4 einfache Methoden, um die Leistungsfähigkeit einer AdWords-Kampagne zu verbessern

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Eine gute AdWords-Kampagne kann Deinem Unternehmen zum Erfolg verhelfen.

Wenn Du Adwords-Kampagnen im Suchnetzwerk schon seit einer Weile durchführst, aber das Gefühl hast, dass Deine Ergebnisse sich nicht verbessern – dann ist dieser Blog-Beitrag wie für Dich gemacht.

Heute werden wir einen Blick auf die Methoden werfen, die Du nutzen kannst, um die Leistung einer Adwords-Kampagne im Suchnetzwerk zu verbessern.

Wir werden viele Strategien durchgehen, die Du anwenden kannst. Manche sind wahrscheinlich neu für Dich.

Am Ende dieses Artikels wirst Du Dich erfrischt und zuversichtlich fühlen. Mit dem neu gewonnen Wissen kannst Du Deine Kampagnen im Suchnetzwerk dann verbessern.

Lass uns anfangen!

Wähle bessere Keywords aus

Das ist wahrscheinlich die grundlegendste Verbesserung, die Du bei einer Kampagne im Suchnetzwerk vornehmen kannst. Gerade deswegen solltest Du sie nicht außer Acht lassen.

Denk daran, die Grundlage ist ausschlaggebend.

Oftmals ist die Beachtung der Grundlage für einen 226%igen Anstieg der Conversion-Rate verantwortlich.

Wenn Du nicht die richtigen Keywords auswählst, oder nicht weißt, wie man die richtigen Keywords findet, dann kümmerst Du Dich nicht richtig um die Grundlagen.

Und das kann einen starken negativen Einfluss auf Deine Kampagnen haben.

Wie findest Du die richtigen Keywords?

Als aller ersten musst die die Kundenintention verstehen.

Ich habe das Thema bereits behandelt.

Hinter der Kundenintention steckt die Absicht des Kunden, der ein bestimmtes Keyword eintippt.

Wenn ich „Hundefutter“ verkaufen würde und Leute, die Hundefutter „kaufen“ wollen, ansprechen will, dann ist „Hundefutter kaufen“ ein gutes Keyword.

Diese Keywords werden oft als Keywords mit „kommerzieller Absicht“ bezeichnet.

Weil Leute bereits etwas kaufen wollen, muss ich ihnen nur noch mein Produkt präsentieren.

Hier sind Beispiele anderer Keywords, die eine „kommerzielle Absicht“ signalisieren.

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Die kommerzielle Absicht ist nicht die einzige Art von Absicht.

Wenn ich Leute ansprechen möchte, die nach dem besten Hundefutter suchen, kann ich das Keyword „bestes Hundefutter“ benutzen.

Mit diesem Keyword kann ich die Aufmerksamkeit eines Kunden erregen, ihn in den „Trichter“ führen und ihn dann eventuell davon überzeugen, dass ich das „beste Hundefutter“ anbiete.

Diese Keywords sind die Mühe wert, weil sie günstiger sind – aber Du musst im Vorfeld viel Arbeit reinstecken, um Besucher in Kunden zu verwandeln.

Lade Dir diesen Spickzettel mit 4 einfachen Methoden, die die Performance Deiner AdWords-Kampagne verbessern, herunter. 

Hier sind ein paar andere Keywords, die Leute benutzen könnten, wenn sie eine Suchanfrage durchführen.

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Außerdem ist hier eine gute Übersicht der Absichten von Suchbegriffen.

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Wie Du wahrscheinlich schon weißt, kann das Google Keyword-Tool benutzt werden, um gute Keywords zu finden.

Ich werde hier jetzt nicht erklären, wie Du das Keyword-Tool nutzen kannst, weil Du höchstwahrscheinlich bereits weißt, wie man das macht.

Lass uns also lediglich überprüfen, was Du anders (besser) machen kannst.

Du kannst ein „Keyword“ eingeben, das mit einer Phrase/einem Keyword verbunden ist und eine Absicht signalisiert. Dann kannst Du den Keyword Planer so einstellen, dass er lediglich „genau passende Wortgruppen“ anzeigt.

