Die ultimative Anleitung zum B2C Content-Marketing

Content-Marketing ist nicht nur ein Modewort; es ist eine äußerst erfolgreiche Marketingstrategie. MarketingSherpa  setzte Content-Marketing ein, um den Blog Traffic um 232 % zu erhöhen, und die Statistiken von Buffer zeigen, dass die regelmäßige Veröffentlichung von nützlichem Content einen großen Einfluss auf die Finanzen des Unternehmens hat.

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Bei diesem Erfolg ist es nicht verwunderlich, dass gemäß des Content Marketing Institute „86 % der B2C Marketer Content-Marketing einsetzen und 55 % der B2C Marketer ihren Content-Marketingaufwand nächstes Jahr erhöhen möchten.”

Mit anderen Worten, wenn Du Direktmarketing bei Verbrauchern einsetzt, entweder durch Deinen Blog, Deine Unternehmensseite oder Deinen Webshop, dann solltest Du wissen, wie man Content-Marketing erfolgreich umsetzt. Diese ultimative Anleitung zeigt Dir, wie Content-Marketing eingesetzt wird, um Organic Traffic zu verbessern, eine Community aufzubauen und Deine Marke besser zu positionieren.

Dazu gehört:

  • Was ist B2C Content-Marketing?
  • B2C-Kunden verstehen
  • Schlüsselelemente des B2C Content-Marketing
  • Der Unterschied zwischen B2B & B2C Content-Marketing
  • Wie gelingt B2C Content-Marketing
  • B2C Brandmarketing-Strategien

Downloade dieses praxisnahe Arbeitsblatt, um mit der Erstellung von B2C Content zu beginnen.

Was ist B2C Content-Marketing?

Business-to-Consumer (B2C) Content-Marketing beinhaltet die verwendeten Methoden und Best Practices für die Werbung von Produkten und Services bei Verbrauchern mit Hilfe von nützlichem und ansprechendem Content.

Aus einer Forschungsstudie von Heidi Cohens Blog geht hervor, dass 37 % der Marketer zustimmen, dass Content-Marketing eine erfolgreiche Strategie zur Leadgenerierung, zum Kontaktaufbau und zur Absatzsteigerung ist.

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Im Gegensatz zu Unternehmen neigen Endverbraucher dazu, eine spezifische Lösung für ein ihnen bekanntes Problem zu suchen. B2C Content-Marketing kann dabei helfen, diesen Bedarf zu decken und das Interesse an Deinen Produkten zu steigern.

Ist Content-Marketing das gleiche wie Inbound-Marketing? Du bist Dir vielleicht nicht sicher, ob es einen Unterschied zwischen Content-Marketing (wofür Copyblogger bekannt ist) und Inbound-Marketing (wofür HubSpot bekannt ist) gibt. Es wurde bereits viel darüber diskutiert.
In der nachstehenden Abbildung zeigt HubSpot, wie verschiedene Abteilungen diese beiden Begriffe interpretieren.

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Immer noch nicht klar? Ich kann es Dir nicht übel nehmen.

Meine eigene Auffassung nach jahrelangem Einsatz von Content, um Leads zu erfassen und Verkäufe abzuschließen, ist, dass Mike Lieberman den Durchblick hat. Er sagt, dass Inbound-Marketing die Taktiken beschreibt, die hochwertigen Content nutzen, um potenzielle Neukunden für Dein Unternehmen zu werben, anstatt ihnen Nachrichten aufzudrängen. Content-Marketing ist ein wichtiger Teil einer erfolgreichen Inbound Marketing-Kampagne.

Inbound-Marketing und Content-Marketing arbeiten Hand in Hand. Content ist das wichtigste Element, das Du nutzen kannst, um Leads zu erfassen und zu pflegen. Zeige und baue Loyalität bei potenziellen Neukunden auf, wecke das Interesse an Deinem Unternehmen und verbessere Deinen Such-Traffic.

