Fallstudien aus dem E-Mail-Marketing: Wie 4 Unternehmen ihre Öffnungsraten steigern konnten

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Von allen Dir zur Verfügung stehenden Marketingkanälen, ist die E-Mail die wirksamste. Egal, ob Du ein B2B- oder ein B2C-Vermarkter bist, wenn Du das E-Mail-Marketing nutzt, zahlen sich Deine Bemühungen und finanziellen Investitionen um ein vielfaches aus.

Selbstverständlich kannst Du Deine Leads auch auf andere Art und Weise gewinnen. Schlussendlich gibt es Unternehmen, die ganz ohne E-Mail-Listen auskommen.

Allerdings haben E-Mails im Vergleich zu den sozialen oder Such-Kanälen viele Vorzüge. Es wird geschätzt, dass Du mit jedem ins E-Mail-Marketing investierten Dollar eine Rendite von $ 39,40 erzielen kannst.

Dabei reicht es nicht aus, hin und wieder eine E-Mail zu verschicken. Dein Ziel sollte sein, die bestmöglichen E-Mail-Öffnungsraten zu erzielen.

Letzten Endes wirst Du Deine Ziele nicht erreichen, wenn die Leute Deine E-Mails nicht lesen.

Es gibt viele Taktiken und Optimierungsmöglichkeiten, die Dir helfen, Deine E-Mail-Öffnungsrate zu verbessern,z.B. die Segmentierung Deiner Liste. Eine andere Studie zeigt, dass die Öffnungsrate bis zu 18,3% zunimmt, wenn der Empfängername der Betreffzeile hinzugefügt wird. Überzeug Dich selbst und wirf einen Blick die Öffnungsraten von Quick Sprout.

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Du kannst nicht einfach vorgefertigte E-Mails an Deine Abonnenten schicken und gute Ergebnisse erwarten. Zu wissen, was Deine Abonnenten wollen und dann eine individuelle, überzeugende und auf den Empfänger zugeschnittene E-Mail zu schreiben, macht einen großen Unterschied.

Vor allem musst Du einen beträchtlichen Mehrwert bieten, da der Empfänger die folgenden E-Mails sonst gar nicht erst liest.

Selbstverständlich erstellst Du eine E-Mail-Liste, wenn Du Dein Unternehmen aufbauen möchtest. Du solltest nur etwas verkaufen, wenn es notwendig ist und Du Dir sicher bist, dass der Kunde das Produkt auch wirklich braucht.

Lade eine PDF-Version der E-Mail-Marketing-Fallstudien herunter und schau Dir an, wie 4 Unternehmen ihre Öffnungsraten verbessert haben.

In diesem Artikel zeige ich Dir in 4 Fallstudien, wie unterschiedliche Marken und Webseiten ihre E-Mail-Öffnungsrate verbessert haben. Du siehst, welche Schritte sie unternommen haben, um eindrucksvolle Ergebnisse zu erzielen. Lass uns anfangen …

1. MailiGen erhöhte die E-Mail-Öffnungsrate durch das erneute Versenden der E-Mails von 20% auf 29% 

In den letzten 3 Jahren haben viele Marketing-Experten das E-Mail-Marketing für tot oder zumindest für ineffektiv erklärt. Hoffentlich hat Dein Wettbewerb diesen Unsinn gelesen, geglaubt und dementsprechend reagiert.

Wir sehen weiterhin großes Wachstum in vielen Aspekten des E-Mail-Marketings. Eine Studie von E-Mail Marketing Gold zeigte, dass der ROI von jedem ins E-Mail-Marketing investierten Dollar, bis zu $40 betragen kann – weit mehr als bei anderen Marketing-Kanälen.

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Du musst eine effektive E-Mail-Marketing-Kampagne entwickeln, damit Du gute Ergebnisse erzielst. Marken, die keine guten Ergebnisse mit ihren E-Mail-Listen erzielen, machen etwas falsch.

Es ist möglich, dass ihre E-Mail-Abonnenten ihnen nicht vertrauen. Ein harmonisches Verhältnis aufzubauen, ist gerade dann entscheidend, wenn es darum geht, Abonnenten zu Kunden zu machen. Das ist umso bedeutender, wenn Du ein Produkt verkaufst. MailiGen ist ein Anbieter der Unternehmen bei der Verbesserung ihrer E-Mails und ihren mobilen und sozialen Bemühungen hilft.

Diese drei Aspekte des digitalen Marketings sind die notwendigen Bausteine, um erfolgreich zu sein.

