4 Einfache und effektive Taktiken, die Deine E-Mail-Durchklickrate verbessern

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Wenn Du schon mal eine E-Mail-Marketing-Kampagne durchgeführt hast, weißt Du, wie wichtig hohe „Durchklickraten“ sind.

Schließlich macht es keinen Sinn eine lange Liste mit E-Mail-Adressen zu haben, wenn keiner die E-Mails ließt, die Du versendest.

Wenn Du bei Deinen E-Mail-Marketing-Kampagnen gerade mit niedrigen Durchklickraten kämpfst, weißt Du vielleicht nicht, wo Du bei der Verbesserung Deiner Ergebnisse anfangen sollst.

Du freust Dich bestimmt zu hören, dass die Verbesserung der Durchklickraten gar nicht so schwer ist.

In diesem Beitrag werden wir uns diesen Prozess mal ansehen.

Du erfährst, wie Du die Durchklickraten Deiner E-Mail-Kampagnen verbessern und diese Ergebnisse langfristig aufrechterhalten kannst.

Am Ende dieses Beitrags verstehst Du, warum Deine Durchklickrate momentan niedrig ist und welche Änderungen Du vornehmen musst, damit sie besser wird.

Legen wir los.

Sich um die Grundlagen kümmern – eine gute Beziehung zu Deinen Abonnenten aufbauen

In diesem Beitrag werden wir über Taktiken sprechen, mit denen Du die Durchklickraten Deiner E-Mail-Kampagnen verbessern kannst.

Um diese Taktiken auszuschöpfen, ist es wichtig, dass Du zunächst einen Inhalt hast, der den Klick auch wert ist.

Lade Dir diesen Spickzettel, mit 4 einfachen und effektiven Taktiken die Deine E-Mail-Durchklickrate verbessern, herunter.

Wenn Du etwas bewirbst, solltest Du dafür sorgen, dass es die Leute auch interessiert.

Denk daran, warum Du abonniert wurdest und wer auf Deiner Liste ist.

Zu wissen, warum Leser Dich abonniert haben, ist der Schlüssel.

Du solltest die Inhalte, für die sich Deine Leser interessieren und die sie von Dir erwarten, genau kennen – und es sollte Deine Priorität sein, ihnen Inhalte, die ihre Interessen und Erwartungen befriedigen, zu schicken.

Es ist auch wichtig, zu wissen, wer Dich abonniert, denn dann kannst Du Deinen Abonnenten bequem Links zu Seiten schicken, die sie interessant finden, ohne dass es als Spam wahrgenommen wird.

Hinweis: Ähnliche Inhalte zu senden, kann oft Sinn machen, da so ein extra Mehrwert erzeugt wird.

Du solltest auch dafür sorgen, dass Deine Abonnenten nicht auf leere Versprechungen stoßen.

Wenn Du falsche Versprechungen machst, bekommen Deine Kampagnen anfangs vielleicht eine hohe Durchklickrate. Aber mit der Zeit nehmen Deine Zahlen ab und es wird immer schwieriger sie wieder nach oben zu bringen, da Dir das Publikum nicht mehr vertraut.

Wenn Du Dich kontinuierlich um diese Dinge kümmerst, kannst Du eine gute Beziehung zu Deinen Abonnenten aufbauen.

Dann sorgst Du dafür, dass alles, worüber wir im Folgenden sprechen, viel besser funktioniert.

Einen deutlichen Call-to-Action einbauen

Einer der wichtigsten Schritte, um E-Mail-Durchklickraten zu verbessern, ist die Verwendung von klaren und offensichtlichen Calls-to-Actions.

 Ein Call-to-Action fordert jemanden auf, etwas zu tun.

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Du solltest niemals annehmen, dass die Menschen tun, was sie tun sollen.

Deswegen musst Du ihnen ganz klar sagen, was sie tun sollen und es ihnen dann leicht machen, diese Aufgabe auszuführen.

Denk daran, dass die Formatierung Deiner E-Mail Auswirkungen darauf haben kann, wie Leser Deinen Call-to-Action wahrnehmen und mit ihm interagieren – ein Punkt, mit dem wir uns später noch beschäftigen werden.

Aber jetzt gehen wir erst mal einige Konzepte durch, die Du bei der Verwendung von Calls-to-Actions beim E-Mail Marketing berücksichtigen musst.

