7 tödliche AdWords-Fehler, die dich pleite machen (und wie man sie repariert)

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Klicks. Leads. Kunden.

Wir sehen immer zu, dass wir so viel wie möglich für unseren Marketingaufwand bekommen. Wenn Du bist jetzt nicht Google AdWord Pay per Click (PPC) Ads benutzt hast, um mehr Traffic auf Deine Webseiten zu bekommen, dann hast Du Dir vielleicht keinen Gefallen getan.

MosierData zufolge bekommen die Top 3-AdSpots durchschnittlich 41% aller Klicks. Mehr Klicks führen zu mehr Besuchern, mehr Leads und mehr Kunden Deines Unternehmens.

Und das kann ziemlich schnell gehen, wenn Du die Fehler vermeidest, die Advertiser pleite machen, und stattdessen lernst, hochkonvertierende Google Ads zu installieren.

Die Sache ist die, dass Du nur mit Content Marketing nicht die besten Ergebnisse erzielen wirst, wenn Du nur neuen Content produzierst.

Stattdessen solltest Du Dein Unternehmen vergrößern, indem Du die drei Digital Marketing Strategien benutzt: Earned, Owned und Paid Media.

7 Deadly AdWords Mistakes That'll Make You Broke (And How to Fix Them)

Ich biete meinen Kunden häufig einen PPC Check an. Oft habe ich Kunden, die fatale Fehler bei ihren PPC Kampagnen machen.

Zum Beispiel schicken viele Google AdWords Advertiser Traffic zu ihrer Webseite, ohne E-Mailadressen zu sammeln und die daraus resultierenden Leads zu hegen und zu pflegen.

Eric Siu von Single Grain zufolge ist ein weiterer schlimmer Fehler, den viele Advertiser machen, dass sie ihren ROI nicht messen. Stell Dir mal vor, du hast ein Ad, das 7 Tage läuft, und keine Möglichkeit, die Rentabilität Deiner Kampagne zu prüfen. Würdest Du dann immer noch mehr Geld investieren?

In diesem ausführlichen Artikel zeige ich Dir die schlimmsten Fehler, die Dich frustrieren können, wenn Du Google AdWords PPC benutzt.

Lade dieses nützliche Arbeitsblatt herunter, um diese 7 schlimmen AdWords Fehler zu vermeiden.

Außerdem zeige ich Dir, wie Du diese Fehler wieder reparieren kannst, sodass Du tierisch effektive Google Ads schreiben kannst, die Dir Ready-to-buy-Leads generieren.

Fehler Nr. 1: Die falschen Keywort Matches benutzen

Es gibt drei Keyword-Kategorien die jeder Google AdWords Advertiser kennen sollte:

  • Broad Match
  • Phrase Match
  • Exact Match

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Ein häufiger Fehler vieler Menschen ist, den falschen Keyword Match zu benutzen.

Google lässt Deine Ads in irgendeiner der obigen Keyword Matches laufen. Es ist Deine eigene Verantwortung, Google zu sagen, welche Matches er benutzen soll. Also schauen wir uns diese mal an:

i).  Broad Match: Wenn Du Broad Match Keywords hinzufügst, werden Deine Ads dann angezeigt, wenn Leute nach diesen Keywords suchen. Deine Ads werden unabhängig von der Wortreihenfolge im Suchfeld angezeigt.

Wenn Du also Ads für best ogio bags hast, werden Deine Ads auch für best ogio bags, ogio bags best, best ogio bags to buy, ogio bags for best golf, usw. angezeigt.

Auf Broad Match Keywords abzuzielen, hat ein großes Potenzial. Zum Beispiel generierst Du in der Gesundheits- und Wellnessindustrie 94% mehr Klicks, wenn Du auf diese Keyword Matches abzielst.

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Ein Broad Match Keyword bedeutet auch, dass Deine Ads immer angezeigt werden, unabhängig davon, was der potenzielle Kunde tun will. Auch wenn er noch nichts kaufen möchte, werden Deine Ads angezeigt, solange einige Wörter, auf die Du abzielst, erwähnt werden.

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Um ein Broad Match Keyword hinzuzufügen, musst Du es nur eingeben ohne irgendeine Form von Zeichensetzung – keine einzelnen oder doppelten Anführungszeichen, keine Klammern.