B2C-Kunden verstehen

Für Unternehmen gibt es viele Vorteile des Direktmarketings bei Verbrauchern, weshalb in den nächsten 12 Monaten auf diesem Gebiet viele Unternehmen mehr aufwenden möchten.

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Ein großer Vorteil des B2C Content-Marketing ist, dass Du die Verbraucher direkt ansprichst ohne einen Zwischenhändler, was zu einem kürzeren Verkaufszyklus führt (mehr dazu später). Der individuelle Verbraucher fällt die endgültige Kaufentscheidung, die meist auf rationalem und emotionalem Denken basiert. Bedenke das, wenn Du Dein Content-Marketing Material erstellst.

Die meisten Verbraucher sind komplex und denken nicht so viel über Deine Marke nach, wie Du es Dir vorstellst. Das veranschaulicht dieser Cartoon von Marketoonist:

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Daher musst Du bei der Markenauswahl klug sein, um Verbraucher zum Kauf zu verleiten, indem Du sie an erste Stelle stellst, eine entsprechende Sprache sprichst und ihre Gefühle ansprichst.

Die Kraft der Gefühle: Gefühle machen unser Leben nicht nur bunt, Customer Lifetime Value und langfristige Conversion vergrößern.

Die richtigen emotionalen Begriffe können die Aufmerksamkeit Deiner potenziellen Neukunden erregen und ihnen einen Grund geben, mit Dir Geschäfte zu machen. Es gibt zahlreiche Beispiele hierfür.

Stream Send, ein Anbieter in der Branche des E-Mail-Marketings und den Social-Delivery-Services, setzt emotionale Begriffe ein, um schnell Kontakt zu potenziellen Neukunden herzustellen und ihnen einen ersten Eindruck der Vorteile zu geben, die sie haben, wenn sie daran teilnehmen.

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Als MailChimp ihre Seite umgestaltet und sie freundlicher und ansprechender gemacht haben, haben sie ihren Kundenstamm um 600 % in einem Jahr vergrößert. Zwei beliebte Online Shops erzeugen verschiedene Gefühle bei Käufern.

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Bei der Erstellung von B2C Content solltest Du positive Gefühle erwecken und Deine Botschaft sollte sich auf Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle des Verbrauchers fokussieren. So kannst Du am besten jegliche Bedenken zerstreuen.

Timing ist alles: Laut List musst Du herausfinden, was Verkaufsmöglichkeiten auslöst, um potenzielle Neukunden zu gewinnen, bevor es Deine Konkurrenz tut. Darum geht’s beim richtigen Timing.

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Ich rate meinen Lesern oft, aktuelle Ereignisse zu verfolgen und Google und Twitter zu nutzen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn Du das machst, sehen Verbraucher Dich als eine hilfreiche Wissensquelle und beginnen, Dir zu Vertrauen und Deine Marke zu schätzen.

Es geht nicht nur darum, die Information zu haben, sondern auch zu wissen, wann sie geteilt werden soll. Ich habe kürzlich eine Infografik veröffentlicht, die zeigt, dass bei sozialen Medien das B2C Engagement und CTR mittwochs und an Wochenenden am höchsten sind. Wenn Du mehr Retweets möchtest, dann solltest Du gegen 17:00 Uhr tweeten.

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Egal, ob Du E-Mail-Marketing, Blogging oder Social Media Marketing benutzt, sie sind alle auf Timing angewiesen, um erfolgreich zu sein. Eine Abbildung von Optimal Victory zeigt, dass Personen E-Mails donnerstags öfter lesen als an jedem anderen Tag der Woche.

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Wonach sucht Deine Zielgruppe? Um ein erfolgreicher B2C Content Marketer zu sein, musst Du wissen, was Deine Zielgruppe möchte. Sie zu finden ist einfach, aber herauszufinden, was sie beschäftigt und wieso sie bestimmte Seiten besucht, ist das eigentliche Problem.