Nur eine E-Mail-Marketing-Lösung anzubieten, bedeutet nicht, dass Deine Abonnenten Deine E-Mails lesen. Du musst kreativ sein.

Kreativität bedeutet, dass Du ein umfassenderes Verständnis von Deinem Zielpublikum haben musst. Denk daran, dass sie nicht nur E-Mail-Abonnenten sind, sondern echte Menschen, die das Bedürfnis haben, nach Lösungen zu suchen.

Zurück zur MailiGen Fallstudie: Das Unternehmen hatte Schwierigkeiten damit seine E-Mail-Öffnungsraten zu verbessern. Die Öffnungsrate lag im Bereich des Branchendurchschnitts und tümpelte im Bereich 10-20% für die Sektoren E-Commerce, Verlagswesen und Medienso vor sich hin. MailiGen wollte jedoch mehr.

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Und, hat Mailigen es geschafft, seine Öffnungsrate von 20% auf 29% zu steigern?

Interessanter Weise hat das Unternehmen eine einfache Technik, die von den meisten E-Mail-Vermarktern nicht genutzt wird, angewendet: „Verhaltens-Segmentierung“

Ich habe bereits in vorangegangenen Beiträgen über E-Mail-Segmentierung, und wie Du Deine Conversion-Rate damit verbessern kannst, gesprochen. Eine der wirkungsvollsten Weisen, um eine Liste zu segmentieren, ist das Benutzerverhalten.

Bei der Verhaltens-Segmentierung dreht sich alles darum, Deine E-Mail Abonnenten zu gruppieren, deutlicher abzugrenzen, um dann auf Zielgruppen-genaue, relevante und hochwertige E-Mails zu erstellen.

Zur Implementierung der Verhaltens-Segmentierung musst Du zunächst Daten zum Nutzerverhaltensdaten, z.B. welche Inhalte eine ausgewählte Gruppe von Personen beim Öffnen ihrer E-Mails bevorzugt, sammeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie auf Deine E-Mails reagieren oder nicht.

Je ausführlicher die Segmentierung ist, desto besser ist das Ergebnis.

Mailigen wählte die Abonnenten aus, die ihre E-Mails nicht geöffnet hatten. Diese E-Mail wurde dann mit einer verbesserten Betreffzeile erneut verschickt.

1. Schritt: Das Unternehmen erstellte eine E-Mail über die Nutzung von Symbolen in E-Mails. Die Betreffzeile lautete wie folgt: „Lassen Sie Ihre E-Mails durch die Verwendung von Symbolen hervorstechen.“

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2. Schritt: Die E-Mail kam recht gut an und erzielte eine Öffnungsrate von 20,5%.

Mailigen wollte sehen, ob sie die Rate verbessern könnten. Sie benutzten ihre aktuellen Merkmale der Verhaltens-Segmentierung, um ihre E-Mail-Liste auszuarbeiten.

Eine Woche später wählten sie alle Abonnenten aus, die nicht auf die erste E-Mail nicht geantwortet hatten und gestalteten die Betreffzeile ansprechender: „Verschicke E-Mails mit eindrucksvollen Symbolen in der Betreffzeile“.

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Die E-Mail wurde erneut mit dem gleichen Inhalt an diejenigen verschickt, die die erste E-Mail ignoriert hatten.

Ungefähr 8,6% von denen, die die E-Mail beim ersten Mal nicht geöffnet hatten, antworteten dieses mal. Der gleiche E-Mail-Newsletter hat dank der Umsetzung dieser einfachen Strategie eine Öffnungsrate von insgesamt 29,1% erzielt.

Egal, ob Du ein Content-Vermarkter, Blogger, Informations-Vermarkter, Verkäufer oder Schriftsteller bist, Du kannst eine Menge von Mailigens E-Mail-Marketing-Strategie lernen.

Wenn Du dabei bist, E-Mails an Leute zu verschicken, frag Dich vorher: „Warum haben sie sich überhaupt angemeldet?“

Wenn Du diese Frage beantworten kannst, bist Du Deinem Wettbewerb weit voraus, denn einige Deiner Wettbewerber machen sich darüber gar keine Gedanken. Sie wachen auf, schreiben eine E-Mail, kopieren sie in ihren E-Mail-Editor und jagen sie an jeden raus.

Das mag in der Vergangenheit mal funktioniert haben. In der heutigen Marketingwelt, mit einer durchschnittlichen Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden, musst Du Aufsehen erregen, Leute zum Handeln bewegen und sie mit Produkten und Dienstleistungen versorgen, die funktionieren.