Es gibt auch ein modifiziertes Broad, was bedeutet, dass Du auf Keywords wie black nike shoes, blue nike shoes for women, usw. abzielst, anstatt nur nike shoes.

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ii).   Phrase Match Keyword: Wenn Du auf Phrase Match Keywords abzielst, tauchen Deine Ads auf, wenn Leute für diese Keywords in genau derselben Reihenfolge suchen.

Wenn Dein Keyword best electric blanket ist, dann werden Deine Ads nur angezeigt, wenn die Leute best electric blanket eingeben.

Deine Ads werden natürlich auch bei anderen, damit zusammenhängenden Keywords angezeigt, aber die Wörter müssen in der richtigen Reihenfolge sein. Deine Ads erscheinen also auch bei where to buy best electric blanket, usw.

Wenn Du ein Phrase Match Keyword hinzufügen willst, setze es in doppelte Anführungszeichen, wie hier: „best electric blanket“.

iii).   Exact Match Keyword: Mit Exact Match erscheinen Deine Ads nur, wenn genau dieses Keyword, auf das Du abzielst, in der Suchmaschine eingegeben wurde.

Wenn wir nochmal dasselbe Beispiel wie oben benutzen, bedeutet das, dass Deine Ads nicht angezeigt werden, wenn jemand nach best electric blanket online oder where to buy best electric blanket sucht.

Um ein Exact Match Keyword hinzuzufügen, setze das Keyword einfach in eckige Klammern, wie hier: [best electric blanket]

Dieser Forschungsstudie zufolge konvertieren Exact Match Keywords besser, als Broad und Phase Matches, allerdings ist die durchschnittliche monatliche Keywordsuche normalerweise niedriger.

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Du musst also bei der Keyword- und Matchtypwahl strategisch vorgehen (Broad, Phrase oder Exact):

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Ein letzter Tipp: Um die besten Ergebnisse zu erzielen, solltest du alle 3 Keyword Matches kombinieren und strategisch mit dem System Cascading Bids darauf bieten. . So funktioniert’s:

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Fehler Nr. 2: Fehlen von Ad Extensions und schlecht geschriebene Ads

Keine optimierenden Ad Extensions zu haben ist ein weiterer Fehler, den viele Advertiser machen.

Google hat es Dir leicht gemacht, bessere Ads zu schreiben und die Einstellung so zu bearbeiten, dass Du den besten ROI erzielst. Mit Ad Extensions kannst Du Sitelinks, Call und Location Extensions benutzen, um Deine Ads zu verbessern.

Und das ist alles in Deinem Ad Extensions Tab, wenn Du Dich in Deinen AdWords Account einloggst.

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Das bedeutet einfach nur, dass Du zusätzliche Informationen oder Links zu Deiner Ad hinzufügst. Es ist ein kleines Stückchen, dass Du zu Deiner Liste hinzufügst, das ganz große Wirkung zeigt. Dadurch gibst Du Kunden mehr Gründe, Deine Ads anzuklicken.

Ad Extensions zu verwenden kann sehr effektiv sein, um Deine Klicks zu vermehren. Schau Dir mal diese Extensions an:

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Das Ad unten verwendet Location, Phone und Sitelink Extensions.

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Die richtige Ad Extension wird Deine Klickrate sofort drastisch erhöhen. Es gilt aber sicher zu stellen, dass Deine Landing Page hochkonvertierend ist, sodass Deine Besucher leicht das finden, was sie suchen.

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Ein fesselndes Ad zu schreiben ist ungefähr so, wie den Titel eines Blog Posts zu schreiben. Wenn Du einen guten Titel schreiben willst, musst Du das verwenden, was gut funktioniert.

Du musst auch die Möglichkeiten und Tools verwenden, die Dir zur Verfügung stehen. Wenn Du Search Engine Optimization betreiben würdest, werden kleine Dinge Deinen Search CTR steigern. Die beste Option für PPC sind Ad Extensions.

Stelle sicher, dass Du immer die richtigen verwendest, denn die falschen Ad Extensions könnten nicht zu Deinen Kunden passen und sie vielleicht sogar vertreiben.

