Der Leitfaden für Anfänger zur Überwachung, Bekämpfung und Vermeidung von negativem SEO

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Google veröffentlichte den Pinguin-Algorithmus im April 2012. Und seitdem diese Version veröffentlicht wurde, stieg die Suche nach dem Begriff ‘negative SEO’ erheblich an.

Du hast wahrscheinlich Fragen oder Artikel über Themen wie diese gelesen:

  • Ist negatives SEO echt?
  • Kannst Du Webseiten-Rankings zerstören, indem Du schlechte Backlinks von Erotik- und Glücksspielwebseiten einbaust?
  • Musst Du Deine Webseite tatsächlich vor negativen Attacken schützen?

Die Antwort auf alle Fragen ist, leider,….

Ja.

Warum sonst würde Google ein Disavow-Tool veröffentlichen und Webmastern anbieten, negative Attacken auf Webmaster-Foren zu melden?

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=HWJUU-g5U_I]

Schau mal, Google hat wirklich talentierte Ingenieure, die die Such-Algorithmen kontinuierlich verbessern. Und, ohne Zweifel, wird die Suchmaschine jeden Tag intelligenter.

Dennoch kann Deine Webseite, als Ergebnis eines negativen SEO Angriffs, einen Rückgang in den Platzierungen erleben. 

Such mal nach ‘negative SEO’ bei fiverr. Eine Menge Freiberufler sind dazu bereit, eine Webseite anzugreifen, indem sie tausende von Backlinks für nur $5 erstellen. 

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Auch Google hat seine Haltung gegenüber Wettbewerbern verändert, die Deiner Seite schaden.

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Aber warum haben die negativen SEO Taktiken erst an Berühmtheit gewonnen, nachdem das Pinguin Update veröffentlicht wurde?

Der Grund dafür ist – dieses Update hat bei Webseiten, die dubiose Links verwendet haben, um die Google Rankings zu manipulieren, hart eingegriffen. Obwohl das dunkle SEO jetzt an Bedeutung verliert, bleiben negative SEO Taktiken effektiv. 

Ich habe sogar gesehen, wie SEO-Berater versucht haben, die Such-Rankings von Forbes zu attackieren, indem von schädlichen Webseiten auf die Seite verlinkt wurde. Das ist nicht gelungen, weil Forbes eine sehr autoritäre Domain hat.

Mit einer recht neuen oder weniger etablierten Webseite ist das vielleicht nicht der Fall. Deiner Webseite kann von einem Spam Post, der auf Deine Seite verlinkt, geschadet werden.

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In diesem Artikel möchte ich Dir helfen, das negative SEO zu bekämpfen. Ich möchte Dir außerdem Strategien zur Verhinderung einer Attacke auf Deiner Webseite vorstellen. Ich zeige Dir Tools, die Du nutzen kannst, um sicherzustellen, dass nichts Schädliches mit Deinem Webseitenprofil geschieht.

Bist Du ein Neuling im Bereich SEO? Folge diesem schnellen Leitfaden, um negatives SEO zu überwachen, zu bekämpfen und zu verhindern. 

Wie wäre es, wenn ich mit den unterschiedlichen Arten negativer Angriffe, denen eine Webseite ausgesetzt sein kann, anfange?

Auf geht’s.

5 verschiedene Arten von negativen Angriffen auf Webseiten

Unnatürliche Backlinks ist die häufigste Art von Angriffen auf eine Website. Aber es gibt auch andere Angriffe. Lass uns diese nacheinander betrachten. 

1a. Spam-Backlinks oder die Entfernung der besten Backlinks Deiner Webseite – Dies ist der am weitesten verbreitete Angriff. Dein Konkurrent zahlt Porno-, Poker-, Casino- und andere schädliche Webseiten dafür, auf Deine Domain zu verlinken. 

Hier sind verschiedene Möglichkeiten, wie diese Links Deiner Webseite schaden.

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Das Ergebnis?

Deine Such-Rankings gehen baden und Deine Webseite kann sogar, wegen konkurrierenden Keywords, von der ersten Seite verschwinden.

