Ein einfacher aber effektiver Weg, um Blog Besucher in Kunden zu verwandeln

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Bist Du bereit, mehr Besucher in Kunden zu verwandeln?

Du weißt ja bereits, dass es total einfach ist, einen neuen Blog zu starten.

Aber ein Publikum aufzubauen, das Deine Inhalte liest und Deiner Marke vertraut ist schwierig – sogar so schwierig, dass laut Derek Halpern:

Die meisten Personen, die einen Blog beginnen, ihn in den ersten 3 Monaten wieder aufgeben.

Blogs scheitern aus den unterschiedlichsten Gründen.

Michael Stelzner, Gründer von Social Media Examiner, sagt:

Ein häufiger Grund für den Misserfolg von Blogs ist der Blogger, der ihn schreibt – nicht der Kunde.

Anders gesagt, Du verfasst Posts, die Du als interessant und nützlich betrachtest, ohne Dich zu informieren, was Dein Publikum eigentlich möchte.

Möchtest Du Blog Besucher in Kunden verwandeln? Diese kurze Anleitung zeigt Dir einige einfache, aber effektive Wege, um das zu erreichen.

Ganz egal, ob Dein Blog 2 Jahre oder 2 Monate alt ist, Du hast ein Publikum. Es gibt nur 2 Möglichkeiten:

  • Das Publikum verbringt Zeit auf Deiner Seite oder
  • Das Publikum verbringt Zeit irgendwo anders

Falls Dein Publikum sich woanders befindet, ist es an der Zeit, sie auf Deinen neuen Blog zu locken.

Was aber, wenn Dein neuer Blog Leser anzieht, diese Leute sich aber nicht umwandeln lassen? Wenn sie sich nicht in Deine Liste eintragen, Deine Artikel lesen und teilen oder Dein Produkt kaufen, dann hast Du ein Konversion-Problem.

Ich möchte Dir ein paar einfache Dinge zeigen, die Du unternehmen kannst, um die Conversion-Rate Deines Blogs schnell zu steigern. Dann wirst Du in der Lage sein, Deinen neuen Blog zu optimieren, Deinen Inhalt an mehreren Orten gleichzeitig zu veröffentlichen und mehr Besucher in Kunden zu verwandeln.

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Denk daran, Du benötigst nicht tausende von Besuchern, wenn Du Deinen ersten Blog startest. Jeder erfolgreiche Blogger wird Dir sagen, dass Du das meiste aus den 100 Besuchern rausholen sollst, die Deinen Blog bereits besuchen.

Lass uns also anfangen.

1. Erstell spezielle Landing-Pages.

Schicke nie Leute auf Deine Homepage. Stattdessen solltest Du Landing-Pages erstellen.

Diese Landing-Pages können ins Navigationsmenü eingebaut werden, genau wie David es macht:

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Neuste Daten zeigen, dass knapp 44% der Klicks von B2B-Unternehmen auf eine Homepage und nicht auf eine Landing-Page führen. Das ist eine verpasste Gelegenheit.

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Jon Morrow war einer der wenigen Blogger, der bei Null anfing, und innerhalb von 6 Monaten ein loyales Publikum aufbauen konnte.

Das bedeutet, dass es machbar ist. Du musst nur wissen wie.

Die meisten Startseiten von Blogs haben viel zu viele Elemente. Meiner Meinung nach ist das unnötig, wenn Du grad erst anfängst. Du solltest alle Ablenkungen entfernen, um neuen Besucher dabei zu helfen, sich auf Deine Marke und Deine Botschaft zu konzentrieren.

Hier ist ein tolles Beispiel einer Landing-Page ohne Ablenkungen (Danke an John Lee Dumas). Die Seite hat kein Navigationsmenü – wie bei einer typischen Blog-Startseite.

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Dir wird sofort auffallen, dass die Landing-Page Dich auffordert zwischen zwei Alternativen zu wählen:

  • Das The Freedom Journal Video anzusehen
  • Das The Freedom Journal zu kaufen

Die oben gezeigte Landing-Page ist im Grunde der neue Blog von John Lee Dumas, dem Gründer von Entrepreneurs On Fire.

Er ist clever. Anstatt den Leser zu bitten, den Blog zu besuchen und das Buch zu kaufen, entschloss er sich dazu, eine spezielle Landing-Page dafür zu benutzen.

Bevor Jon Marrow seinen Blog veröffentlichte: BoostBlogTraffic.com (jetzt Smartblogger.com), erstellte er verschiedene Landing-Pages.