Einfacher gesagt: alle Verbraucher suchen nach Lösungen für ihre Probleme. Finde heraus, was für Probleme das sind, und schon kannst Du Dein Content-Marketing darauf ausrichten.

Wenn Du beispielsweise eine E-Commerce Seite betreibst, zeigt Dir die Untersuchung von Lab42’s study, dass die meisten Verbraucher eine kostenlose Lieferung einem Preisnachlass vorziehen. American Express zeigt die Bedeutung von Bewertungen für 81 % der Käufer auf. Das ist eine gute Information bei einem Online Shop.

Was ist mit anderen Unternehmen? Das ist einfach! Wenn Du herausfinden willst, was Verbraucher möchten, musst Du Dich nur durch ihre gesuchten Keywords buddeln.

Hier wird anhand eines Beispiels aus der Automobilindustrie erklärt, wie es geht.

Schritt #1: Besuche Google AdWords Keyword Planner. Gebe Dein Ziel-Keyword ein, scrolle runter und klicke auf „Los“.

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Schritt #2: Klicke auf den Tab „Keyword-Ideen“.

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Schritt #3: Wähle ein Keyword aus.

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Schritt #4: Setze das neue Keyword in das Suchfeld ein, dann klicke auf „Ideen abrufen“. Die Ergebnisse der Long Tail Keywords zeigen genau, was Deine Verbraucher möchten.

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Das verraten uns die Ergebnisse:

  • Installation einer Rückfahrkamera – Der Verbraucher möchte wissen, wie man eine Rückfahrkamera installiert.
  • Motorrad-Rückfahrkamera – Der Verbraucher möchte eine Rückfahrkamera für ein Motorrad, nicht für ein Auto.
  • Wireless Rückfahrkamera – Der Verbraucher ist nur an einer kabellosen Kamera interessiert.

Wenn Du verstehst, was Deine Verbraucher suchen, kannst Du ihre Probleme lösen, indem Du nützliche Artikel, Tutorial-Videos, Infografiken und vieles mehr erstellst. Darum geht’s beim B2C Content-Marketing.

Schlüsselelemente des B2C Content-Marketing

Das oberste Ziel des B2C Content-Marketing ist die Leaderfassung, -pflege und Conversion von potenziellen Neukunden zu loyalen Bestandskunden. Hierfür benötigst Du die vier Ps des Marketings:

  • Produkt
  • Platzierung
  • Preis
  • Promotion

In diesem Zusammenhang liefert Masterful Marketing einen Überblick über die grundlegenden Elemente der B2C Content Marketing-Kampagne. Hier ist meine Meinung dazu, wie diese beiden miteinander in Verbindung stehen:

1. Produktabhängig: Als B2 Content Marketer benötigst Du ein anwendungsfähiges Produkt. Egal, ob das Produkt greifbar (wie eine Uhr), zum Herunterladen (wie Kurzberichte, Weißbücher, E-Books) oder digital (Software, Plug-Ins, Tools, etc.) ist, Du benötigst ein relevantes Produkt, das Du Deinen Zielverbrauchern vermarkten kannst.

Beispielsweise bietet Darren Rowses Digital Photography School zahlreiche Qualitätsprodukte an, die mit seinem zentralen Ziel, dass Menschen bessere digitale Fotos machen, zu tun haben.

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2. Design und Benutzererfahrung: Design ist ein weiteres zentrales Element einer erfolgreichen B2C Content Marketing-Kampagne. Auf dem hart umkämpften Markt von heute beeinflusst das Design die Benutzererfahrung. Tatsächlich ist Design Marketing.

Hier ist ein Beispiel. Conversion Rate Experts erzielten 1 Million Dollar für Moz  mit einer Landing-Page und zahlreichen E-Mails. Wie haben Kevin Woodberry und sein Team diese Ergebnisse erreicht? Das hat er dazu gesagt:

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Gleichermaßen erhöhte Cloudsponge seine Conversions um 33 % nach einer Umgestaltung der Seite von diesem Design:

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zu diesem:

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3. Großer Absatzmarkt: Laut Emarketer erreichten B2C E-Commerce Verkäufe 1,7 Billionen Dollar im Jahr 2015, vor allem durch die Expansion der online und mobilen Nutzer. Da es mehr Einzelverbraucher gibt als Unternehmen, ist dies eine großartige Möglichkeit, viele Menschen zu erreichen.