Tasty Placement führte einen negativen SEO Angriff auf eine gut zwei Jahre alte Webseite (im Besitz von Tasty Placement) durch: pool-cleaning-houston.com.

Vor diesem Experiment (30. April 2012) lag diese auf Ranking #3 für das Keyword ‘pool cleaning houston’.

Sie sorgten dafür, dass nur schlechte Links auf die Webseite zeigten.

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Die Kosten für die Durchführung dieses Angriffs lagen nur $45.

4 Wochen später war das Ranking der Webseite für das Keyword „pool cleaning houston” stark angeschlagen.

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Eine größere und/oder bekannte Webseite (die qualitativ hochwertige Backlinks hat) ist mit solchen Link schwerer zu zerstören. Die autoritären Links überwiegen im Vergleich zu den Spam-Links. 

Spammer versuchen auch Deine besten Backlinks zu entfernen. Sie kontaktieren Webmaster von autoritären Webseiten, um sie mit Dir zu verlinken. 

Dann bitten sie darum, diese Backlinks zu Deiner Website zu entfernen.

Du kannst solche Angriffe vermeiden, indem Du immer mit Webmastern nur von authentischen E-Mails kommunizierst, die Deine Marke repräsentieren. 

Deine E-Mail für sollte so aussehen: DeinName@DeineDomain.com.

1b. Unnatürlicher Ankertext Angriff – Dies ist eine weitere link-bezogene Attacke.Die Nutzung von irrelevanten (Spam) Keywords und die Optimierung Deiner Webseite für Geld-Keywords.

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PRWeb wurde überarbeitet, um “such-optimierte“ Ankertext-Links über seine Pressemitteilungen zu verkaufen. 

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Diese Links befinden sich in Spam-Artikeln (minderwertige Inhalte), die Google und Bing Such-Resultate schon einmal verschmutzt haben. 

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Wunderst Du Dich, wie sich eine natürliche Ankertext-Verteilung von über-optimiertem Text/Spam unterscheidet?

Dann wirf einen Blick auf diese zwei Ankertexte-Verteilungen unten.

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Ist die unnatürliche Verteilung nicht offensichtlich?

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Betrachten wir den unnatürlichen Ankertext-Angriff in Aktion. 

Spencer Haws hat eine Nischen-Webseite, die diesen unnatürlichen Ankertext/negativen SEO Angriff erlebt hat. 

Jemand hat tausend Mal von Spam-Seiten auf seine Seite „bestsurvivalknifeguide.com“, unter Verwendung vom exakten Ankertext „bestes Überlebensmesser“, verlinkt. 

86.1% der Links enthielten das kostenpflichtige Keyword „bestes Überlebensmesser,“ und sie stammten aus einer minderwertigen Quelle. 

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Er erhielt eine unnatürliche Linkwarnung von Google.

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Er erlebte ebenfalls einen Verlust in der Suchmaschinensichtbarkeit.

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2. Spam Berichte über Deine Webseite oder das Kopieren der Inhalte – Menschen (oder im Falle eines Angriffs, Deine Konkurrenten) können Deine Webseite bei Google melden, wenn sie denken, dass Du irrelevante Inhalte bietest.

Es gibt eine Vielzahl von Problemen, die über Deine Webseite berichtet werden können. Deine Webseite kann für die Offenlegung privater Informationen, dem Versuch private Informationen zu erhalten, oder wenn sie den Richtlinien von Google nicht entspricht (gekaufte Links), Urheberrechtsverletzung und vieles mehr, von Google unter die Lupe genommen werden.

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Wenn es viele Spam-Beschwerden gibt, dann wirft Google einen Blick auf das Profil Deiner Webseite, um zu sehen, ob Du die Such-Ergebnisse manipulierst, indem Du die Webmaster-Richtlinien verletzt.

Wenn Du dubiose Techniken wie Cloaking oder Scraping usw. benutzt, kannst Du bestraft werden. Für eine 2. Chance von Google musst Du Deine Aktionen rückgängig machen und die Probleme auf Deiner Webseite beheben.

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Eine andere, ähnliche Art des Angriffs ist, das ausgiebige Kopieren und Verbreiten Deiner Inhalte auf anderen Webseiten.