Wenn ich Tische verkaufen möchte, dann ist das Keyword „Tische“ und die Phrase/das Keyword mit Absicht „kaufen“.

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Nach der Durchführung der Suche, werden mir einige höchst relevante Anzeigengruppen angezeigt, die einen positiven ROI generieren können, weil viele von ihnen den Keywords mit „kommerzieller Absicht“ ähneln.

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Denk daran, dass es noch andere Keywords mit „kommerzieller“ Absicht gibt, die Du mit Deinem Haupt-Keyword verbinden kannst.

Es muss nicht „Tische kaufen“ sein – es kann auch „Rabatt auf Tische“ sein.

Verändere die Keyword-Optionen

Eine andere Möglichkeit, um die Leistung Deiner Such-Kampagne zu verbessern, ist die Veränderung der „Keyword-Optionen“.

Im Wesentlichen gibt es drei Optionen, aus denen Du wählen kannst.

Genau passende Wortgruppen:

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Passende Wortgruppen:

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Weitgehend passende Wortgruppen:

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Wenn Du feststellst, dass Deine Kampagnen viele Klicks generieren, aber keine Ergebnisse liefern, könnte das daran liegen, dass Du die Keyword-Option „Weitgehend passend“ und nicht „Genau passend“ – oder zumindest „Passende Wortgruppe“ -ausgewählt hast.

Wenn Du neu bei AdWords bist und Du nicht viel Geld ausgeben kannst, dann ist die Wahl der Option „Genau passend“ oft eine gute Idee. Indem Du diese Option auswählst, hast Du viel mehr Kontrolle über die Keywords, die Deine Werbeanzeige auslösen.

Wenn Du es Dir leisten kannst, mit anderen Keyword-Optionen zu experimentieren, aber dennoch vorsichtig sein willst, dann gibt es weitere Maßnahmen, die Du in Betracht ziehen könntest, um zu gewährleisten, dass Deine Kampagne einen guten ROI generiert.

Die Erste ist die Nutzung des „Modifizierers für weitgehend passende Keywords„.

Wie Du der Beschreibung oben entnehmen kannst, öffnet die Nutzung von Modifikatoren für weitgehend passende Keywords Deine Kampagnen, damit mehr Keywords Deine Werbeanzeigen auslösen kann.

Während das eine Chance darstellen kann, um von vielen Leuten gesehen zu werden und Keywords zu entdecken, die einen hohen ROI generieren, kann es auch teuer werden.

Mit dem „Modifikator für weitgehend passende Keywords“ kannst Du den Vorteil der „Weitgehend passenden Wortgruppen“ nutzen, während Du dennoch mehr Kontrolle hast.

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Mit Modifikatoren für weitgehend passende Keywords sagst Du Google, das ein gewisses Wort oder eine Phrase im Suchbegriff auftauchen muss, damit die Werbung ausgelöst wird.

Die unten aufgeführte Grafik sollte Dir dabei helfen, ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie so ein Modifikator funktioniert. Die Verwendung des „+“ Zeichens kennzeichnet den Modifikator.

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Auszuschließende Keywords stellen eine weitere Möglichkeit dar, um mehr Kontrolle über Deine Werbeausgaben zu haben, insbesondere, wenn Du experimentelle Kampagnen durchführst. 

In diesem Fall wählst Du Keywords aus, die Deine Werbung nicht auslösen sollen. Im Allgemeinen bestimmst Du diese Keywords, weil Du weißt, dass sie keinen guten ROI erzeugen.

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Du könntest das Keyword „kostenlos“ ausschließen.

In diesem Fall stellst Du sicher, dass Deine Werbeanzeigen nicht mehr erscheinen, wenn „kostenlos“ im Suchbegriff enthalten ist.

Wenn Du die auszuschließenden Keywords auswählst, denk daran, dass die Konzepte wie „weitgehend/passend/genau passend“ auch für Dein auszuschließendes Keyword gelten.