Listen-Segmentierung ist eine sehr wirkungsvolle Technik. Wenn Du weitere Beweise brauchst, sind hier zwei weitere Marken, die dem gleichen Ansatz gefolgt sind.

i). Wok to Walk Fallstudie: Das Health Food Unternehmen, Wok to Walk, hat einen Newsletter mit einer Betreffzeile verschickt, in der sie die Empfänger einluden anzurufen, sich zu informieren und ein Gericht zu bestellen. Die E-Mail hat eine Öffnungsrate von 18,1% erzielt.

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Genau wie Mailigen, haben sie ihre E-Mail-Ergebnisse analysiert und die Abonnenten ausgewählt, die ihre vorherige E-Mail nicht geöffnet hatten.

Diese Abonnenten-Gruppe wurde zu einem spezifischen, hoch konvertierenden Segment. Es wurde die gleiche E-Mail erneut verschickt, mit dem Unterschied, dass die Betreffzeile besser auf das neue Segment zugeschnitten war. Zusätzlich wurde eine Telefonnummer hinzugefügt, damit die Leute auch ohne Öffnen der E-Mail einfach anrufen können.

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Diese zweite E-Mail erzielte weitere 7,7% an begeisterten Abonnenten, was außrdem zu einem höheren E-Mail-Engagement führte.

ii). Das Verschicken von SMS an nicht reagierende Abonnenten: Ein weiterer wesentlicher Aspekt, um die E-Mail-Öffnungsraten zu steigern, ist, sich Reisenden anzunehmen.

2015 übertraf die mobile Nutzung die Nutzung von Desktop und Laptop. Daher kann es durchaus sein, das für viele Märkte die traditionelle E-Mail nicht mehr so gut funktioniert, wie gewohnt. Da Millionen von Menschen anfingen, mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets, häufiger zu nutzen, schauten sie weniger in ihren Posteingängen vorbei und surften dafür mehr im Internet.

Deine Textnachrichten kommen jedoch immer an und können unabhängig davon, ob das Mobiltelefon über eine aktive Internetverbindung verfügt oder nicht, gelesen werden – ganz anders als bei einer E-Mail.

Ein Kunde in der Pharmaindustrie implementierte diese E-Mail-Marketing-Strategie. image19

Nach dem Versand eines E-Mail-Newsletters und dem Erreichen einer Öffnungsrate von 23,7%, entschieden sie sich dazu eine SMS an alle, die die E-Mail nicht geöffnet hatten, zu schicken. Das erhöhte ihre Öffnungsrate drastisch.

Um das Meiste aus dem SMS-Marketing herauszuholen, sollte man folgende Tipps befolgen.

i). Konzentriere Dich auf eine Nachricht pro SMS: Du brauchst wirklich eine SMS Text-Kampagne. Vermittele Deine Marketing-Botschaft auf eine persönliche Art und Weise. Dann wirst Du Dich von der Konkurrenz abheben.

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Viele Leute machen den Fehler, zu viele Nachrichten in eine einzige SMS zu packen.

Mach diesen Fehler nicht. Bleib bei einer Nachricht pro SMS. Wenn Du Handy-Schutzhüllen verkaufst, sollte sich Deine SMS nur auf eine ganz bestimmte Schutzhülle konzentrieren und nicht auf alle neuen Hüllen, die mit der letzten Lieferung eingetroffen sind.

Noch wichtiger ist, dass Du Dich auf 160 Buchstaben begrenzt. Das ist nicht gerade viel Platz, um eine Nachricht zu übermitteln und jedes Produkt zu empfehlen.

Mach die Nachricht lesenswert. Teile den Leuten mit, warum sie sich ein bestimmtes Teil, eine Eigenschaft, ein Produkt oder eine Dienstleistung anschauen sollten. So bringst Du die Leute eher dazu direkt zu handeln.

ii). Wähle den richtigen Zeitpunkt für Deine SMS: Text-Marketing ist zugänglicher und erschwinglicher als E-Mail-Marketing. Kurzmitteilungen werden schneller und häufiger geöffnet als E-Mails. Laut Tatango werden 90% aller eingehenden SMS innerhalb von 3 Minuten gelesen.

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Als persönliche Art der Kommunikation mit echten Menschen, bringt die SMS Deine Nachricht sofort in die Taschen und Geldbeutel der Leute.

Genau so, wie wir unterschiedliche Software-Tools haben, um unsere Aktivitäten in den sozialen Medien, Follower und das Engagement zu verfolgen, können wir entsprechende Tools zur Analyse von Telefon-Abonnenten verwenden. Es wird geschätzt, das 98% der versendeten Textnachrichten noch im selben Moment gelesen werden.

