Diese 6 Social-Media-Trends helfen Dir bei der Gestaltung Deiner Marketingstrategie

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Vor 5 Jahren haben Marketing-Fachleute, wie Du, wahrscheinlich noch versucht, Social Media zu verstehen.

Das beeindruckende Wachstum von Facebook, mit 310 Millionen aktiven Nutzern, war schwer zu ignorieren. Vielleicht hattest Du den Social-Media-Giganten, und andere soziale Netzwerke mit erstaunlichem Wachstum, schon in Deine Marketingstrategie einbezogen.

Aber es war eine schwierige Aufgabe, Social-Media-Aktivitäten genügend Zeit zu widmen. Google war immer noch das Maß aller Dinge und die verlässlichste Quelle für Verlinkungen, wenn es darum ging, Traffic auf Deine Webseite zu leiten. Du könntest deshalb die Integration dieses neuen, tollen, sozialen Dingsda in Deinem Marketingbugdet und Deiner Strategie vernachlässigt haben.

Springen wir ins hier und jetzt. Du kannst es Dir nicht leisten, die Möglichkeit der Interaktion mit Deinen Kunden auf den sozialen Medien auszulassen. Schau Dir diese erstaunlichen Fakten über die aktuellen Entwicklungen an.

  • Seit Januar 2014 sind 75% aller Internetnutzer auf den sozialen Netzwerken vertreten. Es gibt nun weltweit über 2 Milliarden aktive Nutzer.
  • YouTube erzielt für die Nutzergruppe der 18 bis 45 Jährigen eine höhere Reichweite als jedes andere Netzwerk.
  • Facebook hat auf vielen Medienplattformen, wie beispielsweise Wired, The Atlantic und Reuters, sogar Google überholt und ist nun die Quelle, die den meisten Traffic generiert.

 

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Ich hoffe, dass Du die sozialen Medien bereits fürs Marketing nutzt. 9 von 10 Unternehmen in den USA sind auf sozialen Netzwerken aktiv.

Laut dem „Social Media Examiner’s 2015 Industry Report„, sagen mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen, dass soziale Medien ihnen helfen, ihre Markenpräsenz zu erhöhen und ihren Umsatz anzukurbeln.

Also, was kannst Du im neuen Jahr erwarten? Wirst Du den Aufstieg neuer Social-Media-Plattformen erleben? Können Marketingexperten mehr Werbemöglichkeiten auf Nischen-Netzwerken erwarten?

Keine Sorge, ich habe eine Liste mit 6 Social-Media-Trends zusammengestellt, die Du wahrscheinlich in diesem Jahr sehen wirst. Sie werden durch Daten, sowie die jüngsten Ereignisse in der Welt der sozialen Medien untermauert.

Bist Du bereit, die Zielgruppe für Deine Marke aufzubauen und Deinen Umsatz durch die Nutzung sozialer Medien zu erhöhen?

Lade diesen Leitfaden herunter, denn er wird Dir helfen, Deine Marketingstrategie für das kommende Jahr zu gestalten. 

Hier ist der Trend Nummer 1, der Dir bei der Gestaltung Deiner Marketingstrategie helfen wird.

1. Live Video-Streaming wird immer beliebter, seit Facebook den Trend von Periscope und Meerkat aufgegriffen hat

Hast Du schon einmal von Periscope gehört? Oder Meerkat?

Das sind Live-Video-Streaming-Apps. Journalisten nutzen sie, um Live-Aufnahmen von Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Sogar Marken wie Red Bull übertragen die von ihnen organisierten Veranstaltungen rund um die Welt.

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Auch Spotify, eine führende Musik-Streaming-App, nutzt Periscope zur Übertragung exklusiver Auftritte von Gastmusikern.

Auf ihrer allerersten Scope befanden sich, nach Aussage von Spotifys Social Marketing Direktor, ungefähr 380 Live-Zuschauer auf dem Stream, etwa 1500 favorisierten den Stream.

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Also, warum startete die App so unglaublich erfolgreich, und warum kaufte Twitter sie im März 2015 für atemberaubende 100 Millionen Dollar? 

Wegen des Echtzeiteffekts, den Menschen an sozialen Medien lieben, zusammen mit der Tatsache, dass das Internet Videos liebt.