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Fehler Nr. 3: Gewinnspannen und Conversions nicht richtig verstehen

Wenn Du ein Unternehmen unterhältst – auch in der Offline-Welt –, musst Du auf Deine Conversions und Deine Gewinnspanne achten. Das machst Du, weil Du Deine langfristigen Erträge verbessern willst und nicht nur auf kurzfristigen Profit achtest.

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Dasselbe gilt für Deine PPC Ads. Du solltest eine Conversion für Statusabfragen oder Sales einstellen. Das kannst du in „Tools and Analysis“ im Menü machen > Add New Conversion:

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Du kannst richtig Geld sparen, wenn Du verstehst, wie wichtig es ist, Conversion Rates einzurichen und wie sie Dich zu Deinem Ziel bringen. Du kannst also einfach diese simple Formel nutzen, um Deine Gewinnspanne für Deine Google Ads Kampagne zu berechnen:

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Geben wir einfach mal ein paar Zahlen ein und berechnen die Gewinnspanne, um zu sehen, wie diese Formel funktioniert:

Kosten pro Klick – $1.00      Ertrag pro Klick – $10.00

Gewinnspanne – 0.3           Klicks – 1000

Sweet Tooth – $149

Hier ist der Sweettooth AdWords ROI Vergleich:

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Sei Dir darüber im Klaren, dass die obigen Gewinnspannen nicht auf jedes Unternehmen anwendbar sind. Du musst wissen, was für Dein Unternehmen funktioniert und es für Dich selbst ausprobieren, um sicher zu gehen. Alles in Allem ist es sehr hilfreich, eine geschätzte Gewinnspanne zu haben, um eine gewinnbringende Google AdWords Kampagne zu starten.

Fehler Nr. 4: Keine negativen Keywords zu benutzen

Google verarbeitet jeden Tag über 6 Millionen Keywords, wovon 15% zu 100% neu sind – das heißt, dass Google sie bis dahin nicht registriert hatte. Das bedeutet, dass manche dieser Keywords eine gute Qualität haben, während es bei anderen schädlich sein kann, für sie zu bieten oder sie zu targeten.

Indem Du negative Keywords benutzt, kannst Du Keywords, die nicht gut für Dein Produkt oder Dein Angebot sind, ausschließen. Dadurch kannst Du Deine Kosten verringern und Deinen Ertrag steigern.

Viele Google Advertisers machen diesen Fehler, negative Keywords zu ignorieren, und wundern sich dann, warum ihre Ads nicht so konvertieren, wie sie sollten.

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Negative Keywords sind die einfachste Möglichkeit, die wichtigsten Kunden zu erreichen, Kosten zu reduzieren und Deinem ROI einen Boost zu verleihen.

Sie helfen Dir auch dabei, Deinen Google AdWords Quality Score zu verbessern. Beispielsweise haben Search Scientists den Quality Score ihrer Kunden um 60,1% gesteigert und ihren CPC um 24,6% gesenkt.

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Nehmen wir mal an, Du führst eine Webseite zum Thema Arbeitsvermittlung. Du könntest also profitable und kommerzielle Keywords wie engineering careers, technical career placement und long term careers targeten.

Du gibst natürlich Geld aus für diese Klicks und verdienst es, auch Geld dafür einzunehmen.

Wenn Du auf Keyword wie „jobs” abzielst, werden die Leute vielleicht nach einer kurzfristigen oder nach einer langfristigen Arbeit suchen. Indem Du also die Wörter „job“ oder „jobs“ zu Deiner negativen Keyword-Liste hinzufügst, hältst Du diese Leute von Deiner Seite fern.

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1).  Der Sinn negativer Keywords: Warum solltest Du Deine Ads Leuten zeigen, die gar nicht an Deinem Angebot interessiert sind?

Ich gebe Dir ein typisches Beispiel: Als ich das Keyword „small business programs“ in Google eingegeben habe, wurde mir ein Ad von Spotify angezeigt, das eine Handelssoftware bewarb.

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Glaub mir, dieses Ad ist vollkommen irrelevant für dieses Keyword. Menschen, die nach kleinen Unternehmensprogrammen suchen, wollen vermutlich keinen Onlineshop eröffnen.

