8 Google AdWords Tricks, die Deine Konversionsrate verdoppeln

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Würdest Du gerne deine Google AdWords PPC Konversionsrate verdoppeln? Das ist wahrscheinlich eine alberne Frage – natürlich willst Du. Den meisten AdWords Werbekunden geht es genau um zwei Dinge:

  • Erhöhung der Konversionsrate
  • Reduzierung der Kosten pro Konversion

Alles andere, als die Erreichung dieser Hauptziele, ist sekundär und für einen Vermarkter nicht von Bedeutung.

Um zu verhindern, dass Du deine Zeit und dein Geld mit AdWords verschwendest, solltest Du acht Tricks beachten, die dir Langzeiterfolg garantieren.

Laut Sitewit, steigen Ausgaben für PPC Ads Jahr für Jahr um 12%. Für jeden in AdWords investierten $ konnten Unternehmen im vierten Quartal 2014 einen Durchschnittsgewinn von $2 erzielen.

Wenn man sein Geld jedoch ohne angemessene Resultate investiert, schadet dass dem Unternehmenserfolg. Deshalb muss man schlauer mit seinen Kampagnen vorgehen. Kluge PPC Vermarkter erhalten die besten Resultate.

Lad diesen Spickzettel über 8 Google AdWords Tricks runter, die deine Konversionsrate verdoppeln.

Wenn Du AdWords gegenüber bisher skeptisch warst, weil Du Angst hattest Geld zu verlieren, kannst Du dich hiermit trösten: Basierend auf wesentlichen Marketing Key Performance Indicators (KPIs) generiert AdWords weiterhin die höchste Rendite.

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In diesem Artikel lernst Du die besten Tricks, mit denen Du deine AdWords Konversionsrate verbessern kannst. Die Begriffe der folgenden Checkliste, haben sich bereits als nützlich erwiesen. Los geht’s:

#1: Rekonstruiere den Weg des Verkaufs

Reverse Engineering, auch bekannt als Rekonstruktion, bezeichnet den Vorgang, Wissen oder Designinformationen aus etwas menschengemachtem zu extrahieren und wiederzugeben, oder etwas auf den extrahierten Informationen basierend zu reproduzieren. Der Prozess beinhaltet die Zerlegung eines Gegenstandes (ein mechanisches Gerät, elektronisches Bestandteil, Computer Program, oder einer biologischen, chemischen oder organischen Materie) und die detaillierte Analyse der einzelnen Komponenten und Bestandteile. – DEXA Engineering

Wenn Du als Anfänger ein Konzept, eine Methode oder Strategie findest, die zu funktionieren scheint, bleib nicht nur begeistert vom Ergebnis. Studiere den Prozess, damit Du ihn selbst anwenden kannst.

Bedenke, dass es ein wechselndes Anliegen der Bedürfnissen von Online-Kunden gibt.

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Wenn Du verstehst, wie man eine Liste mit 1,000 Email Abonnenten in nur 30 Tagen generieren kann, spielt es keine Rolle in welchem Markt Du tätig bist – Du kannst dein Wissen anwenden und dieselben Ergebnisse erzielen.

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Um ein intelligenter Werbetreibender zu sein, muss man wahrhaft verstehen, auf was man sich einlässt. Jeder Marketing-Kanal, in den man einen großen Geld- und Zeitaufwand steckt, um Ergebnisse zu erzielen, muss studiert und analysiert werden.

Ein guter Anfang ist das Reverse-Engineering der Methode, die zum Kauf geführt hat. Das bedeutet, dass man das gewünschte Ergebnis betrachtet, dann Keywords aussucht, den Werbetext schreibt und seine Landing Page optimiert, um so sein gesetztes Ziel zu erreichen.

Zu verstehen, wie deine Kunden einkaufen, verschafft dir einen Vorteil in deinen AdWords Kampagnen. Was passiert, wenn ein Kunde deine Webseite oder deinen Online-Store zum ersten Mal besucht? Gibst Du einen klaren Weg vor, dem deine Nutzer folgen können?

Es gibt fünf allgemeine Phasen des „Trichters“ bzw. Kunden-Einkaufszyklus. In jedem Stadium stellt dein Kunde andere Fragen. Somit sollte jede Search Ad oder Display Ad Elemente beinhalten, die die Kunden in jedem Stadium des Zyklus ansprechen.

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Wenn sich dein Kunde zum Beispiel noch nicht entschieden hat, welches Produkt ihm dazu verhelfen würde, einen „großartigen Kundensupport effizient aufzubauen“, wäre es wirkungslos – wenn nicht sogar komplett kontraproduktiv – deinen Produktnamen in den Titel deines Werbetextes einzufügen.