Du kannst posten, was Du gerade tust, im selben Augenblick, in dem Du es tust, ohne Speicherplatz auf Deinem Smartphone freimachen zu müssen.

Mit den Worten von Periscopes Gründer:

Es mag verrückt klingen, aber wir wollten etwas aufbauen, was der Teleportation am nächsten kommt.

Es gibt keinen besseren Weg, um einen Ort in Echtzeit zu erleben, als durch Live-Videos, richtig?

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Deshalb werden auf Periscope nun jeden Tag 350.000 Stunden Videoinhalte gestreamed.

Wie können Werbetreibende Periscope in ihre Marketingstrategie integrieren?

Für Werbetreibende ist Periscope eine großartige App, weil es nicht notwendig ist, eine Community von Grund auf neu zu erstellen. Du kannst Deine Live-Feeds an Deine vorhandenen Follower schicken und Deine Twitterpräsenz steigern, indem Du ihre Aufmerksamkeit weckst.

Hier sind einige Strategien:

1. Erstell einen überzeugenden Videotitel und erwecke die Aufmerksamkeit der Nutzer, von dem Augenblick an, wo diese auf Dein Video klicken. Wie schon Engadget sagte: „Sieh Dir unser Live-Unboxing von @ Microsofts @Surface 3 an, und zwar jetzt!“ Ein Computerfreak wäre begeistert, auf ein solches Video zu klicken und es sich anzusehen. 

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2. Scarcity ist immer ein wirksames Mittel, um bei Deinem Publikum Aufmerksamkeit zu erregen. Da eine Videoübertragung auf Periscope in 24 Stunden abläuft, ist es ein brillantes Tool für Dein Video-Marketing-Arsenal.

Du solltest auch das Anzeigen Deines Standorts einschalten, wenn es hilft, Deine Übertragung relevanter zu machen.

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3. Broadcaste auf Periscope, wenn Dein Twitter-Account die höchste Interaktion aufweist. Du kannst eine Ankündigung machen, dass Du einen Scope erstellst. Du kannst Scopes aber auch regelmäßig zu einer bestimmten Zeit erstellen. 

Sei darauf vorbereitet, die Kommentare schnell zu beantworten, weil sie sehr schnell verschwinden.

Du musst mit den Zuschauern interagieren, da sie den Kontakt zu Dir wünschen und einen Nutzen daraus ziehen möchten.

4. Du solltest Dich vielleicht bei Katch.me anmelden, um Deine Scopes für länger als 24 Stunden zu archivieren. Dies gibt Dir auch die Möglichkeit, Deine Scopes erneut zu teilen und einzubetten.

5. Selbst wenn Du Dich nicht bei Katch.me anmeldest, solltest Du Dir evtl. überlegen, Deinen Scope anderweitig zu nutzen, wenn er gut läuft. Lade ihn zum Beispiel auf YouTube hoch und schreib einen kurzen Blogpost, der den Inhalt des Scopes beschreibt.

Ein großes Problem, welches Dir bei der Nutzung von Periscope zu Marketingszwecken begegnen kann, sind irreführende Analysedaten.

Schau Dir beispielsweise Greg Galant’s unten stehende, beeindruckenden Statistiken an, die er auf Twitter geteilt hat.

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Nun lass mich die Zahlen einzeln interpretieren.

  • 100 % Retention ist falsch, weil dieser Wert auf nur einer Sitzung basiert und man ihn nicht auf diese Weise messen kann.
  • Die Gesamtzahl von 12 Besuchern, sah den Scope für insgesamt 15,31 Minuten. Das sind weniger als 1,5 Minuten pro Besucher bei einer 6,5 Minuten langen Sitzung.

Es gibt viele andere solcher Statistiken von verschiedenen Twitter-Nutzern, die eine Live-Übertragung mit Periscope durchgeführt haben. Wie diese Statistik.

Zuschauer sehen den Stream in Wirklichkeit jedoch nicht lang genug, um irgendeinen Nutzen daraus zu ziehen. Sie surfen nur schnell drüber hinweg, ohne dem Livecast irgendeine Beachtung zu schenken. 

Periscope hat bis jetzt noch keine API angeboten, sodass keine Plattform Dritter tiefer in ihren Analysen eintauchen können.