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Finde heraus, wann Deine Abonnenten am aktivsten sind – wann sie sich bei Facebook oder Twitter anmelden, usw.

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Das Schöne bei den Textnachrichten ist, das man hunderte oder tausende von Menschen sofort erreichen kann, abhängig von der Größe Deiner Liste.

Des weiteren ist es von entscheidender Bedeutung, Deine SMS zum richtigen Zeitpunkt zu verschicken.

Tools sind gut und ich ermutige Dich, sie zu benutzen. Aber der einzige Weg, um 100% sicher zu sein, dass Dein Abonnent Deine SMS erhalten will, ist durch testen. Studiere Deine SMS-Statistiken und untersuche, wann sich die meisten Leute mit Deinen Textnachrichten befassen.

Mit anderen Worten, schau Dir die Zeit und das Datum an. Wann antworten Deine Abonnenten auf Deine Textnachricht? 2013 hat die Textnachricht das Internet, die E-Mail in Bezug auf Durchklickraten und Conversion-Rates überholt. Das war zum großen Teil auf das richtige Timing zurückzuführen.

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iii). Mach es Deinen Kunden leicht, Produkte zu kaufen: Jeden Tag werden über 8,6 Milliarden E-Mails versendet. Kunden erhalten zu viele Benachrichtigungen, sowohl E-Mail als auch SMS. Darum kann es schwierig sein, Kunden vom Kauf zu überzeugen.

Du kannst Deinen Umsatz mit SMS-Marketing verbessern, indem Du den gesamten Prozess vereinfachst und Deine Abonnenten davon überzeugst, dass sie Dir vertrauen können.

Es reicht nicht aus, eine überzeugende Textnachricht (mit 160 Buchstaben) zu erstellen. Du musst es den Kunden einfach machen einzukaufen.

Daten von WeMakeWebsites zeigten, dass 21% der Kunden, die keinen Kauf tätigten, als Hauptgrund angaben, dass der Kaufprozess zu lange dauert und sie den Einkaufswagen deshalb haben stehen lassen. Die Leute kaufen Deine Produkte nicht, wenn der Kaufprozess zu lange dauert.

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Deine Fähigkeit die Leute vom Kauf Deiner Produkte zu überzeugen, nachdem sie Deine Nachricht geöffnet haben, ist entscheidend für Deinen Erfolg. Setzte alles daran, diese Fertigkeit zu erlernen.

In Wirklichkeit kaufen die Leute nicht das Produkt, das Du verkaufst. Sie kaufen das „Warum“. Wenn Deine Textnachricht vage, untertrieben oder übertrieben ist, hast Du keinen „Warum“-Faktor und die Leute wechseln zu einem Wettbewerber.

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Eine Möglichkeit, Deine Kunden zum Kauf zu ermutigen, ist ihnen einen Rabatt anzubieten, wenn sie Deine Textnachricht erhalten.

Wenn Du jedoch einen 20% Nachlass anbietest und Deinen Kunden dabei Hindernisse in den Weg stellst, dann gehen sie woanders hin.

Eine kurze Anmerkung zu Werbe-Codes: Die meisten Verkäufer bieten Werbe-Codes an, die schwer zu merken sind.

Halte Deinen kurz, damit man ihn sich gut merken kann. Idealerweise sollten die Codes den Mehrwert, den sie liefern, vermitteln. DEAL 20 ist viel einfacher zu merken als DEAL 832077.

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2. Ein Digitaler Vermarkter hat seine E-Mail-Öffnungsrate mit Hilfe der Betreffzeilen verdreifacht

Ist es möglich, Deine E-Mail-Öffnungsrate, jedes Mal, wenn Du einen Newsletter verschickst, zu verdreifachen? Das hat DigitalMarketer.com gemacht.

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Eine reaktive Kunden E-Mail-Liste ist der einzig gute Ansatz für den Aufbau eines nachhaltigen Geschäftes. Du kannst kein nachhaltiges Geschäft aufbauen, wenn Du Dich nur auf Google und die organische Suchen konzentrierst.

Digital Marketer ist einer der führenden Marketing-Blogs. Ich habe ihn bereits mehrfach in meinen Beiträgen erwähnt und Ryan Deiss, der CEO, hat hervorragende Arbeit geleistet.

Digital Marketer hat 11 Tricks angewendet, um die E-Mail-Konvertierungen zu verdoppeln, und Du kannst das Gleiche machen.

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Digital Marketer rühmt sich damit, Geld zu verdienen, wenn ihre E-Mails in den Posteingängen der Empfänger ankommen. Aber sie tun es nicht nur des Geldes wegen – das würde E-Mail-Abonnenten nur abschrecken.