Als ich nach „free typing jobs“ suchte, sah ich jede Menge Ads. Aber als ich auf eine der Ads klickte, die mir zusagte, landete ich auf einer Seite, wo ich etwas bezahlen musste. Ich habe aber nicht nach bezahlten Programmen gesucht, sondern nach kostenlosen.

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Ist Dein Publikum gewillt, schon beim ersten Kontakt mit einem Deiner Produkte dieses zu kaufen? Wenn ja, dann werden Deine gewählten Keywords Ergebnisse bringen.

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Sagen wir, Du verkaufst ein Informationshandbuch (E-Book), um ein Unternehmen aufzubauen. Du würdest bestimmt Keywords eingeben, wie beispielsweise.

  • start a business
  • free ways to start a business
  • start a business at home
  • start business cheap
  • free business ideas

Wenn Du die Wörter „free, cheap“ in Deine Ad aufnimmst, bedeutet das, dass Dein Ad auftaucht, wenn Menschen, die nur an kostenlosen Angeboten interessiert sind, das Wort „free“ benutzen.

Auf der anderen Seite aber, wenn Du dieselben Keywords, als „free, cheap“ zu Deiner negativen Keywordliste hinzufügst, wird Dein Ad nicht angezeigt, wenn Leute nach kostenlosen Informationen suchen. So verschwendest Du nichts.

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2). Der Effekt von negativen Keywords auf Display-Netzwerke: Wenn Du Deine Google Ads so einrichtest, dass sie auf Such- und Display-Netzwerken auftauchen, dann helfen Dir negative Keywords, deine Conversions zu steigern.

Zum Beispiel haben Adapt Partners die Ad-Ausgaben ihrer Kundenfirma um 40% gesenkt, während das Conversion Volumen und die Sichtbarkeit der Marke gleich blieben. Wie haben sie das gemacht?

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Sie haben ganz viele negative Keywords benutzt, die Keywords auf den Display-Netzwerken optimiert, die Ads getestet und strategische Bietertechniken benutzt, um diese super Ergebnisse zu erzielen.

Um negative Keywords hinzuzufügen, klicke auf das [-]-Zeichen, um es aufzuklappen.

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Füge Deine negativen Keywords in das richtige Feld ein:

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Zum Schluss gib diese negativen Keywords ein, völlig unabhängig von Deiner Nische:

  • free
  • porn
  • cheap
  • nude
  • naked
  • torrents
  • youtube
  • craigslist
  • ebay
  • kijiji
  • sex
  • porno
  • torrent

Fehler Nr. 5: Nicht für Deine eigene Marke zu bieten

Du solltest für Deine eigenen Marken-Keywords bieten, um deine Conversions zu steigern. Daneben musst Du auch auf den Wert Deiner Marke achten.

Eine Studie von Loyalty360 hat herausgefunden dass 66% aller US-amerikanischen Kunden bereit sind, mehr für ein Produkt zu zahlen, wenn die Marke ein gutes Nutzererlebnis anbietet. Du musst also immer dahinter sein, den Wert Deiner Marke zu steigern. So erklärt Pieppiermc.com das:

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Ein positives Nutzererlebnis kann man mit SEO- und PPC-Werbung erreichen. Nutze jede Gelegenheit und jedes Tool, das Dir zur Verfügung steht, um Deine Marke zu zeigen, denn Deine Marke, das bist Du.

Das ist also wichtig daran, auf Markensuchbegriffe zu bieten:

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Coca-Cola ist die Marke Nr. 1 auf Facebook, weil sie jede App und ihre gesammte Fanbase benutzt, um ihre Marke zu bewerben. Auch Du kannst und solltest Deine eigene Marke bewerben, indem Du für damit zusammenhängende Dinge mit Hilfe von Google AdWords PPC bietest.

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Indem Du für Deine eigene Marke bietest, bewirbst Du Dein Unternehmen und baust Kontakt auf zu Deinen Fans und Kunden.

Advertiser, die den Fehler machen, nicht für ihre eigenen Marken zu bieten, haben ziemlich solide Gründe, warum sie diese Option ignorieren:

  • Mein Marken-Keyword bekommt nicht viel Traffic
  • Das Search Volumen für mein Marken-Keyword ist niedrig
  • Unsere Marke ist gerade auf Platz 1, also braucht man es nicht bewerben

Das sind zwar alles gute Gründe, aber sie können Dich trotzdem daran hindern, Dein Unternehmen zu vergrößern und eine erfolgreiche Kampagne durchzuführen. Es geht nicht immer nur um Klicks, Besucher und Impressionen – es geht vor allem um den Ertrag.