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Andererseits, wenn deine Marke schon populär ist, oder deine Zielgruppe bereits weiß, wie ein Help-Desk-System arbeitet, ist es in Ordnung, deinen Produktnamen im Ad-Titel zu benutzen.

Um neue Kunden und Nutzer dazu zu bringen, deine neue Software auszuprobieren, darfst du nicht annehmen, dass sie bereits wissen, was dein Produkt tut. Du könntest ihnen, wie im folgenden Beispiel, einen Rabatt anbieten, oder die Vorteile deines Services erklären:

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Der Zweck der Reverse-Engineering-Methode ist es, deine Besucher in Email Abonnenten, Kontakte und Kunden umzuwandeln – selbst wenn dies nicht deren Absicht war, als sie auf deine Anzeige geklickt haben.

Wenn deine Kunden bereits wissen, welche Lösung sie wollen, aber immer noch zu skeptisch sind, sie von dir zu kaufen, empfiehlt HubSpot, dass Du Produkt-Webinare, Swipe Files, Fallstudien, FAQs, Datenblätter, Demo-Videos und kostenlose Demos anbietest, um Kunden dazu bringen zu können, sich in eine Mailingliste einzutragen und deine Marke kennen lernen.

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In deinem Google Analytics Dashboard kannst Du den Reiter „Verhalten“, genauso wie deinen Erwerbs- und Konversions-Flow, benutzen, um besser zu verstehen, wie sich die Bedürfnisse deiner Interessenten verändern können wenn sie deine Webseite besuchen.

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In dem obigen Screenshot kannst Du sehen, dass die Anzahl der neuen Besucher die Anzahl der wiederkehrenden Besucher übersteigt. Wenn deine Besucher ähnlich reagieren, liegt es daran, dass die Mehrheit von ihnen deine Marke oder dein Produkt noch nicht kennen, bevor sie auf deine Seite kommen. Du musst sie also darüber aufklären.

Die Bedürfnisse eines Kunden können sich jeder Zeit verändern. Zum Beispiel klickt ein potenzieller Kunde, der noch nie von deinen Produkten gehört hat, auf deine Werbung, und, anstelle sich nur über dein Produkt zu informieren, entscheidet er sich vielleicht sogar dafür, es zu kaufen.

Also, wie stellst Du sicher, dass dein Trichter für Kunden sorgt? Schickst Du ihnen dieselbe E-Mail, die jeder andere Abonnent bekomm? Eine bessere Lösung ist es, deine Liste aufzuteilen und zielorientierte E-Mails zu verschicken.

#2: Remarketing als CRO Tool benutzen

Laut AdReady ist die erneute Zielausrichtung die effektivste Ad-Display-Strategie von allen. Remarketing ist eine effektive Methode, deine CRO (Conversion-Optimierung) zu verbessern und unschlüssige Besucher dazu zu bringen, auf deine Seite zurück zu kommen.

Viele PPC-Werbetreibenden, haben nie in Erwägung gezogen, Remarketing als ein Werkzeug zu Optimierung ihrer Konversionsrate zu nutzen. Es spart dir Zeit und Geld. Schließlich werden die meisten Besucher nach ihrem ersten Besuch auf deiner Seite nicht gleich zu Käufern. Laut Baymard, werden „70% aller Käufer den Einkaufswagen stehen lassen“.

Wenn Du von Remarketing Gebrauch machst, zeigst Du dieselbe Werbung, die Besucher einige Zeit zuvor schon gesehen haben, einfach ein paar Mal mehr. Auf diesem Weg kannst Du sie zurück auf deiner Seite locken und die Chancen erhöhen, dass sie auf deine Display Werbung klicken und deine Produkte kaufen.

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Laut Larry Kim von WordStream, ist die Konversion meistens hoch, wenn man mit dem Remarketing konsequent ist. Es wird geraten, aggressiv vorzugehen, da deine Zielgruppe schon Interesse an deiner Werbung gezeigt oder zumindest schonmal deine Seite besucht hat.

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Eine erneutes „Zielen“ auf verlorene Besucher kann man auf mehreren Plattformen anwenden, nicht bloß Google AdWords. So hat ein erneutes Targeting mittels E-Mails KLM Royal Dutch Airlines geholfen, eine 34% Open-Rate und eine 94% höhere Click-Through Rate für gezielten Nachrichten zu generieren.

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Ein anderes Beispiel: Add3 erhöhte ihr Kundeneinkommen durch Retargeting um 200%. Schlicht und Einfach, Retargeting funktioniert.