Vielleicht wird Twitter damit beginnen, umfangreichere Daten über Scope zu liefern. Oder zumindest eine API anbieten. 

Meerkat ist Periscope eng auf den Fersen. Twitter, der Eigentümer des Wettbewerbers Periscope, hat die App jedoch von der Nutzung seiner grafischen Möglichkeiten ausgeschlossen.

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Das Interesse an Meerkat hat im Laufe der Zeit nachgelassen (wie die Tweets unten zeigen).

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Wie kannst Du von Facebook Live profitieren, um der Live-Streaming-Präferenz Deiner Kunden gerecht zu werden?

Facebook stellt seinen Nutzern ein Live-Streaming in News Feeds zur Verfügung, direkt aus der App. Es hat das Potenzial, einen großen Anteil Deiner, an Live-Videos interessierten, Kunden anzusprechen (weil diese auf dem riesigen sozialen Netzwerk bereits vorhanden sind).

Die Live-Funktion auf Facebook startete im August 2015 für verifizierte Personen des öffentlichen Lebens, mit der iOS Mentions App. Dann wurde sie für private Profile und schließlich für verifizierte öffentliche Seiten freigegeben

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Vin Diesel verwendete Live, um mit seinen Fans zu kommunizieren.

Kannst Du die Anzahl der Follower erraten, die er erreichte?

Es waren unglaubliche 1 Millionen, plus Live Zuschauer!

Videos haben eine höhere organische Reichweite. Und Facebook bietet nun auch einen Anmelde-Button für Deine Fans an, sodass diese benachrichtigt werden, wenn Du das nächste Mal live auf Sendung bist.

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Sind das nicht genügend Gründe für Dich, mit der Integration von Livestreaming in Deinem Facebook-Marketing zu beginnen?

Hier sind 7 Tipps, die Dir helfen, Dich mit dem Live-Feature zurechtzufinden.

1. Du kannst mit Live beginnen, indem Du Dein Profil aufrufst (oder die IOS Mentions App) und den Live Button unter dem Statusupdate anklickst.

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Als nächstes musst Du eine fesselnde kurze Beschreibung für das Video verfassen.
Diese dient als Titel und wird der entscheidende Faktor sein, wie viele Menschen Dir folgen. Stell sicher, dass sie in engem Zusammenhang zum Hauptteil Deiner Übertragung steht (dessen Inhalt Du im Vorfeld definieren und planen musst).

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Mit einem Klick auf „Go Live“, beginnt Deine Übertragung. Nachdem das Video fertig gestellt ist, erscheint es auf der Timeline, wie jedes andere hochgeladene Video.

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Hinweis: Du kannst die Zuschauer-Reichweite des Videos steuern, indem Du die gewünschte Option in der Privatsphäre auswählst. Wählst Du die Option „Öffentlich“, kann das Video ein breiteres Publikum erreichen.

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2. Wie bei Periscope, musst Du auf während oder der Übertragung eingehende Kommentare von Nutzern reagieren.

Deine Fans werden begeistert sein, wenn Du ihren Namen erwähnst und während des Live Videos ihre Fragen beantwortest.

3. Übertrage keine Livesendungen über sehr triviale Themen. Mach etwas Besonderes daraus und schaffe Vorfreude, indem Du im Vorfeld ankündigst, dass Du live gehen wirst. Genau wie Stephen Amell es im folgenden Beispiel tut.

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Du kannst einen Blick hinter die Kulissen gewähren, wie es Mark Zuckerberg getan hat.

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Du kannst Deinem Publikum aber auch Produktdemos zeigen oder eine How-to-Sitzung abhalten (falls das für dein Unternehmen relevant ist).

4.Stell sicher, dass Deine Internetverbindung gut ist, bevor Du online gehst. Überprüfe außerdem, ob der Ton laut und deutlich ist.

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Wenn Du die Verbindung während der Übertragung verlierst, kannst Du versuchen, an einen Ort mit einer besseren Signalstärke zu wechseln.

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5.Deine Sendedauer kann zwischen 2 und 20 Minuten betragen. Nutzt Du Facebook, werden Dir längere Sequenzen helfen, mehr Fans zu erreichen.