Stattdessen reizen sie Menschen per E-Mail und zeigen ihnen, wie man bestimmte Dinge tut (z.B. die Verbesserung der Facebook-Werbung Conversion-Rate) und die Stärkung des Vertrauens.

Das monatliche Versenden von Millionen von E-Mails hilft Digital Marketer, ihre Kunden zu verstehen. Mit diesen Erfahrungen kann das Unternehmen seine Abonnenten nach Interessen gruppieren, präzise auf zugeschnittene Lösungen hinweisen, nach denen Kunden suchen. So liefern sie einen fantastischen Mehrwert, den Abonnenten nirgendwo anders finden können.

Digital Marketer ist eine außergewöhnliche Marke und gewöhnlicherweise gut im E-Mail-Marketing. Schau Dir ihre Statistik an.

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Du kannst sehen, wie Digital Marketer die Öffnungsraten verdreifacht hat.

1). Verwende bewährte Betreffzeilen: Nicht alle E-Mails werden geöffnet. Das ist einfach so. Die meisten Deiner Abonnenten sind ebenfalls auf anderen E-Mail-Listen eingetragen.

Demntsprechend musst Du Deine Betreffzeilen von den Generischen, die Deine Abonnenten täglich erhalten, abheben.

Laut Richard Lindney, der die Digital Marketer Fallstudie geschrieben hat, lässt sich jede erfolgreiche E-Mail-Betreffzeile in eine dieser vier Kategorien einordnen:

  • Direkt oder Nutzen-orientiert
  • Mangel-basiert oder Dringlichkeit
  • Beweis oder Glaubwürdigkeit
  • Blind oder Neugier

Lass uns kurz jede dieser Betreffzeilen betrachten.

a). Nutzen-orientierte Betreffzeilen: Diese Betreffzeile hat nur einen Zweck. Den Nutzen zu nennen, den der Empfänger bekommt, wenn er die E-Mail öffnet. Eins der 5 Dinge, auf die Kunden achten, wenn sie nach einem Produkt suchen, ist dessen Nutzen. Das gleiche gilt für E-Mails.

Hier findest Du Beispiele für Nutzen-orientierte oder direkte E-Mail-Betreffzeilen:

  • Wie man Blog-Beiträge schreibt, die konvertieren
  • Starte den Aufbau Deiner Landing-Page für $1
  • Eine getarnte Werbeanzeige in weniger als 60 Minuten
  • Klau diese E-Mail-Vorlagen….

In meinem Posteingang kann ich einige E-Mails sehen, die mir irgendeine Art von Mehrwert versprechen. Ich fühle mich genötigt sie anzuklicken. Schlussendlich habe ich nichts zu verlieren (außer der Zeit, die brauche, um sie anzuklicken und zu überfliegen) und vielleicht kann ich ja wirklich etwas gewinnen.

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b). Mangel-basiert oder Dringlichkeit: Wenn es eine Dringlichkeit gibt, jetzt sofort zu Handeln – sagen wir mal, ein Sonderangebot, das in Kürze abläuft – möchtest Du möglicherweise Dringlichkeit in Deine E-Mail-Betreffzeile einbauen. Das bringt Leute dazu, sofort zu handeln.

Wenn der Empfänger es nicht schafft, sofort zu handeln, verpasst er etwas großartiges und Menschen verpassen nicht gerne was.

In der Tat ist die Angst vor dem Verlust stärker als die Freude über den Gewinn. In diesem Fall übertrifft die Dringlickkeits-Betreffzeile die direkte oder Nutzen-orientierte Betreffzeile.

Digital Marketer empfiehlt, gelegentlich Dringlichkeits- / Mangel-basierte Betreffzeilen zu nutzten, um mehr Zugang zu bekommen:

  • Bald geschlossen!
  • Du wirst es verpassen?!?
  • Letzte Erinnerung (es bleiben nur noch wenige Stunden)
  • Der 85% Ausverkauf endet um Mitternacht

Gewöhnlich finde ich solche Betreffzeilen in meinem Posteingang:

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c). Beweis- oder Glaubwürdigkeits- Betreffzeilen: Mir ist bekannt, dass Du Ergebnisse hast, die Du mit Deinen Interessenten teilen kannst und das bereits viele Menschen und Unternehmen von Deinen Dienstleistungen und Produkten profitiert haben.

ReferralCandy zeigt 12 Arten, um Glaubwürdigkeit in Dein Marketing zu bringen und umwerfende Ergebnisse zu erzielen.