#3: Teste dein Landing-Page-Design

Egal ob Du kostenlose Methoden nutzt, um deine Anzahl an Zugriffen zu erhöhen, oder eine AdWords-Werbekampagne betreibst, Du musst einen Splittest für deine Zielseite durchführen. Laut SEOGadget, benutzen 44% aller Unternehmen Split-Testing. Es sollten 100% sein.

Dein Werbetext steuert deine Click-Through-Rate, während deine Landing-Page deine Konversionsrate beeinflusst. Das Design deine Zielseite wird einen Unterschied in der Konversionsrate deiner Kampagne machen.

Du musst entscheiden, welchen Lead-Magnet Du benutzt. Viele Vermarkter glauben, dass Webinare die meisten Leads erzeugen, aber Tests könnten zeigen, dass Ebooks mehr Leads für dich generieren.

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Wenn deine Landing Page hoch-konvertierend ist, kannst Du deine Klicks und deinen Traffic maximieren. Statt Geld mit Google AdWords zu verschwenden, siehst Du eine kontinuierliche Verbesserung.

Viele Organisationen haben vom Test ihrer Landing-Pages profitiert. Laut Event 360, hat Obama zusätzliche 60 Millionen US $ durch A/B Testing seiner Zielseite, und anderen verwandten Bestandteilen seiner Webseite, erwirtschaften können. 

Jedes Bestandteil deiner Landing-Page kann und sollte getestet werden. Du kannst zum Beispiel die Platzierung, Form und Farbe deines CTA (Call-to-Action) Buttons testen. 

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Jede dieser Veränderungen, wird, wie im obigen Beispiel, zu einer erhöhten oder verringerten Konversionsrate führen. Es gibt keine richtige oder falsche Farbe und definitiv keine allgemein gültigen Regeln, die es zu befolgen gäbe. Teste stattdessen, und nutze am Ende das, was am Besten für dich funktioniert.

#4: Das Anpassen des Werbetextes an deine Landing-Page

Es versteht sich von selbst. Wenn Du willst, dass deine Google-Anzeige so viele Klicks wie möglich generiert, musst Du sie an deine Zielseite anpassen.

In ihrem Buch Unleash the Power of Paid Search, erklärt Autorin Melanie Mitchell, dass sämtliche Klicks deinen Quality-Score verbessern, wenn deine Werbetexte an deine Landing-Page angepasst sind. Es gibt sechs Bausteine, die dir helfen, deinen Quality-Score zu verbessern. Sieh dir dieses Schaubild an:

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Dein Quality-Score ist wichtig; nicht nur, weil es eine wesentliche Kennzahl für die Performance deiner vorherigen PPC Kampagnen ist, sondern auch weil es eine gute Möglichkeit ist, die Performance deiner zukünftigen Kampagne(n) einzuschätzen.

Dein Quality-Score wird von Google genutzt, um zu messen, wie effektiv und effizient deine PPC Kampagnen sind. Ein hoher Quality-Score bedeutet, dass deine Ad-Texte relevant und überzeugend sind.

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Zudem mindern hohe Quality-Scores deine Werbekosten, geben deiner Werbung mehr Präsenz und führen zu besseren Positionierungen in der Suche als auch in Display-Netzwerken.

Dein Job ist es, einen klaren Weg zum Verkauf zu kreieren. Der Werbetext auf deiner Landing -Page sollte den deiner Werbung widerspiegeln.

Wenn Du ein physisches Produkt verkaufst, könntest Du Click-Traffic zur Produktseite senden, wo die Nutzer es direkt kaufen können. Schau mal, wie 6pm es macht:

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Die Titelzeile „Nine West Schlussverkauf – Spare bis zu 75% auf Nine West Schuhe“ ist höchst relevant für die Zielseite.

Die URL dieser Werbung beinhaltet außerdem das Schlüsselwort „Nine West“, und ist bedeutend für eine Verbesserung der Click-Through Rate. Wenn die obige Suche-Werbung angeklickt wird, wird der Nutzer direkt zum Nine West Shop weitergeleitet, wo er das Produkt erwerben kann.

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Ein anderer Aspekt der Ausrichtung ist deine Keyword-Thematik. Wenn Du zum Beispiel mit AdWords für ein „Social Media Tracking Tool“ wirbst, sollte deine Landing-Page „Social Media Tracking“ oder etwas ähnliches in deinem Werbetext enthalten.

Wenn Du Klicks zu einer Zielseite über „Social Media Marketing Tips“ sendest, ist das keine Ausrichtung. Dein CPC (Cost per Click) wird steigen, da der Click-Traffic (potentielle Leads) auf einer Seite landet, die der Werbung nicht entspricht.

Es geht nicht mehr nur um Keywords, da im heutigen Suchmarketing die Nutzeroptimierung im Mittelpunkt steht. Dieser musst Du Aufmerksamkeit schenken, da Quality-Scores die Nutzererfahrung auf der Landing-Page messen.