Du brauchst einen einzigen Call-to-Action, auf den die Leute klicken können. Mehr nicht.

Du solltest den Lesern nur eine Aufgabe geben.

Jede E-Mail, die Du versendest, sollte nur ein Ziel haben.

Natürlich kannst Du mehrere Call-to-Action Links integrieren – aber Du musst sicherstellen, dass die Leser immer das Gleiche tun sollen.

Unten ist das Beispiel eines Call-to-Action, der nur einem einzigen Zweck dient, und er hat 27-mal mehr Reaktionen hervorgerufen.

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Ein weiteres Beispiel zeigt, dass die Verwendung eines Calls-to-Action, der nur einem bestimmten Zweck dient (Bild links) die Klicks um 371% und die Verkäufe um 1617% erhöhen kann.

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Man sollte annehmen, dass die Leute faul sind. Wenn Du ihnen zu viel zu tun gibst, machen sie überhaupt nichts.

Fazit: Lenk Deine Leser nicht mit Links ab, die nicht zum Ziel führen, das Du Dir für diese spezielle E-Mail gesetzt hast.

Du musst auch dafür sorgen, dass Dein Call-to-Action deutlich macht, was passiert, wenn man klickt.

Du kannst entweder die Vorteile darstellen oder Dein Angebot ziegen.

Wenn ich einen SEO-Bericht bewerben würde, könnte ich sagen:

„Sichere Dir noch heute meinen kostenlosen SEO-Bericht“ oder „Erklär mir, wie ich bei Google auf Seite 1 komme“.

Du solltest mit beiden Ansätzen experimentieren, da sie unterschiedlich gut funktionieren. Welcher am besten funktioniert, hängt von Deinen Abonnenten ab.

Du kannst auch beide Ansätze in der gleichen E-Mail benutzen.

Wenn beide auf das Gleiche verlinken, kannst Du vielleicht mit beiden Ansätzen verschiedene Abonnenten beeinflussen.

Es ist wichtig Dich präzise und verbindlich auszudrücken, , wenn Du die Vorteile Deines Angebotes vorstellst.

Es gibt zwei Gefühle, auf die Du beim Schreiben Deiner Calls-to-Actions eingehen solltest – Dringlichkeit oder Neugier.

Beide sind sehr wirksam, wenn es darum geht, Menschen zu beeinflussen.

Hier sind einige Wörter, die Neugier wecken:

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Und hier sind einige Wörter, die Dringlichkeit wecken:

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Wenn Du diese Wörter verwendest, solltest Du mehr Klicks bekommen.

Du kannst auch mit dem Design Deines Calls-to-Actions experimentieren.

Dann sticht Dein Call-to-Action ins Auge.

Du erregst mehr Aufmerksamkeit, was Deine Durchklickraten deutlich positiv beeinflusst.

Achte auf die Gestaltung der E-Mails

Die Formatierung Deiner E-Mails kann die Durchklickrate ebenfalls massiv beeinflussen.

Die Formatierung hängt von Deiner Branche und Deinem Produkt ab.

Bei den meisten Vermarktern funktioniert die „Einzelspalten“ Formatierung am besten.

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Campaign Monitor ist ein Beispiel dafür, wie die Veränderung der Formatierung die Ergebnisse verbessern kann.

Sie haben es geschafft, ihre Durchklickrate dank der Umgestaltung ihrer E-Mail in ein Einspalten-Format um 127% zu erhöhen.

So sah sie vorher aus:

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Und so nachher:

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Man könnte jetzt argumentieren, dass ihre vorherige E-Mail auch im Einzelspalten-Format angeordnet war. Aber es lässt sich kaum bestreiten, dass die zweite Version das Einzelspalten-Format erst richtig betont.

Durch die Neu-Formatierung ist der Text besser lesbar und der Call-to-Action offensichtlicher und deswegen besser zu klicken.

Der Call-to-Action funktioniert auch besser, weil er jetzt ein „Button“ ist.

Sehen wir uns ein weiteres Beispiel für eine Einspalten-Formatierung an.

Anfangs sahen die E-Mails von Process Street so aus:

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Diese E-Mail bekam keine tollen Ergebnisse und die Durchklickraten waren verständlicherweise schlecht.

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Nach einigen Veränderungen, sah das Endprodukt schließlich so aus:

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Und die Ergebnisse sprechen für sich…

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Die Veränderungen führten zur Verbesserung der Durchklickrate von insgesamt 842%.