Zappos  macht das erfolgreich mit Hilfe eines einfachen Versprechens: Wenn Du ein Produkt aus ihrem Shop kaufst, erhältst Du die Lieferung kostenlos und hast 365 Tage lang eine kostenlose Rückgabegarantie. Dies ist nicht nur Teil der Zappos-Kultur, sondern auch ein zentraler Vorteil für Verbraucher, indem sie dazu ermuntert werden, in Zukunft zurückzukommen.

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4. Emotionale Kaufentscheidungen: Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, sind Gefühle ein wichtiger Teil des B2C Content-Marketing. Masterful Marketing besagt, dass emotionale Kaufentscheidungen von Verbrauchern auf Status, Wunsch und Preis basieren.

Timothy Sykes nutzt emotionale Reize, um E-Mail Leads zu erfassen und später den Verkauf abzuschließen. Die Idee, viel Geld in kurzer Zeit zu verdienen, gefällt seinen potenziellen Neukunden mit dem Bedürfnis nach Status.

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In diesem Beispiel von 99Designs weckt die Seite Gefühle („Ein Design, das Sie lieben werden“) und verbindet es mit ansprechenden Farben.

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Die Farbe ist wichtig, um Vertrauen aufzubauen, Gefühle hervorzurufen, Markenerkennung zu steigern und Absatzsteigerungen zu erzielen. In 85 % der Fälle ist das der Grund, wieso Menschen etwas kaufen. Die richtige Farbauswahl ist daher enorm wichtig beim Content-Marketing.

Eine Infografik von KISSmetrics verdeutlicht, dass, wenn Du Marketing für Frauen und junge Mädchen machst, pink ihnen am meisten gefällt. Wenn Du jedoch Luxusprodukte verkaufst, nimm lieber schwarz, wie bei Yachtworld.

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Der Unterschied zwischen B2B & B2C Content-Marketing

Es gibt einen Unterschied zwischen B2B und B2C Content-Marketing. In beiden Fällen erstellst Du Content für reale Menschen mit realen Wünschen, aber es gibt einen großen Unterschied darin, was sie suchen:

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Auch haben Verbraucher einen kürzeren Verkaufszyklus als Unternehmen. Ihnen ist es egal, wie Du ein Produkt herstellst. Sie interessiert nur, ob es auf sie zugeschnitten ist. B2C Content Marketing-Kampagnen helfen, Informationen zur Verfügung zu stellen, die potenzielle Neukunden zu Kunden macht.

Wenn sich ein Verbraucher beispielsweise entscheidet, ein Amazon Fire HD6 zu kaufen, geben sie vielleicht eine Bestellung auf, nachdem sie eine Bewertung gelesen oder eine Fernsehwerbung gesehen haben, und schauen sich möglicherweise nicht die technischen Angaben an.

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Im Gegensatz dazu würde sich ein unternehmerischer Käufer wahrscheinlich im Rahmen des Marktforschungs- und Entscheidungsprozesses die Funktionalität und technischen Merkmale anschauen.

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Wenn ein Unternehmen ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmte Service möchte, betreiben sie entsprechende Recherche, führen Interviews durch, belegen Online-Kurse und nehmen an Live-Events teil. Einzelne Verbraucher haben diese Zeit möglicherweise nicht. Deswegen sollte der Verbraucher‑Content kurz und prägnant sein.

Wenn Du nach weiteren Ideen zur Erstellung von Content dieser Art suchst, lies 10 Schritte, um Dein Content-Marketing zu verbessern.

Wie gelingt B2C Content-Marketing

Wenn Du mit B2C Content-Marketing erfolgreich sein möchtest, gibt es zahlreiche Dinge, die Du tun solltest.