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Optimizely führte ein Experiment durch, um herauszufinden, ob und zu welchem Ausmaß die Anpassung des Textes auf einer Zielseite und der dazugehörigen Werbung helfen, die Konversionsrate zu verbessern.

Kontrolle: Zur Kontrolle, nutzten sie stets dieselbe Schlagzeile wie auf der Zielseite: „Kostenlos testen“. Ganz gleich welche Werbung der Nutzer anklickte, er wurde zur selben Zielseite weitergeleitet.

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Variation: Es wurden drei verschiedene Landing-Pages erstellt. Der Titel jeder Seite spiegelte die Schlagzeile der dazugehörigen Werbung wieder. Der Zweck bestand darin herauszufinden, welche Werbetexte bessere Resultate für die Landing-Page erzielen.

Wenn also die Google Werbung mit „#1 Split Testing Tool“ betitelt war, so war das ebenfalls der Titel der dazugehörigen „Landing-Page“. Stand in der Werbung „Optimizely split test tool“, dann war das die Überschrift der Landing-Page.image45

Welche Wirkung hatte es auf den „Trichter“? Nun, am Ende des Experiments war die Werbung, die der Landing-Page entsprach, den anderen haushoch überlegen. Genauer gesagt, sah Optimizely eine 39.1% Steigerung der Konversionsrate von Besuchern zu Leads für die aufeinander abgestimmten Werbungen und Zielseiten.

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Ein anderer wichtiger Grund, den Werbetext immer auf die dazugehörige Landing-Page auszurichten, ist die Tatsache, dass die Absprungrate reduziert wird.

Es führt kein Weg dran vorbei: Potentielle Kunden werden nicht zu zahlenden, wenn ihre Erfahrung nach dem Klicken auf deine Anzeige nicht relevant ist.

Schau dir dieses Beispiel an: Im unteren Werbetext steht das Schlüsselwort „Visueller No-Code App-Baukasten“. Also würden wir auf der dazugehörigen Webseite dieselbe Überschrift erwarten, wenn wir auf die Werbung klicken:

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Doch hier ist die Landing-Page, auf die Du gesendet wirst:

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Die Landing-Page und der Werbetext, bzw. die Überschrift, sind nicht aufeinander abgestimmt. Sie sind sogar ziemlich unterschiedlich. Eine lautet „Visueller No-Code App-Baukasten“, während die Landing-Page „Liana App-Baukasten“ proklamiert. Nutzer könnten eventuell sogar denken, sie wären zur falschen Seite weitergeleitet worden.

Lasst uns ein zweites Beispiel anschauen. Der Text der unteren Werbung zielt auf „Mobile Spieleentwicklung“ ab:

Wenn die Werbung angeklickt wird, wird der Nutzer zur unteren Zielseite weitergeleitet:

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Der Titel ist derselbe (Mobile Spieleentwicklung) für sowohl die Werbung als auch die Zielseite. Du siehst sogar ein zur Thematik passendes Bild eines Smartphones, das hilft, den „mobilen“-Aspekt der Webseite zu vermitteln.

Merke dir, dass alles, was Du tust um deinen Werbetext zu optimieren und ihn mit deiner Landing-Page anzugleichen, zum Vorteil deiner Nutzer ist. Ein gutes Nutzererlebnis zu kreieren, erhöht deinen Quality-Score, verringert deine Kosten-pro-Konversion und steigert deinen Umsatz.

#5: Die besten Methoden zur Verbesserung der Click-Through-Rate

Laut Google ist die „Click-Through-Rate“ das Verhältnis, das zeigt, wie oft Leute deine Werbung sehen und anklicken. Je mehr Leute deine Anzeige anklicken und deine Landing-Page besuchen, desto mehr Leute werden (hoffentlich) zu Käufern. Daher ist es wichtiger deine AdWords Click-Through-Rate zu verbessern, als mehrere Anzeigen auf einmal zu schalten.

Es gibt bestimme Dinge, die Du tun musst, wenn Du willst, dass deine Anzeigen angeklickt werden. Wir gehen gleich ein paar davon durch.

Zuerst schauen wir uns einige Statistiken an. WordStream veröffentlichte kürzlich eine nützliche Studie über das Benchmarking von bezahltem Search-Marketing. Diese ergab, dass die durchschnittliche Konversionsrate für Search-Networks im dritten Quartal 2012 bei 5.63% lag.

