7 Dinge, die Blogging-Anfänger tun können, um branchenführende Inhalte zu erstellen

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Bist Du neu in der wundervollen Welt des Bloggens?

Glaub es oder nicht, es gab mal eine Zeit, da ging es mir genauso. Obwohl ich anfangs nicht viel über das Blogging wusste, war mir dennoch immer klar, dass es einer der besten Wege ist, um mein Zielpublikum anzusprechen.

Mit der Zeit habe ich meine Blogging-Fähigkeiten perfektioniert, um meine Leser zu erreichen und meine Marke aufzubauen. Mittlerweile beträgt meine monatliche Reichweite, wie Du in der Seitenleiste siehst, weit über 300.000.

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Doch vergiss bitte nicht: Das Blogging ist mir nicht immer leicht gefallen. Dieser Blog hat im ersten Monat nicht hunderttausende Besucher angezogen. Es kostete mich sehr viel Hingabe und viele hochqualitative Inhalte, um dieses Level zu erreichen. Und selbst jetzt bin ich noch weit davon entfernt, meine langfristigen Ziele zu erreichen.

In diesem Beitrag teile ich praxisnahe Tipps und zeige Dir, was Blogging-Anfänger tun können, um branchenführende Inhalte zu erstellen. Diese Inhalte können Dich als Autorität in Deiner Branche etablieren und Deine Webseite dabei unterstützen, eine gute Suchmaschinen-Position zu ergattern.

Ich bin mir sicher, dass Du in der Lage sein wirst, Deine Ziele zu erreichen, wenn Du eine oder mehrere dieser Strategien anwendest. Diese Ratschläge werden Deine Einstellung gegenüber dem Blogging nicht verändern. Doch auf lange Sicht können sie Dir mit Sicherheit helfen.

Lade Dir diese Checkliste mit sieben Strategien denen Blogging-Anfänger folgen können, um branchenführende Inhalte zu erstellen, herunter.

1. Stelle Nachforschungen über Deine Branche an

Wie kannst Du branchenführende Inhalte erstellen, wenn Du nicht weißt, was Deine Konkurrenz so schreibt?

Die Antwort ist einfach: Gar nicht.

Deshalb rate ich Blogging-Anfängern immer, so viel Zeit wie nötig in die Marktforschung zu investieren. Beantworte Fragen wie:

  • Wer sind Deine größten Konkurrenten?
  • Welche Art von Content haben sie schon erstellt?
  • Was sind ihre primären Schlüsselwörter?
  • Was könntest Du an den Inhalten, den Deine Konkurrenz erstellt hat, noch verbessern?
  • Wie lange brauchst Du, um einen Post zu erstellen, der den momentan beliebtesten und besten Inhalt zum Thema übertrifft?

Wenn Du bei der Marktrecherche Hilfe brauchst, verlier keine Zeit. Geh direkt zu BuzzSumo und starte eine Such-Anfrage. Dieses Tool ist kostenlos, einfach zu bedienen und voller Funktionen, die Dir hochwertige Daten liefern.

Vielleicht bist Du ein Fashion-Blogger und willst etwas zum Thema Schuhe erstellen. Wenn Du für diesen Begriff eine Suche durchführst, erhältst Du Folgendes:

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Der zweite Post ist schon mal ein guter Anfang. Wenn das die Art von Inhalt ist, die Du erstellen wirst, dann könnte das eine gute Idee für ein neues Thema sein: Die 200 besten Schuhe auf Pinterest.

Mit anderen Worten, such Dir etwas aus, von dem Du weißt, dass es funktioniert, und mach es dann besser. Dein Post bekommt vielleicht nicht 400.000 oder mehr Shares, aber Du weißt, dass es etwas ist, das Dein Zielpublikum wirklich interessiert.

Du musst nicht länger herumraten, welche Inhalte Dein Publikum lesen will. Du kannst einfach BuzzSumo oder ein ähnliches Tool verwenden, um diese Frage zu beantworten.

 

2. Erstell einen Redaktionskalender

Welches Verfahren nutzt Du, um sicherzustellen, dass Du Tag für Tag am Ball bleibst? Woher weißt Du, dass Du Deine Ziele erreichst?

Du musst kein Genie sein, um einen Redaktionskalender zu erstellen. Du musst nur Interesse zeigen, organisiert bleiben und zielgerichtet sein.