Verbraucherziele identifizieren: Um ein erfolgreicher B2C Content Marketer zu sein, solltest Du die Ziele Deiner Kunden identifizieren, wie die Abbildung von New Zealand Trade & Enterprise zeigt.

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Jeder Verbraucher hat ein Ziel. Zum Beispiel möchten 55 % der mobilen Nutzer, die ein Produkt in der Suche recherchieren, es innerhalb von einer Stunde bestellen..

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Wenn Verbraucher Produkte kaufen, erwarten sie, dass sie ihre Probleme lösen. Die Schlüsselfrage, die man mit Content Marketing beantwortet: Wird mein Produkt die Bedürfnisse meiner Verbraucher erfüllen?

Informiere Dich über die Arten von Headlines, die Verbraucher anspricht: Wenn es das oberste Ziel des Verbrauchers ist, Zufriedenheit durch das Kaufen Deines Produkts zu erlangen, wie bekommst Du dann ihre Aufmerksamkeit?

Ganz einfach. Erstelle Headlines, die die Vorteile für sie hervorheben.

Wie viel Zeit verbringst Du damit, die perfekte Headline zu schreiben, die potenzielle Verbraucher anspricht und Deine Marke verbessert? Egal, ob Du eine Produktbewertung oder ein Tutorial schreibst, stelle sicher, dass Du die Vorteile des Kurses, Produkts oder Services in der Headline nennst.

Idealerweise schreibst Du Headlines im Aktiv und nicht im Passiv. Außerdem benutze das Präsens, außer wenn Du eine Fallstudie schreibst.

Hier sind einige Beispiele wie man Headlines ansprechender gestaltet:

Wie durch Targeting von Keywords Deine Google Rankings verbessert werden kann – Passiv

Wie Du Keywords erzielst und Deine Google Rankings verbesserst – Aktiv

6 Einfache Tipps, die von Dir genutzt werden sollten, um einen Verkauf abzuschließen – Passiv

6 Einfache Tipps, die Du nutzen solltest, um einen Verkauf abzuschließen – Aktiv

Hier sind einige Beispiele für nutzenorientierte Headlines für Verbraucher, die zum Kauf bereit sind:

Infusionsoft CRM Software – Schritt-für-Schritt-Tutorial zur Bedienung

Nutzung von KISSmetrics zum Erhalt von Verbraucherdaten und der Optimierung für sie

Wie designt man eine einflussreiche Infografik innerhalb von 48 Stunden

Diese Technik funktioniert auch bei Homepages. Outbrain nutzt eine aktive Headline mit einer nutzenorientierten Tagline.

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oDesk hat eine einprägsame, nutzenorientierte Headline (obwohl sie passiv ist).

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Erstelle eine benutzerfreundliche Website: Um erfolgreich mit dem B2C Content-Marketing zu sein, optimiere Deine Website und gestalte sie benutzerfreundlich. Das heißt, kümmere Dich um Design, Content, Navigation und Funktionalität.

a) Design: Bei Design geht es nicht nur um Ästhetik. Es ist wichtiger, die Bedürfnisse des Besuchers mit Deinem Web Design zu erfüllen. Als ein B2C Marketer sollte Dein primärer Fokus darauf liegen, die Aufmerksamkeit der Verbraucher zu erfassen und ihnen einen Grund zu geben, zu bleiben. Lege den Schwerpunkt auf ein einfaches Layout und lesbare Schriftarten, um dies zu erreichen.

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b) Content: Die Erstellung von Content ist wichtig für Dein Seitendesign und Deinen B2C Erfolg. Daher ist es entscheidend zu verstehen, wie man den Content durch den Kaufzyklus platziert. Wenn Du das befolgst, dann wirst Du mit jeder Veröffentlichung wie Posts, Artikel, Videos, Podcasts oder Infografiken Erfolg haben.