Laut Larry Kim, liegt die durchschnittliche Click-Through-Rate für wettbewerbsfähige Branchen wie Internetmarketing oder Gewichtsverlusst bei 5%+, besonders wenn die Werbung an den besten Stellen erscheint. Hier sind Click-Rate-Statistiken für vier verschiedene, wettbewerbsfähige Branchen:

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Laut dem Google Economic Impact Report, „erzielten Unternehmen im Schnitt $2 an Einkommen für jeden $, den sie in AdWords investieren.“ Wie kannst Du so ein Ergebnis erzielen, wenn deine Klickrate niedrig ist?

Du kannst mehr Geld mit Google AdWords Werbung machen, wenn Du weißt, was Du tust. Trotzdem musst du zwischen Google Search Ads und Display Networks unterscheidenEin solides Verständnis dieser Unterscheide wird dir dabei helfen, deine Anzeigen anzupassen und verlockende, klickbare Werbetexte für dein Zielpublikum zu erstellen.

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„Search Network“ bezieht sich auf Google’s Ad Plattform, die text-basierte Anzeigen über und neben den organischen Suchergebnissen auf den Ergebnisseiten (SERPs) anzeigt. Das Display Network jedoch, liefert grafikbasierte Werbung, wie z.B. Banner.

Es ist wichtig zu verstehen, was genau Such und Display Networks unterscheidet, weil die Click-Through-Rates beider Plattformen stark variieren.

Einige der besten Click-Through-Praktiken, die Du heute schon anwenden kannst, um deine Kosten-pro-Konversion zu reduzieren und deinen Verkauf anzukurbeln, sind:

i). Benutze Großschreibung im Titel deiner Werbung: Anstatt nur Kleinbuchstaben zu verwenden, schreib deinen Titel groß und deine Click-Through Rate steigt. Sieh dir an, wie Großschreibung in der zweiten AdWords Anzeige verwendet wurde:

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ii). Denk an den Marketing-Trichter: Du musst auf die richtigen Keywords abzielen, um die besten Resultate zu erzielen. Du musst dir Fragen stellen wie: „Wo steht meine Zielgruppe im Kaufzyklus?“

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Wenn dein Zielpublikum bereits über dein Produkt informiert ist, gibt es keinen Grund, gewöhnliche Headline-Keywords zu nutzen, die einen Überblick oder eine Einführung geben. Es wäre besser, wenn Du Keywords verwendest, die für Einkommen sorgen könnten.

Wenn dein Zielpublikum zum Beispiel aus Fotografen besteht, die nach neuer Ausrüstung suchen, solltest Du Keywords aussuchen, die eine „kommerzielle Absicht“ haben, wie z.B. „Kauf digitale Kameras“ oder „Wo Du digitale Camcorder kaufen kannst“.

Limie Ricki Swimwear erhöhte die Click-Through-Rate ihrer AdWords Anzeigen um über 23x und vervierfachten ihre Konversionsrate.

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Im ersten Monat verdoppelten QZZR ebenso ihren Webseiten Traffic und erhöhte Neuanmeldungen um über 90%.

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Du kannst diese Ergebnisse erreichen, indem Du dir die besten Click-Through-Rate (CTR)- und Konversionspraktiken angewöhnst. Dazu gehört zum Beispiel, auf Brand Keywords zu setzen, die einen kommerziellen Zweck verfolgen und das richtige Publikum ansprechen.

Deine CTR kann verbessert werden, indem Du deine Werbetexte, Headlines und Platzierungen optimierst. Kurz gesagt, die Dinge, die deine CTR beeinflussen, sind direkt mit deinen Werbetexten verbunden, während Konversionen mit der Landing-Page zusammenhängen.

iii). Achte auf deine Werbeplatzierung: Leute klicken auf Google-Ads, unabhängig davon, wo sie positioniert sind. Wenn sich deine Anzeige jedoch in einer führenden Position befindet, generierst Du eine höhere CTR.

Fast ⅔ der Klicks, die auf Keywords mit hoher kommerzieller Intention zurückzuführen sind, liefern bezahlte Suchergebnisse.

Wenn deine Brand-Keywords einen angemessenen Suchumfang haben, solltest Du vielleicht auch eine AdWords Kampagne für sie starten.

Laut Optify generiert die erste Anzeige eine CTR von bis zu 36.40%, wohingegen eine Anzeige „above the fold“ (auf dem uneren sichbaren Teil der Seite, ohne herunterscrollen zu müssen) eine CTR von 19.50% liefert.

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Selbstverständlich sind Menschen, die nach deinen Brand Keywords suchen (z.B. „moz seo tool“), bereit deine Software zu kaufen oder sie zumindest auszuprobieren. Non-brand Keywords (die nicht direkt mit deiner Marke oder deinem Produkt zusammenhängen) werden also höhere Click-Through-Rates liefern, solange sie hoch platziert sind.