Jack Jones ging mit seinen Streichen für eine Stunde live und der Post erhielt wahnsinnige 51.632 Likes, 46.197 Kommentare und 3.413 Shares (bis zum Zeitpunkt, an dem dieser Post geschrieben wurde).

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Du musst jedoch interaktiven und hochwertigen Inhalt liefern, während Du auf Sendung bist, andernfalls wirst Du nicht so gute Zahlen erreichen.

Teste außerdem verschiedene Laufzeiten und finde die ideale Länge.

6. Hier siehst Du das Basis-Dashboard, von wo aus Du nach dem Ende der Liveübertragung Änderungen an Deinem Video vnehmen kannst.

  • Du kannst eine Videokategorie passend zu Deinem Unternehmen festlegen.
  • Wähle aus den 10 angebotenen Thumbnails aus oder lade Dein eigenes hoch.
  • Ändere Deinen CTA, mach ihn überzeugender.

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7. Du kannst das Video sogar in einen Blogpost umfunktionieren, der die Highlights enthält. Guy Kawasaki teilte einen Post, in dem er seine ersten Versuche mit der Facebook-Live-Funktion schildert.

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Pro Tip: Du wirst die Einführung von kosteneffizienten Virtual Reality Geräten (wie Ricoh Theta), mit denen ein 360 Grad Live Video gezeigt werden kann, erleben. 

Solche 3D Erlebnisse können auch durch Deine eigenen Smartphones, mit Geräten wie Google Cardboard, erstellt werden, die Dein Smartphone in ein Virtual Reality Gerät verwandeln.

Hier ist ein Beispiel von einem von Nescafe geschossenen Virtual Reality Video über eine Kaffeeplantage.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=7dgQxtyBAGk]

Willst Du den Sprung zu einem 360 Video für Dein Social-Media-Marketing wagen?

Dann fang mit dieser Anleitung von Antonio an.

2. Der Kickstart Deines Social-Commerce durch die Verfügbarkeit von Buy-Tasten auf allen wichtigen Social-Media-Plattformen

Bereits im Juli 2014 teilte Facebook mit, dass es „Jetzt Kaufen“ Call-to-Actions getestet hat, um den direkten Kauf zwischen Nutzern und dem Unternehmen zu erleichtern, ohne Facebook zu verlassen.

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Sie würden im Newsfeed sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten erscheinen, und man könnte sie entweder auf der Seite posten oder sogar als Werbung, die den Umsatz steigert, nutzen.

Der Test wurde auf ein paar kleine und mittlere Unternehmen in den USA beschränkt. 

Später, im Juli 2015, führte Facebook Seiten für Shops ein.
 Diese Funktion gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte direkt auf ihrer Facebook-Seite zu präsentieren.

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Wie lange würde es dauern, bis Pinterest diesem Trend folgt?

Deren demographische Daten zeigten einen Frauenanteil von 80 % (Frauen haben eine höhere Kaufkraft) und Frauen sind eine wichtige Einnahmequelle für viele Einzelhändler.

Am 30. Juni 2015 führte Pinterest deshalb für seine Nutzer Verkauf-Pins ein (gestaltet mit dem Fokus auf die mobile Nutzung).

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Pinterest startete den Test mit Marken wie Macys, Neiman Marcus und Nordstrom. Später kündigte Pinterest sogar die Integration der Pins mit Bigcommerce, IBM Websphere und Magento an.

Hier ist das offizielle Einführungsvideo der Kauf-Pins Pinterest.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=4-GpAtiSX7o]

Du kannst sogar die Farben des Pins testen oder die Möglichkeit anbieten, ein Produkt zu kennzeichnen, wenn Du zurückkommen und es später kaufen möchtest.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=K5YmndE7WFo]

Möchtest Du sorgfältig ausgewählte Produkte auf Pinterest kaufen?

Dann wähle einfach die Kategorie „Kaufe unsere Auswahl“.

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Pinner können alle käuflichen Pins eines bestimmten Unternehmens einsehen, indem sie zu ihrem Pinterest-Profil gehen und „Shop Pins“ anklicken.

Die medienreiche soziale Plattform Instagram stellte verschiedene Anzeigenformate zur Verfügung, einschließlich des ‘Shop Now’-Buttons mit einer verbesserten Zielausrichtung für Werbetreibende.

