Fazit

Du könntest behaupten, dass Dein Job als Content-Vermarkter schwerer ist, weil Du mit einer „langweiligen“ Branche zu tun hast. 

Wie wir jedoch gesehen haben, gibt es so etwas wie eine „langweilige“ Branche gar nicht. 

Wenn Dein Unternehmen Lösungen bietet, dann ist die Person, die diese Lösung sucht, sehr an Deinem Content interessiert.

Du musst wissen, wo sich Dein Kunde in seiner Kundenreise aufhält. 

Wenn Du das weißt, kannst Du Content erstellen, der sie möglicherweise dazu bringt, Dich als Lösung für ihren nächsten Schritt in Betracht zu ziehen.

Wir haben auch einen Blick darauf geworfen, wie man fesselnde Inhalte erstellt, der die „Markenwahrnehmung“ verbessern kann – und wie Du Ideen für solche Inhalte finden kannst. 

Für welchen Ansatz Du Dich auch entscheidest, ist es wichtig, dass Du alles tust, um einen Mehrwert zu liefern – sonst sind all Deine Bemühungen zwecklos. 

Da Du diese Informationen jetzt hast, kannst Du eigenhändig einen Content-Marketing-Plan erarbeiten. 

Was funktioniert für Dich am besten, um Content für eine „langweilige“ Branche zu erstellen?

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