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Gesponserte Ergebnisse sorgen für 64.6% der Klicks hochgradig kommerzieller Suchen, laut Larry Kim von WordStream.

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Verlasse dich nicht auf deine Intuition oder Vermutungen, wenn es darum geht, die richtige Position für deine Anzeigen zu finden. Du musst es ausprobieren. Verbringe einige Zeit damit, den ROI für deine Kampagnen auszuwerten.

Die Häufigkeit des Erscheinens deiner Anzeigen ist auch wichtig. Je öfter potenzielle Kunden deine Anzeigen sehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie diese auch anklicken. Die neueste Casale Media Studie über den Zusammenhang von Werbeplatzierungen und ihrer Leistung berichtet, dass Werbung, die fünfmal oder öfter gezeigt wurde, rund 12-14x effektiver ist, als jene, die weniger oft zu sehen war.

iv). Teste verschiedene Übereinstimmungsarten: Es ist einfacher deine Werbe-CTR zu verbessern, wenn Du verschiedene Arten von Keyword Übereinstimmungen testest. Exakte Übereinstimmungen und Ausdrucksübereinstimmungen informieren dich darüber, wie hoch deine Anzeigen im Ranking stehen werden.

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Mit einer breiten Übereinstimmung wirst Du mehr Leute erreichen, als mit der Ausdrucksübereinstimmung und exakten Übereinstimmung. Deine Click-Through-Rate wird jedoch niedriger sein, da die Qualität der Anzeigen (was die Keywords betrifft) nicht eng genug mit der Absicht der Nutzer gekoppelt ist.

Die beste Herangehensweise ist es, verschiedene Übereinstimmungstypen für deine Keywords zu testen. Finde ein Gleichgewicht für diese Übereinstimmungstypen in deinen Werbekampagnen. Es ist eine guter Lösung, in Richtung des höheren Einkommens zu steuern, sagt Avinash Kashik.

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#6: Gruppiere und organisiere deine Keywords

Es scheint vielleicht eine schwere Aufgabe zu sein, deine Google AdWords PPC-Kampagne zu organisieren, aber es ist notwendig, wenn Du deine Chancen auf eine höhere Konversionsrate verbessern willst.

Es gibt viele Gründe dafür, warum es eine wichtige Angelegenheit ist, Keywords zu gruppieren:

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Hier sind einige Dinge, die Du tun kannst, um deine Keywords effektiv zu gruppieren und zu organisieren.

i). Effektive Struktur: Denke an eine effektive Struktur, wenn Du deine PPC-Kampagnen organisierst. Zuallererst haben deine Kampagnen bestimmte Charakteristiken, wie das Budget und die Bietstrategie (z.B. Kosten pro Konversion), nach denen Du sie sortieren kannst.

Die Kampagne kann auch dahingehend beobachtet werden, ob sie auf Display- oder Search-Networks läuft.

Was machst Du nun mit deinen Anzeigegruppen? Stell sie dir als eine Art „Behälter“ für deine Kampagnen vor. Mit anderen Worten, deine Kampagnen sollten organisiert und in Gruppen sortiert sein, und in den Startlöchern stehen. Deine Anzeigengruppe verwaltet deine Anzeigen und die verwendten Keywords.

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Die Keywords, die in jeder Anzeigengruppe organisiert sind, sollten alle relevant füreinander sein, so wie auch die Anzeigen relevant für die Keywords sein sollten. Schließlich sollte es eine gewisse Übereinstimmung zwischen der Landing-Page und den Anzeigen, samt Keywords, die Du anzielst, geben.

Damit Du deine Ergebnisse jedoch effektiv verfolgen kannst, wäre es besser, deine Buchhaltung in separaten Kampagnen zu organisieren. Das ist besonders nützlich für AdWords Anfänger.

ii). Strebe kleine Anzeigengruppen an: Stell sicher, dass deine Anzeigengruppen klein und gezielt sind.

Jede deiner Anzeigengruppen sollte auf ein bestimmtes Produkt, Angebot, Modell oder einen Service (z.B. eine Anzeigengruppe für dein Webinar) ausgerichtet sein. Simply Business UK liefert hierzu ein bewährtes System, um neue Anzeigengruppen oder Kampagnen auszuwählen:

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Kleinere Anzeigengruppen resultieren eher in einer relevanten Keyword-Liste für jede Anzeigengruppe.

Dies wiederum macht es einfacher, die richtigen Anzeigen für jede Anzeigengruppe zu erstellen. Es ist leichter die Ergebnisse einer kleine Gruppe zu verfolgen, als einer Großen. Stelle jedoch sicher, dass Du mindestens 4 Anzeigen in jeder Anzeigengruppe hast:

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Dies ist der Grund, warum es wichtig ist, Anzeigengruppen zu erstellen, die auf ein bestimmtes Produkt oder eine einzelne Keyword-Liste ausgerichtet sind. Dies erhöht die CTR und Du kannst die Keyword-Leistung und andere Metriken verfolgen. 