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c) Navigation: Wenn Du eine Website oder einen Shop für Verbraucher designst, dann achte darauf, dass sie den besten Content einfach finden können, sodass sie ihn lesen und anschließend darauf reagieren können.

Du würdest niemals ohne eine Karte wandern gehen. Hilf den Verbrauchern dabei den Weg mit Hilfe einer Seite zu finden, die einfach zu navigieren ist, wie bei Magazines.com:

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d) Funktionalität: Das ist das letzte Element hin zu einer benutzerfreundlichen Website. Funktioniert Dein Webdesign bei Usern und liefert es, was es verspricht?

Wenn Du herausfinden willst, wie gut Deine Seite ist, nutze das Tool Quick Sprout. Es analysiert Deine URL und gibt einen Überblick darüber, wie Du Deinen Organic Rank und Traffic verbessern kannst.

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Design Social Media Engagement: Vergiss nicht das soziale Netzwerk bei Deinem B2C Content-Marketing. Verbraucher nutzen soziale Medien häufig. Dies bedeutet, dass wenn Dein Content dort geteilt wird, dies hilft dabei, Erfolg bei Marketingkampagnen zu erzielen.

Wenn Du mehr Social Shares haben möchtest, folge dem einfachen Drei-Schritte-Prozess, illustriert von Community Organizer 2.0:

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  1. Lege fest, welches Wissen und welcher Content teilbar ist
  2. Wähle das geeignete Online-Medium zum Teilen
  3. Entwickle Teilnahmemöglichkeiten

So kann dies in die Praxis umgesetzt werden.

1. Lege fest, welches Wissen und welcher Content teilbar ist: Wenn Du entdecken möchtest, welche Themen Verbraucher auf sozialen Netzwerken teilen oder liken, geht das am besten dadurch, bei Deiner Konkurrenz zu spionieren und ihren besten Content zu lokalisieren. Und so geht das.

Schritt eins: Gehe zu Buzzsumo. Gib die URL Deiner Konkurrenz ein. Dann klicke auf den Tab „Los“.

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Schritt zwei: Analysiere die Social Shares, um Topics zu entdecken, die Verbraucher wirklich zum Teilen bewegt.

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Im obigen Screenshot kannst Du sehen, dass Creative Energy und Responsive Web Design beliebte Themen sind. Ein gut recherchierter Eintrag zu diesen Themen wird wahrscheinlich in einem exzellenten Social Media Engagement resultieren, besonders wenn Du Brian Deans Skyscraper Methode verwendest.

2. Wähle das geeignete Online-Medium zum Teilen: Die beste Social Media Plattform, auf die Du Dich konzentrieren solltest, ist abhängig von Deiner Branche und der Art des Contents. Wenn Du beispielsweise Infografiken erstellst, würden Pinterest und Instagram die meisten Shares für Dich generieren.

Ein Beispiel sind die Infografiken von Copybloggers Grammar Goofs, die mehr als 179.000 Pins auf Pinterest hatten.

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Wenn Du hauptsächlich Videos und Blogeinträge erstellst, konzentriere Dich auf Facebook und Twitter als Werbekanäle. Sie eignen sich gut bei Content über Entertainment, Technologie und Lifestyle.

Upworthy generiert über eine Million Facebook Likes und Tweets bei ihrem Video Content.

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Häufigeres Posten kann das Social Media Engagement auch erhöhen. Eine Studie zeigt, das Posten bis zu zweimal täglich erhöht das Engagement um 40 % und das Posten 1–4 Mal die Woche erhöht es um 71 %.

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3. Entwickle Teilnahmemöglichkeiten: Laut Aweber geht es beim Social Media nicht um die Übertragung von Content. Sondern darum, eine Community von Verbrauchern und potenziellen Kunden aufzubauen. Schließlich wird es daher „Social“ Media genannt und nicht nur „Media”. 🙂

Wenn Du das Social Engagement mit Verbrauchern verbessern willst, musst Du Dich vollkommen darauf einlassen, gerne Feedback bekommen, wissen, was Deine Fans möchten, und dem Gespräch immer eine große Bedeutung zuweisen.