Und auf jeder autoritären Seite, auf der er etwas veröffentlichte, verlinkte er seine Landing-Page. Selbst heute baut er noch immer Landing-Pages, um seine Produkte zu verkaufen. Hier ist eine der neuesten:

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Die gute Nachricht ist, dass Du mit nur einer Landing-Page anfangen kannst. Sorg aber dafür, dass Du dann wächst.

Laut HubSpot, „erreichen Unternehmen einen 55% Leadzuwachs, wenn sie die Anzahl ihrer Landing-Pages von 10 auf 15 erhöhen.“

Jeder Klick Deines Marketing-Konzeptes muss irgendwo landen – sorg dafür, dass diese Klicks nicht auf Deiner Homepage ankommen.

Eine Landing-Page ermöglichst es Dir, Dich auf Dein Marketing zu konzentrieren, um mehr und bessere Neukunden zu erreichen.

Beispiel: Deine Startseite mag zu 100 % darauf ausgerichtet sein Leuten beizubringen, wie sie „Pitches an Herausgeber von Magazinen senden.“

Das bedeutet, dass sich jeder Gastartikel, den Du verfasst, auf das Schreiben für Magazine, wie man Herausgeber für sich vereinnahmt, wie man einen erfolgreichen Pitch schreibt, Herausgeber anspricht, usw. beziehen muss.

Du könntest also einfach auf Deine Landing-Page verlinken, nicht auf Deine Blog-Homepage, die sich möglicherweise mit dem Thema „ein neues Freiberufler-Unternehmen starten“ befasst.

Das verwandelt Leser, die auf Deine Landing-Page klicken, in E-Mail-Abonnenten. Dann kannst Du beginnen, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Stell ihnen Deinen Blog vor und zeig ihnen, wie Dein Produkt benutzen werden kann (mehr dazu später).

Wenn Du loslegen willst, hochkonvertierende Landing-Pages zu erstellen, gibt es einige Drag-and-Drop-Tools. Ich habe alle getestet und finde sie großartig:

2. Pass Deinen neuen Blog an ein bestimmtes Publikum an.

Für wen ist Dein neuer Blog gedacht?

Wenn Deine Antwort „für Jedermann“ lautet, dann bist Du zum Scheitern verurteilt.

Niemandem ist es je erfolgreich gelungen, jedem zu helfen. Schlaue Blogger widmen sich einem bestimmten Publikum.

Auf QuickSprout habe ich nützlichen Inhalt erstellt, der Webseiten-Besitzern dabei hilft, Traffic zu generieren und Umsätze zu erhöhen. Jeder Artikel, den ich schreibe, dreht sich um dieses Thema.

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Der Shopify-Blog ist für Leute, die einen erfolgreichen Online Shop aufbauen möchten. Dieser Blog ist genau der richtige für Dich, wenn Du etwas über Tipps und Tricks im E-Commerce lernen sowie entsprechende Fallbeispiele lesen möchtest.

ConversionXL ist für Leute, die ihre Conversion-Raten verbessern möchten.

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Kannst Du als Technologie-Blogger erfolgreich werden?

Um ehrlich zu sein, die Technologie ist eine riesige Branche. Du wirst Schwierigkeiten haben mit Techcrunch, Mashable, Gizmodo und Wired mitzuhalten.

Anstatt über alle technischen Belange zu schreiben, warum nicht auf eine Nische beschränken?

Du könntest Dich auf eines von diesen Themen konzentrieren: Mobile Technik, Auto Technik, tragbare Technik, eine spezifische Marke, etc.

In dem Augenblick, wenn Besucher auf Deinen Blog kommen (bevor sie Deine Posts lesen), sollten sie in der Lage sein zu entscheiden, ob das Wertversprechen Deines Blogs das richtige für sie ist.

Wenn Du z.B. den Blog von Carlo Tice besuchst, Brauchst Du niemanden (nicht mal Carol), der Dir erklärt, ob dieser Blog relevant für Dich ist oder nicht.

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Du erkennst sofort, dass er für Leute erstellt wurde, die ihren Lebensunterhalt als Autor verdienen möchten. Das ist offensichtlich.

Genau so sollte Dein neuer Blog sein.

3. Biete einen kostenlosen Mehrwert an.

Der Millionär Bob Burg sagte, dass der beste Weg, um Geld zu verdienen, ein Geschenk sei.

Ich weiß. Es klingt komisch etwas wertvolles zu verschenken.