Dies kann Deine Platzierungen und Deinen Such-Traffic verschlechtern.

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Der Grund dafür ist, dass Google den Nutzern die relevantesten und qualitativ hochwertigsten Ergebnisse liefern möchte. Es ist ein Abtörner (schlechte Nutzererfahrung), die gleichen Informationen zu sehen, die in den Suchergebnissen wiederholt werden.
Obwohl selten, kann es auch dazu führen, dass eine Website mit ihrem kopierten Inhalt für das gleiche Keyword höher platziert als Du.

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Hier ist ein Beispiel von David Naylor’s ursprünglichem Post-Ranking unter den Webseiten, die seinen Inhalt erneut veröffentlicht haben.

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Google erlaubte Webmastern, Scraper-Webseiten mit dem Scraper Report Tool zu melden.

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Leider akzeptiert das Tool keine Antworten mehr. 

Aber Matt Cutts stellt klar, dass nur duplizierter Inhalt der voller Spam oder Keywords ist, algorithmische oder manuelle Strafen bringt. 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Vi-wkEeOKxM]

Ein praktisches Beispiel für eine Webseite, die solchen Angriffen unterlag, ist Orbit Media Studios. Sie hatten ein Plagiat-Problem mit 4 Webseiten. Eine Web Design Firma hat sogar 20 Inhalte und das genaue Design kopiert. 

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Sie schickten eine drohende E-Mail an den Plagiator. Du kannst die Handlungsschritte nachlesen, damit Du weißt was Du tun musst, wenn Deine Inhalte gestohlen oder ohne Deine Erlaubnis verwendet werden. 

3. Ändern Deiner robots.txt Datei oder Malware auf Deiner Webseite – Dies ist eher ein Hacker-Versuch als ein Angriff. 

Nachdem der Hacker in Deine Webseite eingedrungen ist, versucht er Spam-Inhalt und Links zu injizieren, oder er versucht Google davon abzuhalten auf Deine Webseite zuzugreifen.

Das ist mir bei NeilPatel.com mal passiert. Nachdem ich mich in meinen Webmaster Account eingeloggt hatte, habe ich eine Nachricht gefunden.

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Ich habe das Monate später entdeckt, weil ich meinen Webmaster Account nicht geprüft habe. Stell sicher, dass Du entweder regelmäßige Überprüfungen durchführst, oder dass Du zumindest einen E-Mail-Account bei einer der unten aufgeführten Adressen hast, um Nachrichten zu empfangen.

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IQMatrix hatte auch mit einem Malware Angriff zu tun. Über das Problem haben sie eine E-Mail von Google bekommen.

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Der Angriff führte zu einer 70% Abnahme ihres Spitzen-Traffics und zu einem 25% Rückgang der RSS Abonnenten. Tatsächlich fiel die Zahl der Abonnenten am Tag des Angriffs um 400.

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4. Missbrauch Deiner Online-Reputation durch falsche, negative Bewertungen und durch die Erstellung von falschen sozialen Profilen – Negative online Bewertungen und eine negative Stimmung, können Deine lokalen Such-Rankings behindern. Nur 5% der Konsumenten konvertieren nach einer negativen Bewertung Deines Produkts.

Das Problem ist, dass falsche negative Bewertungen leicht durch Algorithmen von Webseiten wie Yelp gefiltert werden können. Hier sind einige Beispiele negativer Bewertungen.

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Webseiten wie webcide.com bieten sogar an, Unternehmen dabei zu helfen, negative PR Kampagnen gegen Konkurrenten zu starten. 

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Du kannst solche Bewertungen als Spam markieren und die Webseite informieren, wenn diese gegen ihre Nutzungsbedingungen verstößt. Oder Du kannst den Kritiker direkt kontaktieren oder öffentlich darauf antworten.

Aber wenn nichts zu funktionieren scheint, kannst Du strategisch auf Fehler und die gefälschte Bewertung hinweisen. 

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Ein weiterer Angriff auf Deine Online-Marken-Reputation ist die Erstellung falscher Social Media Accounts mit Deiner Webseite/dem Namen Deines Unternehmens.