Meine Marken-Keywords haben ein ordentliches Search Volumen mit unterschiedlichen Variationen. Schau mal hier:

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„Neil patel” wird über 4000 Mal im Monat gesucht und das vorgeschlagene Gebot ist nur bei 0,16, was sehr gut ist.

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Stell Dir vor, wie viel Traffic und wie viele Conversions ich verlieren würde, wenn ich nicht für meine eigene Marke bieten würde. Immerhin heißt das normalerweise, wenn jemand Deinen ganzen Namen in eine Suchmaschine eingibt, dass er Dich schon kennt und Dir vertraut.

Wenn Kunden Deine Marke (entweder Deinen Namen oder Deinen Domainnamen) sucht, dann heißt das, dass Du gute Arbeit machst. Außerdem kommen Forbes zufolge 80% der Erträge der meisten Firmen von 20% ihrer Kunden – das sind die, die dieser Marke treu sind.

Was ist mit Deiner Firma oder Deiner Marke? Schauen wir mal, wie oft mein Domainname im Monat gesucht wird:

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Quick Sprout wird 1600 pro Monat gesucht. Und Google hat bis jetzt kein Gebot vorgeschlagen. Das bedeutet, dass ich ganz einfach 0,10 – 0,20 pro Klick bieten kann und damit enorm viel Traffic zu meinem Blog, meiner Digital Marketing Uni und meinen Serviceseiten aufbauen kann.

Marie Forleo hat auch jede Menge Möglichkeiten, für ihre eigenen Marken-Keywords zu bieten, wenn sie sich für eine Kampagne entscheidet. Schau mal hier:

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Hast Du bemerkt, dass „marie forleo bschool” 110 Mal pro Monat gesucht wird? Bschool ist Maries Haupttrainingskurs. Die Tatsache, dass Leute genau danach suchen, bedeutet, dass sie entweder schon von ihrem Programm gehört haben oder schon ihr Kunde sind.

Die Wahrscheinlichkeit, etwas an diese Kunden zu verkaufen, ist hoch Econsultancy zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, etwas an einen potenziellen Neukunden zu verkaufen bei 5%-20%, wogegen die Wahrscheinlichkeit, etwas einem schon existierenden Kunden zu verkaufen bei 60%-70% liegt.

1). Vermeide Hacking-Angriffe durch die Konkurrenz: Indem Du für Deine Marke bietest, hältst Du auch Konkurrenten davon ab, Dein Unternehmen zu untergraben. Und noch wichtiger: Du stärkst damit Deine Marke.

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Die harte Wahrheit ist: Wenn Du nicht für Deine Marke bietest, dann werden es andere tun. Und diese Menschen werden wohl Deine Konkurrenten sein, die nicht zögern würden, einen Vorteil aus Deinem Fehler zu ziehen und Deine Besucher und potenzielle Neukunden zu klauen.

Du wirst vielleicht weiterhin auf Platz 1 bei Google für Dein Hauptkeyword sein, aber wenn Deine Konkurrenten Dein Marken-Keyword klauen, dann erheben sie sich über Deinen Organic Search.

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Das Schöne daran, für seine eigene Marke zu bieten, ist, dass Du oft sehr niedrig bieten kannst und immer noch viele Klicks und Besucher auf Deine Landing Page kommen.

Ein weiterer Tipp: Wenn Du für Deine eigene Marke bietest, solltest Du nach ganz oben streben, nachdem die Leute, die nach Deiner Marke suchen, die wichtigsten Besucher sind, die Du je bekommen wirst.

Anstatt auf niedrige Gebote zu setzen, die Dich unten halten werden, solltest Du deine Gebote steigern, um ganz oben zu bleiben und die Mehrheit aller Klicks zu bekommen. Investiere am meisten in die Markensuchbegriffen, diese konvertieren sehr gut.

2).  Reduziere die Kundenfluktuation: Ein anderer wichtiger Aspekt beim Bewerben von Marken-Keywords ist die riesige Verbesserung in Sachen Kundenfluktuation.