Wenn das Thema Blogging neu für Dich ist, dann kann man sicher davon ausgehen, dass es bei Dir manchmal chaotisch zugeht. An einem Tag schreibst Du gleich mehrere Beiträge. Am nächsten konzentrierst Du Dich auf die sozialen Netzwerke. Schon bald wirst Du merken, dass Du Dich verzettelst und keine Fortschritte machst.

Ich rate Dir dringend, einen Redaktionskalender anzulegen, denn es ist einer der besten Wege, um sicherzustellen, dass Du regelmäßig hochqualitative Inhalte veröffentlichst.

Wenn Du Hilfe brauchst, um am Ball zu bleiben, nutze Tools wie CoSchedule. Das Unternehmen beschreibt die Lösung wie folgt:

„Der führende Marketing-Kalender für alles, was organisiert und geplant werden muss.“

Das Tool hilft Dir also nicht nur beim Organisieren Deiner Inhalte. Du kannst auch andere Bereiche Deines Unternehmens organisieren. Der Planer für soziale Netzwerke lässt sich super mit Deinem Redaktionskalender verknüpfen.

Auch wenn es viele tolle Lösungen auf dem Markt gibt, vergiss nicht, dass eine schlichte Excel-Tabelle oder Google Sheets genau das Gleiche können. Am Wichtigsten ist, dass Du ein System verwendest, mit dem Du immer schön organisiert bleibst.

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3. Meistere die Skyscraper-Technik

Das hat nichts mit Wolkenkratzern zu tun, sondern mit der Erstellung von branchenführenden Inhalten, die Dein Publikum anziehen und binden.

Wenn es um das Erstellen von Inhalten und SEO geht, dann ist Brian Dean von Backlinko einer der bekanntesten Experten der Branche.

Er ist der Erfinder der Skyscraper-Technik, deshalb leihe ich mir hier auch seine Anleitung aus:

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Sogar ein Anfänger kann das verstehen. Und es funktioniert für Blogger aller Branchen.

Der erste Schritt ist der wichtigste. Du durchforstest das Internet, um den besten Inhalt in Deinem Bereich aufzuspüren. Wie oben erwähnt, kannst Du BuzzSumo benutzen, um den Prozess zu beschleunigen.

Dann willst Du nur noch eins: Den besten Content noch besser machen. Das kann vieles bedeuten, doch generell sollte die Qualität immer im Vordergrund stehen.

Wenn Du den besten Inhalt erstellst, dann ist es nur natürlich, dafür auch belohnt zu werden:

  • Eine bessere Platzierung in den Such-Ergebnissen.
  • Besseres Engagement mit Deinem Publikum.
  • Die Chance, Dich als Vordenker unter Beweis zu stellen.

Sobald Dein Inhalt veröffentlicht wurde, hast Du nur noch eine letzte Aufgabe: Mit Influencern, die Deinen Inhalt vermarkten können, indem sie ihn mit ihrem Publikum teilen, Kontakt aufnehmen.

Anstatt breit gestreut an die Sache heranzugehen, und lediglich hier und da ein bisschen Interesse zu wecken, gibt Dean folgenden Ratschlag:

Statt Leuten ziellos E-Mails zu schicken, nimm lieber mit Seitenbesitzern, die bereits auf ähnliche Inhalte verlinkt haben, Kontakt auf.

Wenn Du das tust, kannst Du Dir sicher sein, dass die Person auch Interesse an Deinem Inhalt hat. Und da Dein Inhalt nur das Beste vom Besten ist, will die betreffende Person ihn bestimmt auch mit ihrem Publikum teilen. Einfach, oder?

Wenn Du die Skyscraper-Technik schon zu Beginn Deiner Blogging-Karriere meisterst, wird sich das noch Jahre später bezahlt machen. Sogar wenn Du scheiterst, hast Du noch immer hochqualitative Inhalte, die gute Chancen auf eine beachtliche Leistung in den Such-Ergebnissen haben.

 

4. Verfasse hammermäßige Überschriften

Wenn Du nicht glaubst, dass Überschriften wichtig sind, dann möchte ich, dass Du alles stehen und liegen lässt, um Dir diesen von der Universität Columbia veröffentlichten Beitrag durchzulesen.

Und? Was denkst Du jetzt?

Zu glauben, dass Überschriften nicht zählen, ist leicht. Und es ist auch bequem zu glauben, dass Deine Leser nur am Inhalt Deines Artikels interessiert sind. Auch wenn das vielleicht bis zu einem gewissen Grad stimmt, musst Du dennoch folgende Tatsache akzeptieren: Der Großteil Deiner Leser kommt gar nicht bis zum eigentlichen Post, wenn Du nicht zuerst deren Aufmerksamkeit mit einer einnehmenden Überschrift erregst.