Daten von Priceonomics zeigen, dass Amazon Kunden eine kostenlose 10$ Geschenkkarte und eine 20$ Geschenkkarte für 7$ einer 10$ Geschenkkarte für 5$ und einer 20$ Geschenkkarte für 12$ vorziehen. Warum? Ein Wort: „kostenlos“.

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Stopp, ich dachte, Du hast Deinen Blog ins Leben gerufen, um Geld zu verdienen.

Ich hab das nicht vergessen!

Jeder liebt kostenlose Dinge. Und wenn Du möchtest, dass Dein neuer Blog jede Menge Social Shares, kostenlose Inbound Links und Kommentare erhält, musst Du etwas erschaffen, dass Deine Mitbewerber verkaufen – doch Du verschenkst es.

Laut Gemba Marketing, wurden 81% aller Event-Teilnehmer durch gratis Proben eines Produktes oder Werbegeschenke motiviert.

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Und so funktioniert’s: jedes Mal, wenn Du etwas wertvolles verschenkst, schenkt Dir Dein Zielpublikum mehr Vertrauen. 

Viele Leute haben mich gefragt, wie es mir gelungen ist so viel Autorität im Internet aufzubauen. Ich sage ihnen dann meistens:

Ich erstelle wertvolle Inhalte und stelle sie dann gratis zur Verfügung.

Ich habe $30.000 ausgegeben, um meine Marketing-Anleitungen für Fortgeschrittene zu erstellen und obwohl die meisten Leute dachten, dass ich sie verkaufen würde, habe ich sie verschenkt.

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Diese Anleitung hat zu unglaublich viel organischem und Referral-Traffic auf meinem Blog geführt. Dadurch habe ich hunderttausende Dollar mit großen Firmenkunden verdient.

Kann das Verschenken von hochwertigem Gratis-Content für jedes Geschäftsmodell funktionieren?

Ja, allerdings. Und es ist bereits beweisen, dass es für jede Art von Unternehmen funktioniert. Durch die Vergabe von kostenlosen Inhalten, führte Gregg Pollack, Gründer von Envy Labs, sein erstes Produkt auf den Markt ein. Er investierte $20.000 und bekam anschließend $40.000 zurück.

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Wenn Du jedoch ein auf Abonnenten basierendes Unternehmen hast, bist Du schon in einer guten Position, um das Vertrauen der Leute zu gewinnen, bevor sie sich dazu entscheiden für Deine Dienstleistungen zu bezahlen.

Ich selbst habe einige Geschäftsmodelle, die auf Abonnenten aufgebaut sind. Die Content-Marketing-Strategie, die für uns funktioniert, und zu einer nicht unerheblichen Anzahl von Nutzern auf CrazyEgg.com und KISSmetrics führt, ist die, wertvolle Inhalte zu erstellen und diese dann gratis zu verteilen.

Aweber und GetResponse benutzen dieselbe Strategie. Abgesehen von ihrem Blog, legte das tolle Team bei Aweber noch einen drauf. Aweber erstellt wertvolle Marketing-Anleitungen und bietet sie auf einer speziell gewidmeten Ressourcen-Seite an.

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Hör damit auf, ein Produkt auf Deinem neuen Blog zu verkaufen. Erfolgreiche Blogger wie Derek Halpern, Marie Forleo, Pat Flynn, Jeff Goins sagen normalerweise:

Bau zuerst ein Publikum auf und zeig ihnen erst später Dein Produkt.

Dieser Rat sagt schon alles. Da noch keiner weiß, dass Dein Blog existiert, wäre es geradezu schädlich sofort zu versuchen ein Produkt zu verkaufen.

Du musst verstehen, dass ein Blog nicht die beste Methode ist, um schnelles Geld zu machen. Das braucht seine Zeit. Wenn Du also schnell Geld benötigst, such Dir einen Job oder werde Freiberufler.

Ich begann erst vor etwa 3 Monaten Umsatz (nicht Gewinn) mit meinem Gesundheits- und Ernährungs-Blog zu verdienen. Ich habe die ersten 6 Monate damit verbracht, wertvolle Inhalte zu erstellen und diese kostenlos anzubieten.

Wenn Du jetzt verwirrt bist, wird Dir die folgende Anleitung weiterhelfen:

4. Nutze Social Proof auf den wichtigen Bereichen Deiner Seite.

Der soziale Beweis (Social Proof) kann Deinen neuen Blog in einen vertrauenswürdigen Blog verwandeln.

Was genau ist Social Proof? Hier siehst Du, wie Wikipedia es definiert:

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Einfach gesagt, ist Social Proof eine Darstellung von Vertrauen oder Glaube, den andere in Dich und Deine Marke haben. Immer mehr Leute reagieren auf Dein Angebot, da sie sehen, dass andere dasselbe tun.