Hier ist eine großartige Erklärung von WordStream:

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Darum ist es wichtig, dass Du ebenfalls auf die „Keyword-Optionen“ achtest, wenn Du Deine „auszuschließenden“ Keywords auswählst.

Die Einbeziehung von auszuschließenden Keywords hat einer Anwaltskanzlei dabei geholfen, ihre Werbeausgaben Jahr für Jahr um 58% zu reduzieren.

Du kannst Keywords ausfindig machen, die Du ausschließen solltest, indem Du Deinen „Suchbericht“ in Google AdWords durchgehst.

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Wenn Du Deinen Bericht überprüfst, solltest Du Keywords, die Dich mehr kosten als sie Dir einbringen, aussondern können.

Sobald Du mehr Erfahrung mit AdWords gemacht hast, kannst Du auszuschließende Keywords aus dem Stehgreif bestimmen.

In solchen Fällen kannst Du die auszuschließenden Keywords in den Keyword Planer eingeben, damit sie nicht in Deinen Keyword-Vorschlägen auftauchen.

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Überprüfe Deine Daten

Die Überprüfung der Daten Deiner Kampagnen kann zu Erkenntnissen führen, die eine durchschnittliche Kampagne in eine unglaublich tolle Kampagne verwandeln.

Du kannst einen Conversion-Pixel auf Deiner Seite installieren, wenn Du wirklich detaillierte Erkenntnisse gewinnen möchtest.

So kannst Du herausfinden, welche Keywords zu mehr Konversionen führen und vieles mehr. 

Wenn Du das „Conversion-Tracking“ auf Deiner Seite einrichten möchtest, bietet AdWords ein interaktives Feature, das Dich Schritt-für-Schritt durch den Prozess führt, an.

Du findest es hier.

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Es hilft Dir auch dabei Dein Google Analytics Konto mit Google AdWords zu verbinden.

Wenn Du das tust, kannst Du sehen, was Leute tun, wenn sie auf Deine Werbung geklickt haben, und zwar noch bevor sie etwas tun, das als Konversion gezählt wird.

Um die zwei Konten miteinander zu verknüpfen, musst Du Dich in Dein Google Analytics Konto einloggen und auf „Admin“ klicken.

Dann wählst Du das „Konto“ und das „Merkmal“, das Du mit Deinem AdWords-Konto verknüpfen möchtest, aus.

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Klick auf „+ New Link Group“ und verbinde beide Konten miteinander.

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Wenn Du beide Konten miteinander verbindest, kannst Du viel einfacher herausfinden, welche Keywords das Engagement am besten steigern. Du wirst sehen, welche Keywords eine hohe Absprungrate verursachen.

Du kannst auch die Keywords, die nicht unbedingt zu Konversionen führen, aber die Leute dazu bringen, viel Zeit auf Deiner Seite zu verbringen, identifizieren.

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Mit diesen Informationen kannst Du Veränderungen auf Deiner Seite und an Deinen Kampagnen durchführen, die Deine Conversion-Rate verbessern können.

Du kannst das von Google zur Verfügung gestellte Tool für Berichte nutzen, um Einsichten darüber zu gewinnen, wie Du Deine Kampagnen anpassen kannst.

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Wenn Du das Tool nutzt, kannst Du die Daten auswählen, die Du analysieren möchtest.

Es gibt viele Dingen, die Du untersuchen kannst, um Dir bei der Verbesserung Deiner Kampagne zu helfen.

Das erste sind die „Standort-Daten“ Deiner Kampagnen.

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Wenn Du feststellst, dass einige Standorte mehr Konversionen erzeugen als alle anderen, dann kannst Du Dein Gebot für diesen Standort erhöhen. Wenn Du das tust, wirst Du eventuell von mehr Leuten entdeckt und kannst mehr Geld verdienen.

Denk daran, dass der Conversion-Tracker aktiviert sein muss, um die Konversionen zu zu messen.

Vielleicht willst Du auch wissen, wann Deine Kampagnen oder Anzeigengruppen am besten konvertieren.

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Wenn Du feststellst, dass Deine Kampagnen zu einer bestimmten Tageszeit am besten funktionieren, kannst Du Dein Gebot für diese Zeit erhöhen.