Wenn Du grad erst mit dem Bloggen anfängst, wirst Du schnell herausfinden, dass das Verfassen von einzigartigen und attraktiven Überschriften schwieriger ist, als man meinen könnte. Es kann sogar manchmal eine Stunde oder länger dauern, bis Du etwas gefunden hast, mit dem Du zufrieden bist. Das klingt vielleicht nach verschwendeter Zeit, doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Ich weiß, dass Deine Zeit wertvoll ist und dass Du nicht stundenlang über Überschriften nachdenken kannst. Deshalb schlage ich vor, den Content Idea Generator von Portent zu benutzen.

Du musst nur Dein Schlüsselwort eingeben. Danach erledigt das Tool die ganze Arbeit für Dich, und spuckt eine Idee nach der anderen aus. Für die Suche nach „roten Schuhen“ wurde Folgendes zusammengestellt:

  • Wie Dich rote Schuhe zu einem besseren Liebhaber machen
  • Warum rote Schuhe das neue Schwarz sind
  • Warum Deine Mutter mit roten Schuhen recht hatte

Du siehst, worauf ich hinaus will. Das Tool hilft Dir dabei, tolle Überschriften zu verfassen, die den Leser mit größerer Wahrscheinlichkeit auf der Seite fesseln – und das ist ja genau das, was Du willst.

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5. Erhalte Feedback von Influencern Deiner Branche

Als Blogging-Anfänger weißt Du vielleicht nicht genau, was Dein Publikum will und wie Du es ihm geben kannst.

Oben haben wir erörtert, wie Du mehr darüber erfahren kannst, indem Du Deine Konkurrenz unter die Lupe nimmst. Doch auch das bringt Dich nur bis zu einem gewissen Punkt weiter.

Deshalb schlage ich Dir vor, an mindestens drei Influencer Deiner Branche heranzutreten. Dein Ziel ist:

  • Professionellen Rat zu erhalten, welche Inhalte Dein Publikum lesen will.
  • Mit jemand in Verbindung zu treten, der Dir später einmal dabei helfen kann, Deinen Inhalt zu bewerben.
  • Die Meinung von jemand einzuholen, der in Deiner Nische bereits erfolgreich ist.

In gewissem Maße ist das eine Art Influencer-Outreach. Du nimmst Kontakt zu Influencern der Branche auf, in der Hoffnung, dass sie Dir Feedback zu Deinen Inhalten, Deiner Content-Strategie und anderen Dingen, die Dich beschäftigen, geben.

Um diesen Prozess zu beschleunigen und Deine Chancen auf Erfolg zu erhöhen, nutze eine Tool wie Pitchbox, um organisiert zu bleiben und Dich gegen die Massen nderer Blogger durchzusetzen. Das Unternehmen beschreibt seine Dienstleistung wie folgt:

„Pitchbox automatisiert Routinearbeiten, damit Du Dich auf das konzentrieren kannst, was Du am besten kannst: echte Mensch-zu-Mensch Verbindungen, mit den Leuten, die Du erreichen willst, aufzubauen.“

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Eine umfassende Liste mit Influencern, mit denen Du in Verbindung treten willst, zu erstellen, ist der wichtigste Teil dieses Prozesses. Da Du nicht mit jedem Kontakt aufnehmen kannst, musst Du mit einer umfangreichen Liste anfangen.

Jede Art von Feedback, auch wenn es nicht das ist, was Du hören willst, ist gutes Feedback. Du kannst von jedem Influencer etwas lernen. Bleib also immer offen für Rückmeldungen. Vergiss nicht, schon ein kleines Stück Information kann bewirken, dass Du Deine Heransgehensweise änderst und Dich dadurch zukünftig in eine bessere Position bringst.

 

6. Nutze die Hemingway-App

Es kann viele Monate (oder länger) dauern, um die Kunst des Schreibens von hochwertigen Blog-Beiträgen zu meistern.