Du solltest Dir darum Gedanken machen, denn die Erstellung einer falschen Online-Präsenz Deiner Marke ist einfach. 

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Im Februar 2014 erklärte Facebook offiziell, dass 7% seiner 1,39 Milliarden Konten gefälscht und ungefähr 28 Millionen unerwünscht sind – das bedeutet, dass diese für Spam-Zwecke genutzt werden.

Manchmal kaufen Unternehmen sogar falsche Likes und Anhänger und erstellen gefälschte Profile, um einen Konkurrenten anzugreifen oder ihr Unternehmen gegen negative Schläge zu schützen. 

Das passierte, als der Präsident von Chic-Fil-A’s beschuldigt wurde, falsche Social Media Konten erstellt zu haben, um über die Ehe von Homosexuellen zu debattieren. 

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BuzzFeed fand sogar ein anderes gefälschtes Profil das Chick-Fil-A dabei unterstützte, die Schadenskontrolle nach dieser strengen Kritik durchzuführen. 

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Du hast Tools dafür, einen missbräuchlichen Nutzer auf Twitter und belästigendes Verhalten auf Facebook zu melden. 

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Später in diesem Beitrag liste ich ein paar Tools auf, die Du benutzen kannst, um Deine Markenerwähnung zu überwachen und Spam zu verhindern.

5. 301 leitet Domains auf Deine Seite – Diese Art von Angriff tritt auf, wenn jemand verbotene , Glücksspiel-, pharmazeutische oder pornografische Webseiten aufDeine Domain umleitet. 

Warum ist das wichtig?

Nun, eine 301 Umleitung führt 90-99% des Link-Juices auf die umgeleitete Seite.

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Wenn eine bestrafte oder pornografische Webseite auf Deine Website umgeleitet wird, werden schlechte Link-Signale auf Deine Webseite geleitet und Du sinkst in den Suchmaschinen-Rankings. 

John Mueller (Google Angestellter) glaubt, dass das ein theoretisches Problem ist. Er hat noch keine Webseite gesehen, die wegen einer solchen umgeleiteten Attacke bestraft wurde.

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Aber Google hatte zuvor auch erwähnt, dass die Strafe übertragen wird, wenn Du Deine bestrafte Webseite auf eine neue Domain transferierst. 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=ArBkHv4r4Yc]

In einer Diskussion auf Inbound.org, behauptete James Norquay, dass er mit ein paar Fällen gearbeitet hat, bei denen eine Strafe von 301 Umleitungen gegeben wurde.

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So einen Angriff zu erkennen kann für Google noch schwieriger sein, wenn er zu einem internen Teil Deiner Webseite gehört. 

3 notwendige Schritte zur Bekämpfung von negativem SEO

Es ist schon passiert. 

Deine Webseite hat Suchtraffic verloren oder Du hast eine Benachrichtigung von Google erhalten. 

Was nun?

Wie kannst Du die Auswirkungen der negativen SEO-Kampagne beheben?

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Als erstes solltest Du alle Malware von Deinem Server entfernen und diesen sicherer machen. Du kannst SiteLock, oder ein ähnliches Produkt/einen ähnlichen Service kaufen, um solche Probleme zu lösen. Du solltest auch einen Wechsel zu einem professionelleren Host in Betracht ziehen, so dass es keine Löcher in Deiner Webseiten-Sicherheit mehr gibt. 

Sobald Du Dein Server-Sicherheits-Problem gelöst hast, kannst Du diese 3 Schritte befolgen, um die häufigsten Arten von negativem SEO zu bekämpfen. 

1. Sammel die Liste von schlechten Spam-Backlinks an einem Ort – Verwende ein professionelles Backlink-Tool wie Ahrefs, um die Backlinks Deiner Webseiten zu scannen. 

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Filter die irrelevanten, Spam- und überoptimierten Ankertext-Backlinks.

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Bereite dann eine Liste mit Namen und E-Mail-Adressen von den Webmastern dieser schlechten Backlinks vor. 

Wenn eine E-Mail-Adresse von einem Webmaster nicht öffentlich gelistet ist, kannst Du versuchen, ihre Kontaktdaten mit dem whois zu bekommen.