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Twitter folgte dem Beispiel anderer sozialer Netzwerke und erlaubte Unternehmen den Direktverkauf mit dem ‚Buy‘-Button.

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Also, was bedeuten diese „One-Klick-Käufe“, ohne die App zu verlassen, für Dich?

Transnationalisierung kann Unternehmen dabei helfen, ihre Verkäufe enorm zu steigern, da sie Reibungen aus dem mobilen Konversionsprozess entfernt.

In der Tat beträgt der durchschnittliche Verkaufswert auf Pinterest $50. 93 % der Pinterest-Nutzer planen ihre Einkäufe über die Plattform. 

Wenn Du ein E-Commerce-Unternehmen betreibst, dann würde ich Dir empfehlen, dich anzumelden und die ‚Buy Now‘- Buttons auf Deinen sozialen Plattformen zu nutzen.

Wenn Du Shopify verwendest, dann folge den Schritten in diesem Artikel und starte mit Twitter und Pinterest. Bald wirst Du Erkenntnisse über Deine Verkäufe und Interaktionen in Deiner Shopify-Auftragsstatistik erhalten.

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Wenn Du eine Modemarke hast, solltest Du auf jeden Fall in Social-Commerce einsteigen. Man kann nie wissen, ob und wann die ‚Buy‘-Button Anzeigenmüdigkeit einsetzt und die Spontankäufe abflachen.

3. Du könntest einen riesigen Anstieg der bezahlten Social-Media-Werbekampagnen sehen, die von Markennahmen gestartet werden

Sofern Du jemals auf Facebook Marketing betrieben hast, weißt Du, wovon ich rede.

Die organische Reichweite von Seiten auf Facebook befindet sich in kontinuierlichem Rückgang (so niedrig wie 2,27 % für Seiten mit über 1 Millionen Likes). Unternehmen müssen jetzt zahlen, um ihre Zielgruppe zu erreichen und Leads zu generieren.

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Erwarte Änderungen in den Algorithmen anderer sozialer Netzwerke. Du wirst zahlen müssen, um mehr Markensichtbarkeit zu erlangen.

Twitter war kürzlich in den Nachrichten, weil entschieden wurde, ihren prominenten Nutzern keine Anzeigen mehr zu zeigen (Nutzer mit vielen Followers). Dies könnte mehr Anzeigen im durchschnittlichen Twitter-User-Stream bedeuten.

Aber es sollte Dich nicht zu sehr sorgen, dass soziale Netzwerke den Mehrwert für ihre Nutzer erhöhen, indem sie die Option bezahlter Anzeigen anbieten.

Deine Zielgruppe ist auf diesen Plattformen präsent und teilt riesige Mengen an Informationen über ihre Lebensereignisse und ihr Verhalten, was Dir eigentlich helfen kann, sie mit großer Zielgenauigkeit ins Visier zu nehmen.

Zum Beispiel kannst Du Leute gezielt ansprechen, die auf Facebook kürzlich ihre Verlobung mitgeteilt haben.

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Oder Leute, die kürzlich Marketingdienstleistungen für Unternehmen gekauft haben.

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1500 Werbemerkmale sind allein im Facebook-Werbesystem verfügbar, um Kunden gezielt anzusprechen. Und mit den Partnergruppen auf Twitter- kannst Du sogar Nutzer, basierend auf ihren offline Aktivitäten, erreichen. Du erhältst mehr als 1000 verschiedene Zielgruppen, verteilt auf 12 breit ausgelegten Kategorien.

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Dreht sich nicht alles um die ROI, den Du am Ende erreichst?

Du solltest also nicht depressiv werden, wenn Du von Facebook einen Klick für weniger als € 0,03 erhalten kannst.

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Oder erwirtschafte $41.254,34 mit beworbenen Pins auf Pinterest, für die Du nur $ 775,50 ausgegeben hast.

4. Ständige Datenschutzprobleme durch Hacker können beim Benutzer zu Bedenken hinsichtlich Datensicherheit und Privatsphäre führen

Der„schnell reich werden“ Onlinebetrug hat sicher zur Verunsicherung der leichtgläubigen Nutzern und zum Verlust der Glaubwürdigkeit des Internets beigetragen.