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Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um diese Art von Glaubwürdigkeit zu nutzen. Es ist der soziale Beweis (Social Proof), dass Du weißt, was Du tust. Und das gleiche gilt für Video-Anleitungen: Sie sind eine Form von Beweis und zeigen, dass Du weißt, wie es funktioniert.

Du kannst in Deiner Betreffzeile vom Erfolg anderer Leute berichten. Formuliere es so, dass der Empfänger glaubt, dass er diese Ergebnisse ebenfalls erzielen kann.

Diese Betreffzeile wird am besten als Fallstudie geschrieben. Denk daran, das Fallstudien einer von 15 Inhalten sind, die den Traffic, die Verkäufe und Einnahmen der Geschäftsinhaber ankurbeln.

Hier sind einige Beweis-basierte Betreffzeilen, die Digital Marketer geholfen haben, ihre Öffnungsrate zu verdreifachen:

  • Mutter von 2 Kindern macht $10.000 in 4 Tagen
  • Dieser Kerl hat ein 6-stelliges monatliches Einkommen?
  • 23.247 Leads in weniger als 30 Tagen

Formuliere diese Betreffzeilen um und mach Deine Eigenen daraus. Spontan fallen mir Folgende ein:

  • Mit 250 Kommentaren $25.000 in 30 Tagen verdient
  • 16.736 Leads in weniger als 30 Tagen
  • Dieser Kerl hat ein 5-stelliges monatliches Einkommen?

d). Blinde oder auf Neugier-basierte Betreffzeilen: Diese Betreffzeilen haben eine fast magische Fähigkeit das Bedürfnis, die E-Mail öffnen zu wollen, in Leuten zu wecken. Wenn Du dann noch darauf hinweist, dass Du ein Geheimnis kennst, dann gibt es kein Halten mehr.

Der Curiosity Gap ist eine wirksame Werbetext-Technik, die Dein Publikum blenden kann. Sie hat kürzlich auf einer Preislistenseite zu einer 927%igen Steigerung der Klickrate geführt.

Du hast wahrscheinlich schon bemerkt, das Blog-Beiträge mit vielversprechenden Geheimnissen oder Tricks mehr Social Shares und Kommentare bekommen. Neugier führt zu höheren Öffnungsraten.

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Wenn Du diese Methode anwendest, um E-Mail-Betreffzeilen zu schreiben, dann gib nicht alle Informationen im Betreff preis.

Einige Empfänger sind faul. Wenn sie rausfinden, was hinter Deiner E-Mail steckt, löschen sie diese oder gehen einfach weiter.

Verwende ie Betreffzeilen, um Deine Empfänger zu necken. Hier sind ein paar typische Beispiele:

  • Weniger________= Mehr Verkäufe
  • Warum er Facebook $37.973 zahlte
  • 1.322.956 kostenlose Klicks von …

Hier sind noch ein paar Beispiele aus meinem Posteingang:

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2). Die Verwendung von Unicode-Symbolen & Personalisierung: Digital Marketer verwendet auch Unicode-Symbole, um die Personalisierung zu erhöhen. Menschen schreiben sich in E-Mail-Listen ein, weil sie das Gefühl haben, davon profitieren zu können. Nicht weil sie gerne E-Mails bekommen.

Dan Zarrella von HubSpot fragte Leser, warum sie bestimmte Newsletter bevorzugen. Dabei stellte er fest, dass sich 38% der Teilnehmer für den Newsletter entscheiden, wenn sie glauben, dass sie wichtige E-Mails erhalten, die ihr Leben oder Unternehmen verbessern können.

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Wenn die nachfolgenden E-Mails jedoch die fesselnde Macht einer anziehenden Betreffzeile vermissen lassen, dann öffnen die Abonnenten die E-Mails nicht.

Es ist mehr Aufwand notwendig, um Dich erneut unter Beweis zu stellen. Der erste Eindruck ist entscheidend.

Um sicher zu stellen, dass Deine E-Mails heraus stechen, empfiehlt Digital Marketer die Verwendung von Unicode-Symbolen – Gefühle, Objekte, usw.

Facebook und andere Social-Media-Netzwerke kennen den Wert und die Auswirkung der Unicode-Symbole. Du kannst auf die Facebook Unicode-Symbole klicken und sie auf Deine Facebook-Seite kopieren – Deinen Anhängern wird es gefallen.

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Diese Symbole (manchmal auch Glyphen genannt) geben Deinen Betreffzeilen die gewisse Würze. Humor ist einer der Gründe, warum Inhalte geöffnet, geteilt und weitergeleitet werden.