Hier ist das Beispiel einer kleinen Anzeigengruppe, die auf eng verwandte Keywords ausgerichtet ist.

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iii). Experimentiere mit verschiedenen Werbevariationen: Es ist wichtig, während des Aufbaus einer Kampagne, verschiedene Werbevariationen zu kreieren.

Diese Variationen verraten dir letztendlich die beste Herangehensweise für deine Werbeplatzierung und dein Konversions-Tracking.

Wenn Du deine Konversionen betrachten willst, kannst Du natürlich einfach den „Conversions“-Reiter in deinem Google AdWords Dashboard klicken.

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#7: Integriere negative Keywords

Jedes mal, wenn Du eine Google Anzeige für das Search Network anlegst, musst Du verstehen, dass die meisten Suchanfragen nicht relevant zu deinem Angebot sein werden. Negative Keywords werden bestimmte Suchbegriffe davon abhalten, deine Werbung anzuzeigen und sind ein guter Weg, um deine Konversionsrate zu erhöhen und diese Hürde zu bewältigen.

Emergency Restoration Specialists (ERS), integrierten negative Keywords in ihre AdWords Kampagnen und generierten innerhalb von 3 Monaten mehr Leads, als verarbeitet werden konnten. Sie mussten die Kampagne sogar pausieren, weil ihre Kapazitäten durch die schiere Anzahl an Neukunden gänzlich ausgelastet wurden.

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Einige Fallstudien und Kundenstimmen belegen, dass das Nutzen von negativen Keywords ein schlauer Weg ist, um seine Konversionsrate zu verbessern und sein Einkommen zu steigern.

8 Ways to Double Your Conversion Rate

Laut Techwyse, sind dies einige negative Keywords, die Du in deine Kampagne einbeziehen solltest:

  • kostenlos
  • billig
  • kijij
  • nackt
  • Torrents
  • Torrent
  • Youtube
  • Craigslist
  • Sex
  • Ebay
  • Porno

Wenn Du Laufschuhe von Nike verkaufst, willst Du, dass Besucher deine Werbung anklicken, deine Landing-Page oder deinen Shop besuchen und – vor allem – dass sie ein Paar Schuhe kaufen.

Du willst sicherlich nicht, dass Leute, die „kostenlose Nike Schuhe“ suchen, deinen Shop betreten, weil sie offensichtlich nichts bei dir kaufen möchten.

Wenn Du also Keywords einbindest, füge auch stets negative Keywords hinzu, um zu verhindern, dass deine Werbung Leuten angezeigt wird, die wahrscheinlich sowieso nichts mit dir zu tun haben wollen. Um das zu tun, befolge die folgenden Schritte:

Schritt eins: Logg dich in deinem Google AdWords Account ein. Klick auf den „Campaigns“ Reiter und klick dann auf das [+] Zeichen neben den „New Negative Keywords List“-Tab.

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Schritt zwei: Füge deine gewünschten negativen Keywords hinzu.

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Um das vorherige Beispiel aufzugreifen: Wenn Du „kostenlos“ als negatives Keyword in deiner Anzeigengruppe oder Kampagne für Laufschuhe hinzufügst, wird deine Anzeige nicht (mehr) erscheinen, wenn Leute nach deinem Produkt/Ziel-Keyword in Verbindung mit dem Wort „kostenlos“ suchen.

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Negative Keywords sind nicht nur auf Search-Network-Anzeigen anwendbar.

Wenn Du „kostenlos“ zu deiner Liste negativer Keywords hinzufügst, wird es auch unwahrscheinlicher, dass deine Display-Networks-Anzeige in einer SERP erscheint, die vom ihren Inhalt her mit dem negativen Keyword übereinstimmt. Wenn die Headline eines Blog Posts „3 einfache Wege, um kostenlos an Laufschuhe von Nike zu kommen“ lautet, wird dein Banner nicht auf dieser Seite erscheinen.

Viele Unternehmen, Vermarkter und digitale Vermarkter profitieren von der Nutzung der negativen Keywords. Eureka SEM, half kürzlich einem Unternehmen, das Gesundheitsprodukte verkauft, dabei, negative Keywords in ihre Kampagne zu integrieren und damit ihre Click-Through-Rate von 0.97% auf 1.33% zu erhöhen und ihre Konversionsrate von 1.12% auf 1.53% wachsen zu lassen.