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Aber vergiss solche Spam-Mails aus Nigeria und Junk-Anzeigen, wie man Millionen mit 60 Minuten Arbeit von zu Hause aus machen kann.

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Im Jahr 2015 wurdest Du Zeuge hochkarätiger Sicherheitsverletzungen und Datendiebstählen wie die 9,7 GB, die bei Ashley Marathon gehackt wurden – die Daten von 32 Millionen Nutzern zusammen mit 7 Jahren Kreditkarten, und anderen Details über Zahlungstransaktionen, wurden veröffentlicht.

Ich habe sogar noch mehr schlechte Nachrichten für Dich. Wie ZDNet berichtet, war 2015 fast jeder Amerikaner von mindestens einer Datenschutzverletzung betroffen.

In der Tat, der Verlust der Privatsphäre ist ein Beispiel für die negativsten Auswirkungen, die durch den Aufstieg von Personal-Tech entstanden sind.

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Laut einer Microsoft Umfrage, gaben die Befragten aus 11 von 12 Ländern an, dass persönliche Technologien einen negativen Einfluss auf ihre Privatsphäre haben.

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In einer von Broadband Genie durchgeführten Umfrage, sagten 77 % der Internetnutzer in Großbritannien aus, sie hätten das Gefühl, das Internet sei gefährlicher geworden.

Das hat sowieso schon verunsicherte Internetnutzer noch zögerlicher werden lassen, ihre persönlichen Daten mit Dir zu teilen – wie beispielsweise ihre E-Mail-Adresse und Kontaktinformationen oder ihre Bereitschaft, sich auf Deiner Webseite einzuloggen und Dir zu erlauben, Zugang zu ihren Informationen mit ihrem Social-Media-Profil zu erlangen.

Diese Nutzer sind auch vorsichtiger geworden, ihr Portemonnaie zu zücken und ihre Kreditkarteninformationen einzugeben, um einen Kauf bei Dir abzuschließen.

Also, was bedeutet das für Marken und Vermarkter wie Dich? Hier sind 5 Strategien zur Bekämpfung dieser Flut von Unsicherheit.

1. Verwende „Social Proof“, um Deine Kunden zu überzeugen: Der effektivste Weg, Deine Conversion Rates zu steigern und Umsätze von Kunden zu erzielen, die kurz vor der Kaufentscheidung stehen, ist Deine Vertrauenswürdigkeit zu beweisen.

Du kannst „Social Proof“ in verschiedenen Formen nutzen, wie zum Beispiel durch die Anzahl Deiner Fans und Follower auf sozialen Netzwerken. 

Du kannst sogar Testimonials einfügen und zeigen, was Deine Kunden auf den sozialen Netzwerken über Dich sagen. James Clear tut das auf seiner „Über Uns“-SeiteEr zeigt Tweets, die Abonnenten seines Newsletters verfasst haben.

image25Du kannst auch detaillierte Fallstudien rund um Dein Produkt schreiben und diese mit Deinen Fans teilen. So hat es Hootsuite auf Twitter getan (siehe unten).

@hootsuite Looks great! 🙂

— Five Guys (@Five_Guys) February 17, 2015

2. Nutze keine unseriösen Marketing-Taktiken, die die Nutzererfahrung verletzen. Ist Deine Marke online negativ belastet? Niemand wird sich sicher dabei fühlen, auf einer Webseite Informationen zu hinterlassen, deren Anzeigen auf einer Porno-Webseite erscheinen.

Stell sicher, dass Deine Anzeigen nur auf für Deine Nische relevanten Webseiten erscheint, wenn Du Dich mit bezahlter Werbung befasst.

Beispiel: Bei Google AdWords kannst Du Deine Anzeigen-Platzierungen im Display-Netzwerk verwalten. Klick einfach auf Platzierungen, um eine Liste der Webseiten zu erhalten, auf denen Deine Anzeigen erscheinen. Dann wähle eine Webseite aus und nutze das Drop-Down-Menü, um zur Option „Ausschließen“ zu gelangen.

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3. Sei transparent. Sende eine Benachrichtigung an Nutzer, sobald Du Deine Datenschutzrichtlinien änderst. Du kannst nicht eines Tages einfach aufwachen und damit anfangen, die Daten Deiner Nutzer, in der von Dir gewünschten Weise auszuwerten, selbst wenn dies geschieht, um ihnen mit zielgerichteter Werbung oder besserem Content zu dienen. 