Werde ein toller Geschichtenerzähler: B2C Content-Marketing basiert auf dem Erzählen von Geschichten. Transmedia zeigt wie Geschichtenerzählen Markenvisibilität lenkt und eine neue Zielgruppe für Deine Webseite begeistern kann.

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Selbst wenn es kein Meisterwerk ist, erzähle trotzdem die Geschichte Deiner Marke, denn Verbraucher möchten sie hören. Wenn sie Kontakt zu Deinen Kunden herstellen kann und sie emotional anspricht, dann ist Deine Content-Strategie erfolgreich.

Aber wie erzählt man eine Geschichte, die die Verbraucher anspricht? Policy Genius  empfiehlt, dass Du eine Geschichte nach der anderen erzählst; verbinde oder verschachtle Geschichten niemals. Wenn Du Deinen Fokus von Deiner Hauptstory verschiebst, verlierst Du Deine Zielgruppe und schadest Deine Marke.

Wenn Du ein Blogger, Autor oder Redner bist, dann hilft es Dir, Kontakt mit Deinen Verbrauchern herzustellen, indem Du eine Geschichte erzählst, die Du selbst interessant findest.

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Wie schreibt man B2C Content: Ich habe bereits zuvor die kurze Aufmerksamkeitsspanne von Verbrauchern erwähnt. Daher benötigst Du eine klare Botschaft beim Schreiben von B2C Content. Hier ist eine kurze Anleitung:

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Denke daran, dass es der Zweck von B2C Content ist, dem Verbraucher wertvolle Informationen zu vermitteln. Anders als beim traditionellen Marketing sollte B2C Content sie nicht unterbrechen. Attach Media hebt die wichtigsten Unterschiede hervor:

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Lies meine Anleitung dazu, wie man B2C Content schreibt. Dies hilft Dir dabei, Deine Nische zu dominieren und mehr Traffic und Trusted Links zu gewinnen: 37-Punkte-Checklist: Wie erstellst Du Content, der Deinen Traffic schon bis morgen früh erhöht.

B2C Brand Marketing-Strategien

Content ist das beste Tool, das ein B2C Unternehmen benutzen kann, um Leads zu erfassen und zu pflegen und sie in Kunden zu verwandeln. Idealerweise ist der Content relevant und zeitgerecht. Zugleich soll er originell sein: eine aktuelle Studie von Adage zeigt, dass 69 % der Verbraucher originellen Content vor wiederholtem Content bevorzugen.

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Was sind die besten Möglichkeiten, Verbraucher mit B2C Content-Marketing zu werben?
Blog: Blogging ist eine der besten Strategien, die Du verfolgen kannst. Laut HubSpot generieren Unternehmen, die regelmäßig bloggen, 55 % mehr Besucher auf ihrer Website verglichen mit denen, die nicht bloggen.

Es ist harte Arbeit, aber fängst Du einmal richtig damit an, funktioniert Bloggen. Das einzige Problem ist, dass es allein auf WordPress 74,6 Millionen Seiten gibt. Da musst Du besonders sein, um herauszustehen. Deswegen ist das Erstellen von gutem Content eine Hauptherausforderung dieses Jahr.

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Verstehe Deine Zielgruppe: Dies beinhaltet die Kenntnis über die Absicht hinter den Keyword-Suchen. Wenn Du beispielsweise ein Keyword entdeckst wie „zuverlässiges Webhosting in Denver”, dann weißt Du genau, was der Suchende hoffte zu finden – und, was er nicht möchte. Die Absicht des Users zu ignorieren könnte Dich teuer zu stehen kommen.

Der Suchende ist nicht an einem günstigen oder beliebten Web Host interessiert, sondern an einem Web Host, der wirklich 99 % Betriebszeit gewährleistet. Du kannst ebenso daraus lesen, dass der Suchende nicht neu im Feld des Webhostings ist. Nutze diese Information beim Erstellen von B2C Content, um die Bedürfnisse des Users für einen in Denver ansässigen, zuverlässigen Web Host zu erfüllen.