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Suche nach der E-Mail-Adresse der registrierten Person. 

2. Verwende den Briefkopf einer Kanzlei, um die Entfernungsanfrage an den Webmaster zu senden – Sende keine generischen E-Mails mit Entfernungsanfragen an Spam-Webseiteninhaber. Du erhältst wenige oder gar keine Antworten.

Ich habe gesehen, dass juristische Briefköpfe viel besser wirken. Bitte Deine Anwaltskanzlei um Erlaubnis, ihr Logo zu benutzen und sende dann die E-Mail-Anfrage zur Entfernung der Links. 

Hier sind Tipps von Marie Haynes von Search Engine Land wie man Anfragen zur Linkentfernung via E-Mail sendet. 

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Wenn Du keine Antwort bekommst oder der Link nicht entfernt wird, hilft es manchmal, das Unternehmen zu kontaktieren, das die Webseite hostet.

Du kannst das Hosting-Unternehmen einer Webseite auf WhoIsHostingThis.com herausfinden.

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3. Der letzte Ausweg ist das Google Disavow-Tool – Deine Anfragen wurden von der Webseite und der Hosting-Firma ignoriert, aber gib noch nicht auf. 

Google hat ein Disavow Tool in den Webmaster Tools veröffentlicht. Wenn Du es benutzt, kannst Du die schlechten Links an Google übermitteln und sie bitten, diese spezifischen Links für die Bewertung Deiner Webseite nicht zu zählen.

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Sujan erwähnt die 3 notwendigen Informationen, die Du in Deine Disavow-Text-Datei integrieren solltest.

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Hier ist das Beispiel einer disavow.txt Datei, das Du umbauen kannst.

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Wenn Du ein Premium Ahrefs-Abo hast, ist die Behebung einer Verleumdung extrem einfach.

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Du kannst sogar eine Liste Deiner Spam-Backlinks erstellen und gesammelt direkt ins Webmaster-Tool hochladen. 

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Du solltest aber nicht direkt dieses Tool nutzen. Google möchte, dass Du zuerst Maßnahmen ergreifst. Schreibe also E-Mails an die Webmaster von Spam-Webseiten.

Andernfalls akzeptiert Google Deine Anfrage für die Entfernung von Links mit schlechter Qualität nicht.

Hinweis: Bitte gehe mit Vorsicht vor, wenn Du das Disavow-Tool benutzt. Google warnt sogar davor, dass es bei nicht-ordnungsgemäßer Verwendung Deine Seitenleistung in den Suchergebnissen beeinträchtigen kann. 

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Hinweis 2: Das Melden von schlechten Backlinks mit dem Tool garantiert keine Erholung Deines Rankings und keinen Anstieg des Suchtraffics. Aber es ist Deine letzte Chance, eine Strafe zu vermeiden. 

Wie überwachst Du Deine Webseite und schützt sie vor negativem SEO?

Disavow benötigt 2-4 Wochen, um zu funktionieren. Und selbst danach erholt sich Deine Webseite wahrscheinlich nicht komplett. 

Die Wahrheit ist:

Sobald Du angegriffen worden bist, verlierst Du dauerhaft Traffic, vielleicht einige Kunden/Abonnenten und wahrscheinlich etwas Autorität. 

Also ist Prävention viel besser, als die Bekämpfung oder Behebung von negativem SEO. Hier sind 5 Schritte, die Du noch heute unternehmen kannst, um Deine Webseite zu überwachen und das Geschehen böswilliger Aktivitäten zu verhindern. 

1. Die Einrichtung von E-Mail Benachrichtigungen vom Google Webmaster Tool – Verknüpfe zunächst Deine Webseite mit dem Google Webmaster Tool. Wähle dem Empfang von E-Mail Benachrichtigungen in den Webmaster-Tool-Einstellungen. 

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Die Aktivierung von E-Mail-Benachrichtigungen stellt sicher, dass Du auf Probleme auf Deiner Website aufmerksam gemacht wirst. 