Das würde zu einem Vertrauensverlust führen und die Glaubwürdigkeit Deiner Marke in Frage stellen.

Und es könnte letztendlich mit einem Gerichtsverfahren enden – der schlimmste Alptraum eines Unternehmens. Vertrau mir, Gerichtsverfahren sind kein Spaß und sehr kostspielig.

Yahoo muss eventuell wegen E-Mail-Datenschutzproblemen aus dem Jahr 2013, 4 Millionen Dollar an die für die Anwälte ihrer Kunden Girard Gibbs und Kaplan Fox zahlen.

Du musst eine Benachrichtigung mit den Änderungen der Datenschutzerklärung an Deine Nutzer senden.

Schaue Dir als Beispieldie E-Mail von Elance an. Sie enthält Links zu den 8 Abschnitten der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die aktualisiert wurden. Die E-Mail enthält sogar einen Überblick zu jedem Abschnitt. Ordentlich gemacht, nicht wahr?

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Du kannst außerdem ein paar Informationen hinzufügen, wie Nutzer das Tracking verhindern können.

In der unten aufgeführten E-Mail, bittet Pinterest seine Nutzer, ihre Konto-Einstellungen zu ändern, wenn sie nicht getrackt werden wollen. Pinterest stellt sogar einen Direktlink zur Verfügung.

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Mehr Beispiele über Veränderungensmitteilungen der Datenschutzrichtlinien findest Du in diesem Termfeed-Artikel.

4. Füge eine deutlich sichtbare Haftungsausschluss-Klausel ein, wenn Du E-Mails sammelst. Wo auch immer Du auf Deiner Webseite ein Anmeldeformular zur Sammlung von Besucher-Daten einfügst, eine Erklärung über die Gewährleistung der Datensicherheit ist wichtig.

Schau Dir die Erklärung auf meiner Seite NeilPatel.com an.

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Du solltest allen E-Mails an Deine Abonnenten einen Hinweis hinzufügen, warum sie ein Update erhalten.

Es gibt nämlich verschiedene Wege, sich für einen Newsletter anzumelden (zum Beispiel über einen Lead-Magneten oder Content-Upgrade eines Blogposts). Du solltest also Deinen Abonnenten erklären, wie sie auf Deine Liste gekommen sind.

Die mit den E-Mails von Jon Morrow (BoostBlogTraffic.com) versandte Benachrichtigung, ist ein gutes Beispiel für einen Haftungsausschluss.

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Baust Du eine Liste mit Adressen für Deinen Newsletter auf, musst Du die Vorschriften Deines Landes für Datenschutz beachten. Dieser Artikel von Lubenda über die Datenschutzrichtlinien für E-Mail-Newsletter eignet sich, um sich mit den wichtigsten Problemen vertraut zu machen.

5. Biete sichere Zahlungssysteme für Transaktionen an. Laut einer eConsultancy Umfrage, gaben 58 % der Befragten an, sie hätten die Checkout-Seite verlassen, weil sie Zweifel an der Sicherheit der Zahlungsmethode hatten.

Besorg Dir ein Secure Sockets Layer (SSL) Zertifikat für Deine Webseite. Es erstellt eine sichere Verbindung für Deine Webseite und verschlüsselt Kreditkarteninformationen.

Du solltest außerdem die Payment Card Industry (PCI) Council Standards erfüllen, um Vertrauen bei Deinen Kunden aufzubauen. Platziere die PCI und SSL Zertifikate auf Deiner Webseite.

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Wenn Du mit Shopify arbeitest, kannst Du auch deren Sicherheitszertifikate verwenden. Diese entsprechen den PCI Standards.

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5. Messaging-Apps wie WhatsApp und Facebook Messenger eröffnen für Marken neue Kommunikationswege mit ihren Kunden

Mobil ist nicht länger die Zukunft. Es passiert jetzt. Messaging-Apps sind die Lebensader der Kommunikation auf Mobiltelefonen. Schau Dir ihre Dominanz bei der Nutzung mobiler Geräte an.

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Hier ist ein weiteres Diagramm über die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer der bekanntesten Messenger-Apps. 