Schreibe klickbare Headlines: Headlines habe ich zuvor schon erwähnt, aber dieses Thema ist es wert zu vertiefen. Beim Schreiben von B2C Content forderst Du die Leser zum Klicken auf. Das Geheimnis liegt in der Headline. Die Fähigkeit, ansprechende Headlines zu schreiben, half Upworthy  dabei, 88 Millionen einzelne Besucher im November 2013 zu erreichen.

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Upworthy ist spezialisiert auf „Neugier-basierte Headlines”. Diese Headlines verleiten Verbraucher dazu, wissen zu wollen, was sich dahinter verbirgt, und teilen diese Mitteilung eher:

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Anmerkung: Wenn Du Deiner Headline Neugier hinzufügst, stelle sicher, dass der Content den neugierigen Verbraucher wirklich zufriedenstellt. Ansonsten wirst Du Deiner Marke schaden und Kunden verlieren, anstatt sie zu gewinnen.
Außerdem: Wenn Du ein Produkt oder einen Service auf Deinem Blog anbietest, sollte jedes erstellte Element des Contents darauf ausgerichtet sein, Vertrauen aufzubauen und potenziellen Neukunden einen Grund zu geben, Deiner Marke treu zu bleiben.

Eine nutzenorientierte Headline hebt den Wert Deines Themas/Produktes oder Services hervor. GetResponse setzt dies gut um.

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Du kannst diese Headline wie folgt als Inspiration für neuen Content nutzen:

  • Wie können lokale Unternehmen ihren Absatz durch E-Mail-Marketing steigern
  • 10 Erfolgreiche E-Mail-Marketingstrategien für Inhaber lokaler Unternehmen
  • Möchten Sie lokalen Klienten nur durch das Senden von E-Mails ansprechen?

Nutze Marketingautomatisierung/Lead Nurturing:

Marketingautomatisierung ist ein System, dass sich um die Leadgenerierung kümmert, potenzielle Kunden pflegt und sie zu Kunden macht. Eine E-Mail-Marketingstrategie wie Aweber kann hierbei helfen.

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Laut Magnet 360 ist dies das am schnellsten wachsende Customer Relationship Management (CRM). Verbinde CRM und Verkäufe, und Du kannst einfach Leads erfassen und pflegen, bis sie Dein Produkt kaufen.

Erstelle Infografiken: Infografiken sind leistungsstarke Marketingtools, weil sie der Optik dienen. Laut dieser Studie sind 50 % des Gehirns den visuellen Funktionen gewidmet und 65 % der Bevölkerung sind visuelle Lerner. Das bedeutet, es ist ein Kinderspiel, mit Infografiken zu werben.

Von den 15 Arten von Content, die mehr Traffic haben, sind Infografiken einer meiner Favoriten, weil diese Studie zeigt, dass Infografiken drei Mal öfter auf Social Media geliked oder geteilt werden als anderer Content. Bei mir hat es geklappt.

Wenn Du bereit bist, Infografiken zu benutzen und potenzielle Neukunden zu werben und zu Kunden zu machen, dann lies diese Anleitung: 6.000 Besucher Und kein Ende: Wie verdoppelst Du Deinen Traffic mit Infografiken.

Fazit

Jetzt weißt Du, wie Du mit Hilfe von gezieltem B2C Content mit Deinen Kunden in Kontakt kommst. Um das Beste daraus zu machen, verwende eine Kombination aus Artikeln, Blogeinträgen, Videos, Infografiken und Podcasts, was Blue Glass eine „multi-channel Content-Marketing Strategie nennt“.

Dies hilft Dir dabei, Engagement zu verstärken und Beziehungen zu pflegen, wo immer Deine Zielgruppe ist.
Welche B2C Marketing-Strategien haben bei Dir funktioniert?

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