Glücklicherweise gibt es einige Dinge, die Du tun kannst, um diesen Prozess zu beschleunigen. Einer meiner besten Tipps ist dieser: Nutze die Hemingway-App. Wenn Du nicht weißt, was das ist, dann hilft Dir die Beschreibung auf der Webseite sicher weiter:

Die App markiert lange, komplizierte Sätze und häufige Fehler; wenn Du einen gelben Satz siehst, mach ihn kürzer oder teil ihn auf. Wenn Du eine rote Markierung siehst, ist Dein Satz so vollgestopft und kompliziert, dass Dein Leser beim Versuch, Deiner gespaltenen Logik zu folgen, sicher verloren geht — bearbeite diesen Satz.

Das hört sich vielleicht kompliziert an, doch eigentlich ist es ganz einfach.

Zusammengefasst: Du musst Deinen Inhalt mit dem Editor überprüfen. Wenn die Prüfung abgeschlossen ist, findest Du alles, was Du wissen musst, in der rechten Seitenleiste. Das sieht dann ungefähr so aus:

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Die Note 6 bedeutet, dass Dein Text „gut“ ist, aber noch viel Raum für Verbesserungen bietet. Du kannst Dein Ergebnis verbessern, indem Du Dir die Vorschläge ansiehst und die notwendigen Änderungen vornimmst.

Wenn ein Satz beispielsweise schwer zu lesen ist, dann pass die Struktur so lange an, bis er von der App nicht mehr markiert wird.

Ja, das ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt sowohl während des Schreibens als auch während des Überarbeitens. Doch es ist die Zeit und Mühe wert. Wenn Du die Hemingway-App verwendest, wirst Du bald die Qualitätsverbesserung Deiner Artikel feststellen.

 

7. Schreib, mach eine Pause, und schreib weiter

Wenn Du meinen Blog schon längere Zeit verfolgst, dann weißt Du, dass ich umfangreiche Inhalte erstellen will, die dem Leser einen echten Mehrwert bieten.

Was Du vielleicht nicht weißt, ist, wie lange es dauert, um diese Art von Inhalt zu erstellen. Vom Festlegen auf ein Thema über das Auswählen einer Überschrift und das Erstellen eines Entwurfes bis hin zum eigentlichen Schreiben des Artikels – das Verfassen eines qualitativ hochwertigen Blog-Beitrags ist sehr arbeitsintensiv.

Aus diesem Grund, und weil ich noch viele andere Pflichten habe, zögere ich nicht, Abstand von einem Post zu nehmen, bevor er fertig ist. Tatsächlich ist das etwas, das sich als extrem hilfreich erwiesen hat. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • Es gibt Dir die Zeit, genügend Abstand von Deinem Inhalt zu gewinnen, Dich zu entspannen und zu erholen, bevor Du ihn fertigstellst.
  • Es gibt Dir die Möglichkeit, Deinen Geist zu befreien, was oft zu Ideen führt, die Du vorher noch nicht in Erwägung gezogen hast.
  • Wenn Du dann weiter machst, findest Du mit großer Wahrscheinlichkeit Dinge, die Du ändern willst, und Grammatikfehler.

Ich weiß, was Du denkst: Dieser Rat klingt kontraproduktiv.

Warum solltest Du von einem Blog-Beitrag Abstand nehmen, bevor er fertig ist? Bedeutet das nicht, dass das Schreiben länger dauert?

Ja, es dauert länger. Doch es hilft auch dabei, die Qualität Deiner Inhalte zu verbessern. Und, da wir das in der Vergangenheit bereits zu Genüge erörtert haben, ist nichts wichtiger als Qualität.

Du solltest nie das Gefühl haben, dvor Deinem Computer sitzen zu müssen, bis ein Artikel fertig ist. Wenn Du den Impuls verspürst, Abstand zu nehmen, dann mach das auch. Du willst vielleicht sogar aufstehen und im Stehen weiterarbeiten, denn auch das kann Deinen Beitrag in vielerlei Hinsicht positiv beeinflussen.

 

Fazit

Wenn Du Dich mit dem Content Marketing beschäftigen willst, gibt es viele Trends, die Du zukünftig nutzen kannst.

Doch vergiss nicht, am Ende dreht sich alles um die Qualität Deiner Inhalte und darum, ob Du einen einzigartigen Blickwinkel mit Deinem Publikum teilen kannst oder nicht.

Mit meinen Ratschlägen aus diesem Beitrag kannst Du Inhalte erstellen, mit denen sich Dein Blog schnell als glaubwürdige Quelle Deiner Branche etabliert.

Hast Du einige dieser Tipps schon mal umgesetzt? Hast Du noch mehr Ratschläge? Teile Deine Gedanken und Strategien mit uns in den Kommentaren.

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