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Richard sagt:

Du solltest die Verwendung von Symbolen in Deinen Betreffzeilen nicht überbeanspruchen, aber ignoriere sie auch nicht. Du kannst kostenlose Symbole auf Unicode-table.com finden.

Personalisierung: Laut Adobe mühen sich 60% der Vermarkter damit ab, Inhalt in Echtzeit zu personalisieren. 77% glauben jedoch, dass die Echtzeit-Personalisierung von entscheidender Bedeutung ist.

Um dieses Szenario zu vermeiden, musst Du die Betreffzeile persönlicher gestalten. Als sie gefragt wurden, welche Funktion zukünftig für das Marketing sehr wichtig sein wird und priorisiert werden sollte, antwortete ein Drittel der Vermarkter mit „Personalisierung“.

Schau Dir diese Betreffzeilen an:

Du wirst $3.000 pro Woche verlieren, wenn…

und

Philip, Du wirst $3.000 pro Woche verlieren, wenn…

Die individuell gestaltete Version, mit dem Namen des Empfängers „Philip“, wird die Generische ganz sicher bei Weitem übertreffen.

Randbemerkung: Du kannst die Personalisierung einfacher, effektiver und systematischer gestalten, indem Du ein Opt-in Formular einrichtest (so wie es Marie Forleo macht) und auf diese Weise gleich den Vornamen und die E-Mail-Adresse Deiner Interessenten bekommst.

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3. David Huffman erhöhte seine Öffnungsraten mit inhaltreichen E-Mails um 15-20%

Manchmal ist es im Marketing so, das gerade die Dinge, die Du nicht als außergewöhnlich einschätzt, die größten Auswirkungen haben und die besten Ergebnisse erzielen.

Kann das Versenden von inhaltreichen E-Mails, wirklich die Öffnungsrate um 15-20% steigern? Es sieht unwahrscheinlich aus, aber David Huffman hat es geschafft.

David ist Content-Webmaster bei Deaconess Health System in Evansville, Indiana. Obwohl seine Fallstudie beim Content Marketing Institute etwas veraltet ist, heute gibt es bessere E-Mail-Marketing-Tools, ist das Konzept immer noch das Gleiche.

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Als Vermarkter betrachten wir die E-Mail als Mittel, um mit dem Kunden in Verbindung zu treten und ihm etwas zu verkaufen. Auf der anderen Seite schätzt der Kunde seinen Posteingang sehr. Gerade dort, wo die Kommunikation stattfindet, sind Menschen oft sehr leidenschaftlich.

David hat eine intelligente Technik benutzt, um seine Öffnungsrate zu steigern. Er führte aus Neugier einen sechswöchigen E-Mail-Marketing-Test durch. Während dieser Zeit führten David und sein Team den A/B Test einer Überschrift durch.

Das Ziel war die Wiedervereinigung von Cold-Leads. Er wollte ein starkes Interesse in ihnen wecken und die Vorteile seines Programms mit neuen und verbesserten Inhalten präsentieren. Also gab er den Leads die richtigen Informationen, die sie für ihre Kaufentscheidungen benötigten.

David wollte, dass sich diese Cold-Leads in sein Programm eintragen.

Die Kennzahlen wurden in 2 Kategorien aufgeteilt:

  • Primär: Anzahl der Leute, die sich in das Programm eingeschrieben haben (zurückgewonnene Leads).
  • Sekundär: Durchklickrate, durchschnittliche Öffungsrate und Unsubscriber.

Was ist passiert? Sie haben Abonnenten 6 Wochen lang wöchentlich eine nützliche E-Mail geschickt – abwechselnd Non-Gated Content (ohne Formular) und Gated Content mit einer starken Handlungsaufforderung ( z.B. Klick hier, um das E-Book herunterzuladen).

Die Ergebnisse waren beeindruckend:

  • Die Conversion-Rate bei Gated Content stieg um 5% und 40 zurückgewonnene Leads
  • Erzeugte 7 Anmeldungen (das entspricht einen ROI von ca. $100.000)
  • Keine Kündigungen
  • Die Durchklickrate stieg um 3,5%
  • Konsistente Öffnungsraten. In den 6 Wochen lag die Öffnungsrate im Bereich von 15-20%, was konsistent mit dem Branchendurchschnitt im Bildungssektor ist.

David hat folgende Erfahrung gemacht:

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4. Gregory Ciotti erzielte mit einem einzigen Handlungsaufforderung eine 59%ige Steigerung der E-Mail-Öffnungsrate

Wenn Du eine Betreffzeile schreibst, ist alles wichtig. Die Interpunktion, Großschreibung und Formatierung kann Deine Abonnenten beeinflussen. Interessanter Weise ist das, was nach gesundem Menschenverstand aussieht, nicht immer die beste Wahl.