In dem Buch Leading on the Edge of Chaos führte der Autor Emmett C. Murphy die 10 Schlüsselelemente des Erfolgs in kritischen Zeiten aus. Er hob vor allem die Tatsache hervor, dass der Profit um 25%-125% steigt, wenn Du die Kundenfluktuation nur um 5% senkst.

Wenn Du ein Internet Marketing Couch bist, der wichtige Keywords targeted, z.B. Internet Marketing, Online Marketing und andere, dann wird von Dir erwartet, 16,61$ pro CPC zu bieten (Kosten pro Klick).

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Wenn du 10 Klicks bekommst, die über 160$ kosten, werden 100 Klicks mehr als 1 600$ kosten und so weiter. Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese potenziellen Kunden, die nach „Online Marketing“ suchen, zu zahlenden Kunden werden, sind sehr gering.

Das passiert, weil dieser Suchbegriff nicht besonders gut definiert ist. Diese potenziellen Neukunden sind noch in der Awareness Stage des Customer Buying Cycle. Folglich sind sie noch nicht bereit, etwas zu kaufen.

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Auf der anderen Seite, wenn Du mittlerweile schon länger Online Marketing machst, dann ist Deine Marke mittlerweile wohl in Schwung gekommen.

Folglich werden die Leute danach suchen. Anstatt dass Du nun 16,61$ bietest und noch dazu für Keywords, die mit Internet Marketing zusammen hängen, könntest Du nun zum Beispiel für Keywords bieten, die mehr mit Deinem Produkt, Blog oder Markennamen zu tun haben. Hier ist das Beispiel von John Chow:

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Abgesehen vom ersten Keyword in dem Screenshot oben (John Chow Blog), ist jedes andere Keyword, das in rot hervorgehoben ist, ein Money Term. Leute, die nach diesen Begriffen suchen, sind wahrscheinlich eher bereit, etwas zu kaufen.

Diese Keywords sind für Johns Videoprodukte, die er durch Clickbank und andere dritte damit verbundene Netzwerke verkauft. Obwohl diese Keywords weniger als 600 Mal monatlich gesucht werden, ist es immer noch eine Tatsache, dass John die richtigen Klicks und Käufer zu seiner Verkaufsseite lenkt.

Bevor Du Deinen nächsten Google Ad einrichtest, benutze mal den Google AdWords Keyword Planner um Marken-Keywords zu findet, die Du targeten kannst.

Erinnere Dich nochmal daran, dass, wenn Du negative Keywords benutzt, Du Google sagst, dass er Deine Ad nicht den Leuten zeigt, die dieses Wort bei ihrer Suche benutzen oder irgendein Display-Netzwerk, das dieses Wort aktiv targetet (z.B. free, cheap).

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Aber wenn Du für Marken-Keywords bietest, sagst Du Google, dass er Deine Ad potenziellen Neukunden und Kunden in beiden Suchnetzwerken anzeigen soll, wenn diese Keywords gesucht werden und in Display-Netzwerken, wenn Dein Markenname in diesem Content genutzt wird (z.B. Produktüberprüfung oder Firmenneuigkeiten).

Kunden wollen Komfort. Sie wollen Marken, die zu jeder Zeit stark vertreten sind. Außerdem ist es der größte Alptraum des Internets Marketings, Kunden an seine Konkurrenz zu verlieren.

Fehler Nr. 6: Den Customer Lifetime Value (CLV) des Kunden nicht zu kennen

Kennst Du den Customer Lifetime Value Deiner Kunden? Wenn nicht, dann verschwendest Du sowohl Zeit, als auch Geld.

Wie viel Geld investierst Du bei AdWords, um einen Kunden anzuwerben? Es bringt nichts, zu raten. Stattdessen solltest Du das Raten und Annehmen vergessen und Deinen Customer Lifetime Value berechnen.

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Der CLV Deiner Kunden bedeutet im Grunde genommen, wie viel Geld ein Kunde vermutlich während seines ganzen „Kundenlebens“ mit Deiner Marke realisiert.

Das ist die Definition von Wouter van der Heijden:

CLV ist der Key Performance Indicator, der den Wert eines Kundes bestimmt. Daraus ergibt sich, wie viel Du ausgeben kannst, um langfristig Kunden zu rekrutieren, wobei auch die Kundenfluktuation im Hinterkopf behalten werden muss.