Im Grunde profitierst Du von negativen Keywords auf drei Arten:

  • Erhöhte CTR
  • Reduzierte CPC
  • Höheres ROI

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Davek NY, ein Unternehmen, das High-End-Regenschirme verkauft, hatte Schwierigkeiten damit, Nutzer, die ihre Seite besuchten, zu Käufern zu machen. Sie mussten ihr ROI verbessern, da die Besucher zwar auf die Seite kamen, aber nichts kauften.

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Davek integrierte negative Keywords in ihre Kampagnen und verringerte so die Ausgaben für Werbung, während ihr ROI stieg.

Sie reduzierten ebenso die Anzahl ihrer Besucher, da Quantität nicht unbedingt eine Rolle spielt, wenn man eine bezahle Werbekampagne betreibt. Die Qualität von gezieltem Traffic sollte im Mittelpunkt stehen.

#8: Nutze eine auf Kunden ausgerichtete Herangehensweise

In den Google Display Networks kannst Du unkompliziert Zielgruppen zu deinen Anzeigengruppen hinzufügen. Du solltest auf keinen Fall jedermann anvisieren.

Neueste Statistiken fanden heraus, dass Google Display Networks über 80% aller Internetnutzer erreicht. Stell dir vor, auch nur einen kleinen Prozentanteil dieses riesigen Traffics zu deiner Seite leiten zu können, besonders wenn es sich hierbei um deine idealen Kunden handelt.

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Im Content Marketing ist die wichtigste Regel, zu wissen, wer deine idealen Kunden sind und Inhalte zu erstellen, die deren Wünschen, Bedürfnissen und Herausforderungen entsprechen. 

Think With Google veröffentlichte kürzlich eine Fallstudie darüber, wie AirBnB Google Display Networks nutzte, um seine Reichweite zu erhöhen und damit zu einer internationalen Markewurde, deren Listing-Anzahl auf mittlerweile 80.000 angestiegen ist. AirBnB zielte auf Kunden ab, die sowohl geschäftlich als auch aus Vergnügen verreisen.

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Vor der Veröffentlichung der Anzeigenkampagne hat AirBnB ebenfalls negative Keywords eingefügt, um Besucher, die nicht an ihrem Service interessiert sind, auszuschließen. Das ist ein guter Weg, um die Konversionsrate auf Display-Networks zu steigern.

Marketing Land empfiehlt, dass man ein Publikum basierend auf seinen Top Interessen und seiner Demographie anvisieren werden sollte. Diese zwei Faktoren definieren, wer genau der Nutzer ist und welches Weltbild er hat.

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Wenn Du Anzeigen auf Google Display Networks veröffentlichen willst, musst Du verstehen, dass Du 3 Elemente benötigst, um eine erfolgreiche Kampagne zu garantieren. Deine Anzeigen brauchen die richtige Aussage und müssen die richtige Person zur richtigen Zeit erreichen.

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Rocket Clicks, ein digitales Marketingunternehmen, war schon immer eines der führend Unternehmen, wenn es darum geht, seinen Kunden dabei zu helfen, ihre PPC Anzeigen um Display-Network-Anzeigen zu erweitern. Nachdem sie bereits einige gewaltige Erfolge für mehrere Kunden erzielt haben, ist hier die Quintessenz:

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Fazit

Google AdWords ist ein effektiver Weg, um schneller an mehr Traffic auf deiner Webseite zu kommen. Wenn Du kein dickes Fell hast, oder nicht warten kannst, bis deine Webseiten endlich organische Leads generieren, kannst Du eine AdWords PPC-Anzeige anlegen, und diese dazu nutzen, hochwertige Leads für dein Unternehmen zu generieren.

Obwohl es viele Methoden gibt, die Du nutzen kannst, um die Effektivität deiner Kampagne zu messen, ist und bleibt die Konversionsrate die Wichtigste. Sie beeinflusst nicht nur die Wahl des Werbetextes, sondern auch den Text deiner Landing-Page.

Merk dir, dass es wichtig ist, sowohl Suchanzeigen, als auch Display-Network-Anzeigen zu erstellen, weil beide verschiedene Zwecke erfüllen. Das eine ist nicht besser als das andere. Deine Ziele sollten bestimmen, welche Methode dir die gewünschten Ergebnisse bringt.

Search-Networks sind für direkte Rückmeldungen, während Display-Network-Anzeigen mehr oder weniger für das Wachstum deiner Marke zuständig sind. Wenn Du Display-Networks nutzt, musst Du in-market-Kunden finden, da dies zu einer höheren Click-Through-Rate deiner Anzeigen führt.

Wie lange nutzt Du Google AdWords schon, um Leads für dein Unternehmen zu generieren? Teile deine bisherigen Erfahrungen mit uns.

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