Damit die „Einzelspalten-Formatierung“ richtig gut funktioniert, musst Du auf ein paar Dinge achten.

Man muss Deine E-Mail leicht überfliegen können. Das erreichst Du, indem Du den Text in gut lesbare Abschnitte unterteilst und Buttons einarbeitest – wie in der Abbildung oben dargestellt.

Die Einzelspalten-Formatierung funktioniert auch bei E-Commerce-Shop, wie das folgende Beispiel belegt.

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Hinweis: Ich habe zuvor bereits angesprochen, wie wichtig es ist, einen einzigen Call-to-Action zu benutzen. E-Commerce-Shop müssen manchmal mehrere Call-to-Actions benutzen.

In diesem Fall musst Du Deine Aussagen einfach und so klar wie möglich halten.

Das erreichst Du mit expliziten Call-to-Actions für jeden Bereich. Deine Formatierung muss übersichtlich sein, denn Du musst die Optionen in jedem E-Mail-Abschnitt hervorheben, um Verwirrungen vorzubeugen.

Hier ist ein Beispiel von J. Crew:

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Und ein weiteres Beispiel von JackThreads:

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Wenn Deine Call-to-Actions aussagekräftig und die Formatierung Deiner E-Mails klar sind, erzielst Du viel bessere Ergebnisse, wenn Du den Empfängern Deiner E-Mails mehrere Dinge zum Anklicken anbietest.

Eine starke Test-Bereitschaft besitzen

Wenn Du die Durchklickrate Deiner E-Mail-Marketing-Kampagne verbessern willst, solltest Du auch eine gesunde und starke Test-Bereitschaft entwickeln.

Du musst mit all den Dingen, über die wir in diesem Blog-Beitrag gesprochen haben, experimentieren.

Du solltest beim Schreiben Deines Call-to-Action, wie besprochen, mit verschiedenen Stilen experimentieren.

Oder verschiedene Formatierungen ausprobieren.

Wenn Du feststellst, dass Deine Durchklickrate steigt, hast Du etwas richtig gemacht.

Natürlich gibt es noch weitere Dinge, die Du ebenfalls testen kannst.

Du kannst auch mit der Versandzeit experimentieren.

Wenn Du Deine E-Mails zu einer Zeit, zu der viele E-Mails geöffnet werden, versenden kannst, klicken wahrscheinlich auch mehr Leser auf die Links Deiner E-Mail.

Manchmal kommen die Empfänger Deiner E-Mails vielleicht gar nicht dazu sie zu öffnen, weil sie zu einer „unpassenden Zeit“ verschickt wurden und in ihrem Posteingang regelrecht begraben werden.

Wenn Du Deine E-Mails zur richtigen Zeit versendest, werden sie wahrgenommen, geöffnet und Deine Abonnenten klicken auf die enthaltenen Links.

Im Verhältnis bleiben die Klicks vielleicht gleich, da Du nicht die E-Mail selbst veränderst. Aber die Anzahl der Empfänger, die auf die Links klickt, steigt, da mehr Abonnenten die E-Mail öffnen.

Es gibt keine Goldene Regel, die immer funktioniert.

Wenn Du Dir das Diagramm unten ansiehst, merkst Du, dass die Öffnungszeiten, je nach Beruf, stark variieren.

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Deswegen musst Du die Sendezeiten testen – wie alles andere auch.

Versende verschiedene Kampagnen zu unterschiedlichen Zeiten. Irgendwann lassen sich Muster erkennen.

Fazit

Das E-Mail-Marketing ist gut geeignet, um Dein Marketing im Allgemeinen voranzubringen und viele Menschen gleichzeitig zu erreichen.

Für viele Vermarkter lohnt sich das E-Mail-Marketing jedoch nur, wenn die Empfänger auch wirklich auf die Links in der E-Mail klicken.

Wenn Du zuvor Probleme mit niedrigen Durchklickraten hattest, solltest Du jetzt wissen, wie Du ändern kannst.

Ob Du an der Verbesserung Deiner Call-to-Actions arbeitest oder die Formatierung änderst, ist egal. Du solltest sofort damit beginnen.

Je schneller Du beginnst, desto schneller wirst Du eine Verbesserung feststellen.

Hast Du Tipps zur Verbesserung der Durchklickrate einer E-Mail-Marketing-Kampagne? Teile sie mir in den Kommentaren unten mit!

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