Du erhältst Benachrichtigungen über Malware Angriffe, Server-Verbindungsprobleme, eine manuelle Google Strafe, sogar wenn Deine Webseiten nicht indexiert werden.

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2. Verfolge Dein Backlink-Profil unter Verwendung von MonitorBacklinks.com – Wie ich zuvor schon erwähnt habe, ist der Aufbau von minderwertigen Backlinks zu Deiner Webseite die häufigste negative SEO Attacke.

Überprüfe das Backlink-Profil Deiner Webseite unter Verwendung eines einfachen Tools wie MonitorBacklinks.com.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=XXFa-7XyCYk]

Das beste an diesem Tool ist, dass es sehr einfach zu nutzen ist. Dir werden nur E-Mail-Benachrichtigungen gesendet, wenn neue Backlinks gebildet oder von Deiner Webseite entfernt wurden.

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Zusätzlich kannst Du mit diesem Tool auch Tags zu Deinen Backlinks hinzufügen. 

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Dann kannst Du die besten Backlinks von autoritären Webseiten filtern, indem Du Tags verwendest und diese überwachst. 

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Wenn ein Webmaster den Link zu Deiner Webseite entfernt, erfährst Du es sofort. Manchmal kann eine solche Entfernung zufällig beim Verschieben einer Webseite geschehen. 

Du kannst mit der Person in Kontakt treten und nach dem Grund für die Entfernung fragen und hoffentlich bekommst Du Deine Backlinks zurück. 

Zwei andere professionellere Tools, um die Backlinks Deiner Webseite zu analysieren, sind Ahrefs und der Open Site Explorer.

3. Schütze Deine Webseiteninhalte mit Copyscape – Ich bin mir sicher, dass mindestens einer Deiner Artikel auf Deinem Blog unglaublich interessant ist.

Das Problem ist, dass beliebte Artikel oftmals ganz oder in Teilen plagiiert werden.

Was kannst Du tun, um Plagiatoren daran zu hindern, Deine Inhalte unter ihrem Namen zu veröffentlichen?

Die erste Option ist, ein Abo für ein professionelles Tool wie Copyscape zu erwerben.

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Es sucht jeden Tag im Web nach Duplikaten Deiner Inhalte.

Mit der Batch Such-Option kannst Du bis zu 10.000 Seiten Deiner Webseite auf einmal überprüfen. 

Die andere mühsame Option ist, eine manuelle Überprüfung Deiner Webseiteninhalte zu machen. 

Höchst wahrscheinlich wird der Inhalt, der zu den beliebtesten Beiträgen auf Deiner Webseite zählt, kopiert.

Es gibt ein Tool, das ich für die Suche nach den beliebtesten Inhalten verwende (selbst auf sozialen Netzwerken) – BuzzSumo.

Gib einfach Deine Webseite in die Suche ein, um eine Liste Deiner meist geteilten Artikel zu erhalten. 

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Führe als nächstes eine Googlesuche nach zufälligen Textstücken Deiner beliebtesten Artikel durch. Du könntest Lesezeichen- oder Ergebnisse von Inbound und Reddit finden, oder einen Blog, der Deinen Beitrag verlinkt hat. 

Aber achte darauf, dass keine Webseite Deinen Inhalt ohne Erlaubnis und unter ihrem Namen veröffentlicht hat. 

Wenn Du solche Plagiat-Webseiten findest, trete mit deren Webmastern in Kontakt und fordere sie auf, Deinen Artikel zu entfernen. Die Einreichung einer DMCA ist wahrscheinlich die letzte Option für die Entfernung von Scraper-Webseiten aus den Suchergebnissen. 

4. Überwache Deine Markenerwähnungen in Social Media – Mention ist ein gutes Tool, um Unterhaltungen über Dein Unternehmen und Deine Konkurrenten zu lesen, die auf diversen Social-Media-Plattformen geführt werden.

Es gibt Millionen von Quellen, die das Tool mit Informationen versorgen, um Deine Marke in Echtzeit zu überwachen.

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Du kannst auch eine E-Mail-Benachrichtigung Deiner Erwähnungen vom Vortag einrichten. 