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Welche Pläne hat Facebook mit seinen Messenger Apps, WhatsApp und Facebook Messenger? Welche Pläne gibt es, die vielen Nutzer zu Geld zu machen?

WhatsApp verspricht – Du wirst keine Werbeanzeigen sehen. Am 18. Januar kündigten sie sogar an, auf die jährlichen Abo-Gebühren zu verzichten. Das Unternehmen denk aber auch darüber nach, Tools für Unternehmen zu testen. Das wird dem Benutzer erlauben, mit seiner Bank oder einer Fluggesellschaft über WhatsApp zu kommunizieren.

Um Dir einen Eindruck über die Zukunft der Messenger zu verschaffen; Facebook arbeitet beispielsweise bereits mit Uber zusammen. Du kannst jetzt über den Messenger Deine Fahrten buchen.

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Messaging-Apps haben außergewöhnlich großen Traffic und werden ausgezeichnet bewertet. Ihre Umsatzaussichten scheinen jedoch nicht so glänzend zu sein. Portio Research schätzt, dass der weltweite Umsatz der Messaging Apps in Zukunft eher rückläufig sein wird (nachdem er im letzten Jahr seinen Höchststand erreichte).

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Für Messaging-Betreiber scheint die Öffnung ihrer Kanäle zur Kommunikation von Handelsmarken mit Kunden und Interessenten, der beste Weg zu sein, die Herausforderung der Monetarisierung zu meistern.

6. Content steht im Mittelpunkt. Facebook erlaubt die Veröffentlichung von Artikeln in voller Länge, um Nutzer an die Plattform zu binden.

Im Februar 2014 öffnete LinkedIn der Öffentlichkeit die Türen zu seiner Publikationspattform.

Facebook hat mit Instant Articles den Vorstoß unternommen, Optionen zur Veröffentlichung auf seinem eigenen Server anzubieten.

Herausgeber haben die Möglichkeit ihre Artikel interaktiv mit eingebetteten Videos, Audioplay, Audio-Untertiteln, Landkarten und mehr zu verknüpfen. 

Das kann eine weitere bedeutende Quelle für die Präsentation Deiner Marke und der Verbesserung Deiner sozialen Interaktionen sein.

Wie genau läuft das ab?

Du kannst Deine besten Artikel, (veröffentlicht auf Deinem eigenen Content Management System) erneut nutzen, um ein bisher noch unbekanntes Publikum mit den 1 Milliarde+ Nutzern von Facebook zu erreichen.

Um Dir eine Idee von dem Traffic zu geben, den Du durch die Wiederverwendung von Content erhalten kannst, sieh Dir die Ergebnisse an, die Matthew Woodward durch die erneute Veröffentlichung eines Blogbeitrags über SEO erzielt hat.

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Jawohl, 3000 Views auf LinkedIn. Zusätzlich gelang es ihm, 332 neue Abonnenten durch den Beitrag zu akquirieren (eine Conversion Rate von 76,15 %).

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Jeff Goins teilt gelegentlich ebenfalls Blogbeiträge in Medien. Er erreicht nicht nur ein außergewöhnlich großes Interesse, er fügt auch Links zu ähnlichen Blogbeiträgen in den Artikel ein und setzt am Ende des Artikels einen Link zu seinem Newsletter.

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Er spricht detailliert über die Vor- und Nachteile der Verbreitung von Artikeln über Medien in dieser Podcast Episode.

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Fazit

Du könntest jetzt sagen, dass Trends nur kurzfristige und nicht vorhersehbar sind.

Aber wenn Du Dich darauf vorbereitest auch nur einige dieser Trends in Deine Social-Media-Marketingstrategie aufzunehmen, dann könntest Du als Trendsetter davon profitieren.

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Sobald andere Unternehmen ebenfalls auf diese Taktiken zurückgreifen, sind sie nicht länger so wirksam für die Ergebnisse Deines Unternehmens.

Ich habe umsetzbare Strategien behandelt, wann immer dies möglich ist. Mit ihnen kannst Du jeden dieser sechs Trends für Deine Zwecke nutzen. Ich hoffe, Du kannst daraus Kapital schlagen. 

Ich möchte Deine Meinung hören. Was sind Deine Prognosen für die soziale Medienlandschaft in der Zukunft?

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