Der Lifetime Value eines Kunden ist viel komplexer als der ROI (Return On Investment). Allerdings hängen sie voneinander ab, um Deine Erträge und Dein Unternehmen zu vergrößern.

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Wenn Du den Customer Lifetime Value kennst, kannst Du ganz einfach Deine Kampagnen anpassen und für die strategischen Keywords bieten, die dir die richtigen potenziellen Neukunden und Kunden zu Deiner Landing Page führen.

In diesem Must-Read Article schreibt der Risikokapitalgeber David Skok, dass der wichtigste Grund, warum Start-Ups untergehen, der ist, dass ihre Customer Acquisition Cost gegenüber ihrer Customer Lifetime Value oft so aussieht:

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Wenn man David Skoks Post gelesen hat, ist es offensichtlich, dass Du das Geld, das Du in Google AdWords PPC ausgibst, um einen Kunden zu akquirieren, in weniger als 12 Monaten wieder reingeholt haben solltest, wenn Du im Geschäft bleiben willst.

Mit anderen Worten heißt das: Wenn Du 270$ ausgegeben hast, um einen Kunden zu akquirieren, solltest Du auch einen strategischen und gut ausgearbeiteten Mechanismus haben, um 270$ oder mehr innerhalb eines Jahres durch diesen Kunden zu verdienen.

Das ist die einzige Möglichkeit, um einen gesunden Geldfluss zu erzeugen, der Unternehmswachstum und Expansion aufrecht hält.

Die meisten großen Marken, wie Moz, haben unterschiedliche Strategien, um sicher zu stellen, dass sie ihre Kosten für die Rekrutierung von Kunden wieder einnehmen. Der Standardpreis für Mozs Software ist 99$ pro Monat.

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Für kleinere Unternehmer ist diese monatliche Zahlung vielleicht nicht allzu erschwinglich. Folglich müsste man unheimlich viel Bildungs- und Überredungskünste aufwenden, um potenzielle Neukunden von dem Deal zu überzeugen.

Also investiert Moz manchmal etwas mehr als 99$, um einen Kunden anzuwerben. Aber sie haben immer einen klaren Plan, um ihre Ausgaben auszugleichen und langfristig mehr einzunehmen.

Moz benutzt aber auch eine einzigartige Strategie, um Kunden anzuwerben und sie zum Zahlen zu bewegen. Sie tun sich mit anderen Firmen zusammen, um Member-Only-Vergünstigungen anzubieten, was im Grunde genommen ein damit verbundenes Programm ist.

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Das ist eine ausführliche Liste von Mozs Angeboten:

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HubSpot stellt ein noch detaillierteres Beispiel für Customer Lifetime Value dar, indem sie die Kosten pro Kunde in 3 Komponenten unterteilt haben:

  • Cost of Customer Visits (CoCV)
  • Cost of Lead Acquisition (CoLA)
  • Cost of Customer Acquisition (CoCA)

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Peep Laja zeigt uns hier, immer noch mit dem Beispiel von HubSpot, wie man den CLV berechnet:

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AdWords PPC Kampagne. Wenn Du 10$ zahlst, um einen Kunden zu rekrutieren, bedeutet das, dass der Lifetime Value mehr als 10$ sein sollte. Wenn Du aber 10$ zahlst und 6$ bekommst, bedeutet das, dass Du 4$ pro Kunde, den Du anwirbst, verlierst. Das ist eindeutig nicht nachhaltig.

Siehe auch: How to Calculate and Increase Customer Lifetime Value

How to Calculate Your Ecommerce Cost of Customer Acquisition

Fehler Nr. 7: Die optimale Ad Position nicht zu prüfen

Die ganz einfache Formel, die Google benutzt, um Ads zu ranken, ist:

Gebot x Ad Quality

Das bedeutet in anderen Worten, dass Deine Ads eher oben erscheinen, wenn Du mehr bietest, als andere Advertiser, die dieselben Keywords targeten, vorausgesetzt, dass ihr beide denselben Quality Score habt.

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Die Qualität Deiner Ads hängt stark von der Qualität Deiner Keywords, Deiner Klickrate und Deiner getargeten Keywords ab. Dieser Score legt fest, wo Deine Ads platziert werden.