5. Überprüfe die Geschwindigkeit Deiner Webseite und die Server-Betriebszeit, indem Du mit Pingdom Warnungen erstellst – Manchmal versuchen Spammer Deinen Server runter zu fahren, indem sie zu viele Anfragen stellen. 

Das kann die Ladezeit Deiner Webseite erheblich steigern. Und nur eine Sekunde Verspätung kann Deine Conversion Rate um 7% senken.

Du kannst die Geschwindigkeit Deiner Webseite mit dem Pingdom Test-Tool prüfen.

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Ein einfacherer Weg, um Deine Webseite zu überwachen ist, Dich für einen kostenlosen Account (für 1 Webseite/Server) anzumelden und E-Mail-Warnungen zu aktivieren. Du erhältst sogar 5 SMS Warnungen im kostenlosen Plan.

8 Tools zur Überwachung und Bekämpfung von negativen SEO Kampagnen, die Deine Website angreifen

Wir haben bereits viel vom Thema abgedeckt. 

Ich hoffe, dass Du nun zuversichtlich bist, wenn es um die Überwachung und Bekämpfung von Angriffen auf Deine Webseite geht. 

Aber ich möchte sicher sein, dass Du die professionellen Werkzeuge kennst, um negative SEO Angriffe zu bewältigen. Hier sind 8 Tools, die dich komplett versorgen: 

1. Google Authenticator Plugin

Wenn Deine Webseite WordPress benutzt, kannst Du Bots daran hindern, auf Deine Webseite zu gelangen, indem Du die 2-Schritt-Sichere-Anmeldung benutzt. 

Sobald Du das Plugin installiert hast, musst Du einen Code eingeben, der vom Google Authenticator auf Deinem Smartphone generiert wird (Android/iPhone/Blackberry).

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2. Cognitive SEO

Das ist ein weiteres professionelles Backlink-Analyse-Tool. Du kannst das Erkennungs-Werkzeug für unnatürliche Links dazu benutzen, schlechte Backlinks auf Deiner Webseite zu identifizieren – unnatürliche oder verdächtige.

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Dies kann nützlich sein, wenn Du mit einer manuellen oder algorithmischen Strafe versehen wurdest. 

Wenn die Link-Erkennung abgeschlossen ist:

Du kannst Dich entweder an die Webmaster wenden oder eine Disavow-Datei generieren.

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3. Authority Labs – Behalte den Überblick über Keyword-Änderungen und den Verlust der Sichtbarkeit in Such-Rankings.

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4. Link Alerts

Das ist ein Tool, das ähnlich wie Google Alert für Backlinks funktioniert. Du kannst E-Mail-Warnungen einrichten, wann immer Du (oder Deine Mitbewerber) einen neuen Backlink erhalten.

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Du kannst auch den Wert des Links bestimmen, indem Du die Power Trust Kennzahl benutzt.

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Das Tool findet linkbasierte, negative SEO Angriffe im Hand-Off-Mode.

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Link Alerts erlaubt Dir, Deine schlechten Backlinks zu exportieren, so dass Du diese später im Google Webmaster Tool (Disavow Datei) hochladen kannst. 

5. URL Profiler

Bisher haben wir uns viele Tools für das Sammeln von Spam-Backlinks angeguckt.

Aber sobald Du diese Daten sortiert hast:

Möchtest Du immer hin und her wechseln, um die Kontaktdaten der Webmaster zu finden?

Ich denke nicht.

URL Profiler ist eine tolle Lösung.

Es ist ein leistungsstarkes Auditing-Tool für das Extrahieren von sozialen Daten und Backlink Informationen.

Es sammelt Kontaktinformationen von Webmastern (ihre E-Mail Adressen, Kontaktseiten, whois E-Mails) von einer CSV-Datei. 

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6. Rmoov

Möchtest Du das Senden Deiner Anfragen für die Linkentfernung an Webmaster effizienter, schmerzloser und skalierbarer machen? 

Dann nutze Rmoov – ein spezielles Reinigungs-Tool für schlechte Backlinks. 

Es findet die Kontaktinformationen von Spam-Backlink-Webseiteninhabern und sendet ihnen automatisch die Anfrage zur Link-Entfernung. Plus, es sendet auch Follow-ups mit Erinnerungen.