Du kannst das tun, indem Du auf „Einstellungen“ klickst.

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Dann musst Du den „Zeitplan“ auswählen….

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Und einen Werbe-Zeitplan erstellen.

Du hast hier zwei Möglichkeiten. Du kannst die Daten aus Deinem Bericht nutzen oder die Daten untersuchen, die automatisch von Google zur Verfügung gestellt werden.

Wenn Du die automatisch von Google zur Verfügung gestellten Daten untersuchen möchtest, klick auf „Schedule details“ und dann auf „Hour and day of the week“.

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Dann kannst Du die Daten untersuchen und herausfinden, wann Deine Werbung die meisten Konversionen generiert.

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Sobald Du eine bestimmte Zeit gefunden hast, musst Du einen Zeitplan erstellen.

Du kannst das tun, indem Du auf „+Ad Schedule“ klickst.

Wähle eine Kampagne aus und gib die Tageszeiten, an denen diese bestimmte Kampagne am besten konvertiert, ein.

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Dann musst Du den Zeitplan speichern.

Als nächstes musst Du die Kampagne finden und im angrenzenden Bereich in die Spalte „Bid adj.“ klicken.

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Hier kannst Du die Gebote der Kampagne zu einer bestimmten Stunde eines bestimmten Tages erhöhen und sicherstellen, dass Du die neuen Erkenntnisse zu Geld machst.

Ein Möbelunternehmen konnte seine Conversion-Rate um 5% steigern, indem sie ihre Gebote immer montags erhöhten.

Zuvor haben ihre Werbeanzeigen, trotz hoher Conversion-Rate, nur eine niedrige Position erreicht. Die Gebote nur für einen bestimmten Tag zu erhöhen, hat dazu geführt, dass sie von den großartigen Conversion-Rates profitieren konnten, während sie ihre Werbeausgaben immer unter Kontrolle hatten.

Nutze den Reiter „Werbechancen“

Du solltest den Reiter „Werbechancen“ im Navigationsmenü ausprobieren.

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Hier findest Du einen Bereich, in dem Google Dir Möglichkeiten zeigt, um Deine Kampagne zu verbessern.

Solche Vorschläge beinhalten oft andere Keywords, auf die Du abzielen solltest und Leistungsverbesserungen, die Du erfahren könntest, wenn Du die Gebote für Deine Werbeanzeigen anpassen würdest.

Auch wenn Dir dieses Tool nützliche Erkenntnisse bieten kann, solltest Du die Dir zur Verfügung gestellten Informationen dennoch sorgfältig beurteilen.

Oft wird die geraten, mehr Geld zu investieren. Wenn Du Deine Daten selbst überprüfst, findest Du oft bessere Möglichkeiten, um Deine Kampagnen zu optimieren.

Fazit

Adwords-Kampagnen im Suchnetzwerk sind relativ leicht zu erstellen.

Zu wissen, wie man die Leistung einer Kampagne verbessern kann, kann jedoch zur Herausforderung werden.

Nach der Lektüre dieses Beitrages solltest Du ein gutes Gefühl dafür entwickelt haben, wie Du Deine bestehende Kampagne beurteilen und Verbesserungen vornehmen kannst.

Das könnte die Anpassung der „Keyword-Optionen“ beinhalten.

Es könnte ebenfalls die Erstellung von benutzerdefinierten „Berichten“ beinhalten. Eventuell findest Du verborgene Schätze in Deinen Daten, die Du benutzen kannst, um Deine Kampagne leistungsfähiger zu machen.

Du könntest auch mal die „Werbechancen“durchforsten, um zu schauen, ob Google ein paar gute Erkenntnisse zur Verfügung stellt.

Wofür auch immer Du Dich entscheidest, sorg dafür, dass Du etwas tust, das die Leistung Deiner Kampagnen verbessert.

Deine AdWords-Kampagnen funktionieren dann wahrscheinlich besser.

Hast Du schon Erfahrungen mit der Leistungsverbesserung von AdWords-Kampagnen gemacht? Wenn ja, teile Deine Ideen mit mir.

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