Solltest Du zum Beispiel einen Nachlass von 10% anbieten, oder den Abonnenten besser sagen, dass sie $20 sparen können?

Viele Leute glauben, dass der höhere Wert besser funktioniert. Abhängig vom Preis, kann sich ein 10% Nachlass finanziell eher lohnen. Insbesondere dann, wenn das Produkt aus einem Hochpreissegment stammt.

Der Abonnent möchte jedoch sofort das Ergebnis bekommen – und daher kann er die $20 durchaus bevorzugen.

Hier ist eine Infografik mit den „Dos and Don’ts“ bei Betreffzeilen:

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Der einzige Weg, um sich wirklich sicher zu sein, ist das Testen. Und genau das hat Gregory Ciotti gemacht.

Gregory Ciotti ist einer der Content-Vermarkter, die nicht aufgeben und die Sachen hinschmeißen. Er steigerte die E-Mail-Öffnungsrate für den Sophistefunk Newsletter um 59%.

Wie? Mit einem ganz spezifischem Handlungsaufforderung. Mit dieser einfachen Taktik, konnte er die Durchklickrate und das Engagement drastisch steigern.

Wenn Du möchtest, dass Personen handeln, wenn Du E-Mails verschickst, dann musst Du eine hoch konvertierende Handlungsaufforderung nutzen. Der CTA ist das Tor zu Deiner Landing-Page. Wenn Du es versäumst, eine Schaltfläche, oder noch besser, einen Link einzubauen, dann verlierst Du potenzielle Käufer.

Hier ist das Ergebnis der E-Mail-Newsletters:

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Das Geheimnis ist das Testen Deines CTAs. Verlass Dich nicht nur auf einen CTA und erwarte aussagekräftige Öffnungsraten. Du solltest alle Komponenten Deiner E-Mail-Kampagnen kontinuierlich testen.

Es gibt großartige E-Mail-Marketing-Lösungen, die A/B Tests anbieten. Informz hat ihre Betreffzeilen A/B getestet und so die Öffnungsraten um 26% gesteigert.

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Gregory hat eine einfache Faustregel befolgt: Nur eine Handlungsaufforderung pro E-Mail.

Wenn Du diesen und andere Tipps aus den Fallstudien befolgst, wirst Du Deine Öffnungsraten bestimmt steigern.

Fazit

Wenn es ums E-Mail-Marketing und die Schaffung eines unvergesslichen Abonnenten-Erlebnisses geht, dann gibt es ein paar Experten und Fallstudien, von denen wir lernen können.

Worauf es wirklich ankommt, ist das Engagement. Egal, ob es SEO, Content Marketing, die sozialen Medien, Direktmarketing, bezahlte Werbung oder E-Mail-Marketing ist, Du darfst nicht nur auf das schnelle Geld aus sein. Außerdem empfehle ich Dir alles zu machen, damit Du die maximale Wirkung erzielen kannst, sofern Du die Ressourcen dafür hast.

Wenn Dir das Glück hold ist (und ich hoffe, das ist es dieses Jahr), wirst Du dank Deiner Bemühungen beträchtliche Ergebnisse erzielen.

Ich bin mir sicher, Du kennst das beliebte E-Mail-Klischee: „Das Geld liegt auf der Liste.“ Ich bin hier, um diese zu optimieren und zu verbessern. Mit anderen Worten: „Das Geld liegt nicht auf der Liste, sondern in den Beziehungen, die Du mit echten Menschen aufbaust.“

Bau Beziehungen auf. Pflanze Samen, aus denen ein System wächst, das Dein Geschäft gedeihen lässt. Es geht nicht mehr länger darum, schnell Newsletter an Deine Abonnenten zu verschicken oder Follow-Up-E-Mails für die nächsten 30 Tage zu planen. Abonnenten haben sich daran gewöhnt und sind es satt.

Sie wollen eine Erfahrung – eine persönliche Note von jemandem, der sich wirklich kümmert.

Sie wissen, dass Du Geld verdienen willst (wir alle sind es). Aber Geld ist nur das Nebenprodukt der Hilfe, die Du einer bestimmten Gruppe von Menschen über einen bestimmten Zeitraum zu Teil werden lässt.

Aus welcher E-Mail-Marketing-Fallstudie hast Du am meisten gelernt? Teile Deine besten Tipps, wie man Öffnungsraten steigert, mit uns.

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