Also, was brauchst Du, um loszulegen?

Füge einfach die Liste der URLs der Seiten hinzu, die Du kontaktieren möchtest.

Du kannst die E-Mail Vorlage auch anpassen. 

Hier ist eine Erläuterung der Funktionen des Domain Editors.

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Du kannst Dich für die einfache (kostenlose) Version, die Dir das Entfernen von schlechten Backlinks von bis zu 25 Root-Domains erlaubt, registrieren.

Befolge diese 5 Schritte, um Deine Link-Säuberung mit Rmoov zu beginnen.

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7. Trackbacks und Pingbacks

Trackbacks und Pingbacks (auf WordPress) sind ein konstruktive Interaktion mit Leuten, die Deine Beiträge lesen oder kommentieren. 

Du erhältst jedes Mal Benachrichtigungen, wenn jemand die Links zu Deinen Beiträgen mag und sie erscheinen als Kommentare auf Deinen verlinkten Beiträgen.

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Mit Trackback-Benachrichtigungen kannst Du die Personen, die Deinen Inhalt stehlen, sofort finden. 

Aber denk daran, nie die automatische Veröffentlichung für diese Trackbacks zu wählen. Wähle immer „manuelle Genehmigung“.

Du erhältst Spam, wenn jemand Deinen Inhalt veröffentlicht.

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Du kannst bekannte Spam-Domains auch zu Deinen Spam-Filtern hinzufügen. 

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8. Cyfe

Es gibt so viele notwendige Tools, um Deine Webseite zu überwachen. Es kann Dich einschüchtern, Dich für die Überwachung Deiner Keywords, die Analyse Deiner Backlinks und die Prüfung Deiner Markenerwähnung in diverse Dashboards einzuloggen.

Cyfe ist eine brillante Lösung für dieses Problem. 

Anstelle der Anmeldung auf mehreren Dashboards, kannst Du einfach nur dieses Werkzeug benutzen, um alle notwendigen Informationen zu sammeln.

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Für Unternehmen ist das nützlich, um wichtige Aspekte, wie Marketing, Vertrieb, Analysen, Support, Social Media und andere Daten, zu überwachen. 

Fazit

Ein negativer SEO Angriff auf Deine Webseite kann sehr schmerzhaft sein. Er kann Deinem Traffic und Deinem Markenwert schaden, Deinen Ruf schädigen und Deine Produktverkäufe beenden. 

Falsche Werbung über Tom Cruise hat vermutlich zu einem Verlust von Ticketverkäufen im Wert von beinah $100 Millionen für Mission Impossible 3 geführt.

Bleibe wachsam, indem Du die Techniken und Tools verwendest, die ich in diesem Artikel erwähnt habe. Halte Dich nicht bei der Suche nach einem sicheren Host und einer professionelleren Software für die Überwachung Deiner Webseite zurück. 

Auf der anderen Seite, wenn Du attackiert wirst, warte nicht darauf, dass Google Deine Rankings wiederherstellt.

Handle sofort, in dieser Reihenfolge:

  • Schicke E-Mails an die Webmaster von Spam-Webseiten und reinige das Backlink-Profil Deiner Webseite. 
  • Setz Dich mit den Hosts von Spam-Webseiten in Verbindung.
  • Als letzten Ausweg, melde schlechte Backlinks unter Verwendung des Google Webmaster Tools. Oder erstelle, im Fall von plagiiertem Inhalt, eine DMCA Anfrage.

Wenn Deine Homepage nicht bestraft wird, versuche die betroffenen Seiten auf neue URLs zu transferieren (aber nicht mit einer 301-Weiterleitung). Autoritäre Backlinks können selektiv auf neue URLs übertragen werden.

Die Wiederherstellung Deiner Homepage nach einem Angriff oder einer Strafe ist komplex, aber Deine schlechten Backlinks loszuwerden ist die beste Chance. 

Verwendest Du irgendwelche Tools oder Techniken, um Deine Webseite vor Angriffen zu schützen? Wurde Deine Webseite jemals von einer negativen SEO Kampagne angegriffen?

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