WordStream zufolge ist die erste Position nicht immer die Beste. Es stimmt schon, dass höhere Ad Rankings zu mehr Klicks neigen, allerdings bekommen sie nicht die meisten Conversions.

Du musst nicht auf Rang 1 stehen, damit Deine Ads anfangen, Quality Clicks zu generieren. Wenn Dein Ziel Branding ist, dann würde ich es natürlich absolut verstehen, wenn es Dein Ziel ist, Deine Google Ad ganz oben zu platzieren. Aber wenn Du lieber Ergebnisse sehen möchtest (Quality Clicks, Traffic und Conversions), dann ist es besser, auf Platz 3-5 zu sein.

Sagen wir, Du verkaufst Küchengeräte und Dein Konkurrent ist Home Depot – eine Topmarke mit einem riesigen Werbebudget.

Dein Ziel sollte es nicht sein, höher zu bieten, als Deine Konkurrenten. Stattdessen solltest Du Dich darauf konzentrieren, den Quality Score zu steigern – denn ein höherer Quality Score beschert Dir eine bessere Ad Rank Position.

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Ein weiterer Vorteil der Positionen 3-5 ist: Die Leute freuen sich immer über Position 1 oder 2, weil sie dann besser gesehen werden. Die Leute klicken dann vielleicht einfach auf die Ads am Anfang, nicht aber, weil sie was kaufen wollen, sondern nur, weil sie neugierig sind oder aus anderen persönlichen Gründen.

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In dem Buch Driving Customer Equity schreiben die Autoren Roland Rust, Valarie Zeithami und Katherine Lemon über den wichigsten Vorteil eines Unternehmens – den Customer Lifetime Value.

Um den CLV zu steigern, musst Du Dich auf die Kunden konzentrieren, indem Du die Beziehung zu ihnen förderst. Je mehr sie Dir vertrauen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie genau das für Dich tun, damit Dein Unternehmen wächst.
Wenn es um Ad Positionen in Google AdWords geht, gibt es kein Universalprinzip. Du musst das für Dich selbst ausprobieren. Es kann sein, dass Platz 1 für Dich am besten funktioniert, abhängig von Deinem Unternehmen und der Ad Kopie. Aber alles in allem neigen die Positionen 3-5 eher dazu, für die meisten Unternehmen effektiver zu funktionieren, da Investitionen besser zurückkommen.

Ein weiterer Tipp: Du kannst und solltest Deine Ads prüfen, um die beste Position zu finden, indem Du Dein Gebot oder CPC verminderst und erhöhst.

Beobachte, was passiert, wenn Du dein Gebot verringerst. Google schlägt normalerweise einen bestimmten Betrag vor. Du kannst mit dem vorgeschlagenen Gebot anfangen oder es erhöhen. Prüfe dabei immer deine Ad Positionen.

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Georgia Eye Associates haben ihren CTR von 0,95% im September auf 2,80% im April gesteigert, in einer Zeitspanne von nur sechs Monaten. Das haben sie geschafft, indem sie strategischer getargetet und ihre Gebote optimiert haben. Außerdem konnten sie sogar ihren Cost-per-Click (CPC) von 4.90$ auf 2.31$ reduzieren.

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Fazit

Deine Ads sollten auf die richtigen Menschen abzielen. So kannst Du Deinen Traffic erhöhen, bessere Leads generieren und Deine Sales verbessern.

Setze Dir ein langfristiges Ziel, nicht nur eins für eine kurze Zeitspanne. Wenn Dein Ziel nur ist, Quality Clicks auf Deiner Landing Page zu generieren, lässt Du Dir einiges entgehen.

Merke Dir immer, dass der Customer Lifetime Value nicht von der anfänglichen Conversion Rate abhängt, sondern davon, was passiert, nachdem sie zu Kunden geworden sind.

Effective Google Ads bekommst Du durch das Targeting der richtigen Keywords, durch die Reduktion Deiner Cost per Customer Aquisition und indem Du potenzielle Kunden zu Deiner Seite lenkst, wo Du einen guten Mechanismus eingerichtet hast, um Deine Conversions zu verbessern.

Welche anderen Fehler kennst Du, die Google AdWords PPC Advertiser machen?

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