Als Menschen wollen wir alle dazugehören.

Es ist wahrscheinlicher, dass Du auf einen Kommentar auf einem Blog hinterlässt, wenn Du siehst, dass andere vor Dir bereits einen Kommentar gemacht haben.

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Und die meisten Leute teilen Inhalt nicht, weil sie ihn gelesen haben, sonder weil sie merkten, dass viele andere ihn zuerst geteilt haben.

Als Social Proof können auch Kunden-Referenzen und -Logos dienen.

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Es ist unerlässlich, Social Proof auf Deinem Blog zu nutzen (auch wenn er neu ist).

Laut einer Studie, „sagen 63% der (amerikanischen) Konsumenten , dass sie eher auf einer Seite kaufen, die bereits Bewertungen und Rezensionen für ihre Produkte bekommen hat.“

Da Dein Blog noch relativ neu ist, bedeutet das, dass Du noch keine Kunden hast. Außerdem hast Du wahrscheinlich noch nicht viele Kommentare.

Soll ich mir meinen Social Proof denn ausdenken?

Nein, auf keinen Fall!

Hier sind ein paar einfache Wege, mit denen Du mehr Social Proof bekommst:

a). Bitte einen Experten, auf Deinem Blog zu kommentieren: Wenn Seth Godin etwas über Deinen Blog sagt, dann ist das Social Proof, wenn Du es dort veröffentlichst, wo Deine Leser es sehen können.

Wahrscheinlich kannst Du Seth nicht in den ersten 12 Monaten dazu bewegen, aber jeder Influencer wäre geeignet.

Das ist die Art von Social Proof, die Brian Dean für seinen bekanntesten Blog verwendet. Wie Du siehst, profitieren selbst bekannte Blogger von Kommentaren von Experten.

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b). Veröffentliche Artikel auf autoritären Blogs: Wenn Du das Logo von Moz als Social Proof zeigen möchtest, musst Du folgendes tun:

  • Untersuche die beliebtesten Artikel
  • Finde einen einzigartigen Blickwinkel
  • Schreib über ein neues Thema (verwende Daten oder ein Fallbeispiel)
  • Erstell Deinen Gastartikel und sende ihn an den Herausgeber
  • Warte auf die Veröffentlichung

Sobald Dein Gastartikel veröffentlicht wurde, kannst Du das Logo von Moz verwenden, um zu zeigen, wie nützlich und vertrauenswürdig Dein Inhalt ist.

Kristi Hines nutzt Logos von Authority-Blogs als Social Proof. Potenzielle Kunden würden einen Autor nur aufgrund dieser Logos einstellen.

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Wenn Du das Logo von Entrepreneu.com auf Deinem neuen Blog veröffentlichen möchtest, bitte um Erlaubnis. Wie?

Veröffentliche einen Artikel auf der Seite und schon kannst Du loslegen.

Fazit

Ein neuer Blog schränkt Dich nicht ein. Du musst nicht klein sein, weil Du mit etwas Neuem anfängst.

Übernimm Verantwortung. Konzentriere Dich auf diese zwei wichtigen Content-Marketing-Strategien:

  • Erstelle stets lange, nützliche und interessante Inhalte (Hinweis)
  • Bewirb Deine Inhalte wie verrückt (Hinweis)

Denk daran, dass Deine Überschrift wichtig ist. Darum solltest Du einprägsame Überschriften erstellen und diese auf Deiner Landing-Page testen.

Nutze eine einheitliche und profitable Calls-To-Action auf Deiner Landing-Page.

Wenn Du neue Besucher auf Deine Startseite schickst, sorg dafür, dass Du ein Formular für neue Leads und einen wertvollen Lead-Magneten als Geschenk im Austausch für die E-Mail-Adresse des Nutzers anbietest.

Verbringe weniger Zeit damit, Traffic für Deinen neuen Blog zu generieren. Konzentriere Dich stattdessen darauf, Deine Besucher in Leads zu verwandeln (das passiert, wenn sie sich in Deine E-Mail-Liste eintragen).

Warum ist das so wichtig? Nehmen wir einfach mal an, Du hast 100 Leute auf Deiner E-Mail-Liste.

Wenn Du Dich um sie kümmerst und ihre Probleme löst, können sie 1000 neuen Nutzer von Deinem Blog erzählen.

Welche anderen Strategien hast Du genutzt, um mehr Besucher Deines neuen Blogs in Kunden zu verwandeln?

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